• Sparta - Threes



    Wer weiß, ob es ihr letzter Anlauf gewesen wär. Zweimal versuchten Sparta bereits aus dem Schatten ihrer ex-Kollegen von "The Mars Volta" zu treten. Zweimal scheiterten sie grandios - wirkten blass und altbacken gegen Cedric Bixler & Co., die ein neues Genre zu schaffen schienen. Jetzt wird alles anders: "The Mars Volta" traten mit "Amputechture" zuletzt auf der Stelle und schwups, ziehen "Sparta" mit "Threes" Ende Dezember aus dem Windschatten und wirbeln nochmal alle Jahresbestenlisten durcheinander. Sänger Jim Ward glänzt mehr als jemals zuvor, der Wechsel an der Gitarre von Hinojos zu Davis war offensichtlich das was die Band brauchte. Ob das an U2 erinnernde "Erase it again", das epische "Most vicious crime" oder das balladeske "Translations" - endlich sind "Sparta" aus dem "At the drive in"-Traum aufgewacht und öffnen sie sich neueren Gefilden. Endlich zeigen sie "The Mars Volta" die Grenzen auf. Jetzt sind die Frickel-Avantgardisten um Cedric Bixler und Omar Rodriguez-Lopez am Zug.

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  • 8 Kommentare:

    Marcell hat gesagt…

    ... ach und 8,5 Punkte!

    oliver r. hat gesagt…

    Hallo Marcell,

    Sparta, Incubus, kann es sein, daß Du gerne die Visions liest? ;-)

    Marcell hat gesagt…

    Hi Oliver,

    ja lese ich... allerdings mag ich beide Bands wirklich! ;))

    oliver r. hat gesagt…

    Marcell,

    Wo bleibt die Vorstellung von Portugal. The Man? Das ist doch die Visions-Band schlechthin. Nirgendwo anders hat man von denen gelesen. Ist aber wahrscheinlich inzwischen zu alt, um 2007 vorgestellt zu werden.
    Wie auch immer, nicht schlecht, daß Du hier mal härtere Seiten aufziehst ;-)

    Marcell hat gesagt…

    na ja die "Visions" deckt schon einen gewissen Teil meines Musikgeschmackes ab! Deswegen finde ich aber noch lange nicht alle Bands gut, die dort als das nächste große Ding auserkoren werden. Billy Talent finde ich beispielsweise schlimm und The Mars Volta verstehe ich auch nicht! ;)

    Ingo hat gesagt…

    „Emancipation“ wäre ein passender Titel für dieses Album. „Erase it again“ ist ein Hit. Und der hat es schwer aufzufallen, bei der Klasse der anderen Songs. 8,5 Punkte.

    E. hat gesagt…

    was hören andere, was ich wohl nicht hören kann? wie kommt man auf stolze 8,5 punkte? wofür denn?
    sparta sind auf dermaßen ausgelatschten pfaden unterwegs, dass man eher von löchrig sprechen und befürchten muss, dass es sich um ein moor handelt.
    5 punkte.

    Volker hat gesagt…

    ich hör das leider auch nicht, obwohl es zum ende hin dann mal richtig gut wird und natürlich um Längen besser ist als diese fürchterlichen "The Mars Volta"

    5,5 Punkte

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