Platten vor Gericht

Neue Platten bewerten

Platten vor Gericht

dient uns als Plattform, um uns über neue Alben auszutauschen, sie vorzustellen und teilweise heftig zu diskutieren. Seit 2002 bewerten wir alle Alben, die uns zu Ohren kommen, mit Noten von 1 bis 10, so dass am Ende eines Jahres das "Album des Jahres" gekürt werden kann. Auch Gäste unseres Blogs sind herzlich dazu eingeladen, ihre Meinung zu äußern und Bewertungen abzugeben.

  • 1. Vorstellen
  • Nahezu täglich öffnen sich die Pforten des Gerichts, um die Fakten eines neuen Falles darzulegen.

  • 2. Diskutieren
  • Gibt es mildernde Umstände zu beachten? Welche Platten gehören noch vor Gericht gestellt?

  • 3. Bewerten
  • Nicht immer kommen die Richter zum gleichen Urteil und benötigen daher den Beistand der Gastrichter.

  • 4. Auswerten
  • Ein faires Urteil wird mit Hilfe der Durchschnittsnote gefunden und am Jahresende verkündet.

Me

Fachgebiete

Dies sind unsere bevorzugten Betätigungsfelder:

Britpop 80%
Dreampop 50%
Folk 70%
Indiepop 75%
Indierock 90%
Pop 85%
Post-Rock 40%
Shoegaze 60%
Singer/Songwriter 80%

Mixtape

Monatlich stellt Oliver ein Mixtape zum Nachhören der Plattenvorstellungen zusammen.

Revision

Zu besonderen Anlässen werfen wir auch einen Blick auf das Gesamtwerk eines geschätzten Künstlers.

Listening Sessions

Gelegentlich treffen wir uns auf Volkers Sofa zu gemeinsamen Listening Sessions.

0
Plattenvorstellungen
0
Alben des Jahres
0
Bilder im Sammelalbum
0
Likes
  • The Fine Arts Showcase - Radiola

    The Fine Arts Showcase - Radiola



    Lange fragten wir uns, ob Gustaf Kjellvander, der Mann hinter The Fine Arts Showcase möglicherweise verwandt sei mit Christian Kjellvander, dem melancholischen Songwriter aus Schweden, oder ob Kjellvander in Schweden vielleicht ein Nachname ist, wie hierzulande Meyer. Intro hat uns da mittlerweile in prägnanter Art Brut-Manier aufgeklärt:

    Christian’s little brother just discovered Pop’n’Folk.

    Danke dafür. Weiter heisst es dort:
    Vielleicht ist jetzt seine Zeit gekommen: “Radiola” unter dem Namen The Fine Arts Showcase kommt einem Mix-Tape gleich, das zeitlos schöne, sehnsüchtige Popstücke aneinander reiht. So abwechslungsreich, dass die Spannung bleibt, so kontinuierlich, dass keine Brüche entstehen. Alles vorgetragen in perfektem Englisch, bedingt durch zehn Jahre Seattle-Sozialisation als Kind und den aktuellen Wohnort London. “Chemical Girl” zeigt sich großzügig schwelgerisch, “Brother In Black” grummelt in düsteren Tiefen (Tocotronics “Neues vom Trickser” umgemodelt?), “Frida And I” erinnert mit gehämmerten Klavier-Achteln an Pulp, “Laughter” an den leichten Folk-Einschlag eines Leonard Cohen.

    Chemical Girl
    Frida And I plus 2 weitere Titel auf MySpace
    Homepage
  • Mia - Zirkus

    Mia - Zirkus




    Ich werde jetzt mal - gegen alle Aufheuler und Bedenkenträger - eine Lanze brechen für eine Band, die man in einen völlig falschen Kontext gesetzt hat und die gerade mal so nebenbei das bis dato beste deutschsprachige Album 2006 veröffentlicht.
    Ja die Band kann nerven. Als ich sie damals zu Zeiten des Debuts im Fernsehen sah, dachte ich noch was für ein schlechter Versuch NDW nachzumachen grauenhaft. Das ging so weit das wir auf einem Akkustik-Konzert in einer Kölner Kirche mit einigen deutschen Acts, gebetet (sic!) haben, dass der Special Guest bloß nicht Mia sind.
    Dann kam "Stille Post" und alles wurde anders. Es gab Hits "Hungriges Herz", "Sonne", "Hoffnung / Mit diesem Trick" und ja "Was es ist" ein Lied, dass allen Unkenrufen zum Trotz, ein zu Herzen gehendes Stück ist, dass so wahrscheinlich nur in Deutschland missinterpretiert werden konnte. Das Zugeständnis, das ich mache: Mia hätten es wissen müssen, aber was solls, die Uhr hat sich weitergedreht und der Nachfolger liegt auf dem Tisch. Und wieder scheinen sie alles falsch machen zu wollen, was möglich ist. Zirkus als Titel eine Zumutung als Cover, der Einstieg wird nicht leichtgemacht. Gut so! Denn was dann kommt sind 50 Minuten feinste Popmusik.
    Es beginnt vom Intro abgesehen mit einem fast Easy Listening angehauchten

    Uhlala: Leichtigkeit deluxe viel weniger Elektronik als zuvor, fast frankophil im besten Sinne. Ein entspannter und doch ohrwurmiger Einstieg

    Tanz der Moleküle: der Hit, der es zugegebenermaßen zu Anfang (bevor das Album draussen war ) schwer bei mir hatte. Es brauchte etwas bevor dieser Groove mich packte, aber dann richtig und in dieser längeren Version nochmal besser als die Single

    Zirkus: Ich weiß nicht wo dieser Beat geklaut ist und es ist mir auch egal, wahrscheinlich irgendwo in den 80ern und wahrscheinlich war er verschüttet in meinem Unterbewußtsein. Jetzt ist er wieder da und will und soll auch gar nicht verschwinden. In irgendeiner - übrigens auch recht wohlwollenden - Rezi hab ich glaub ich sowas gelesen wie "mit seinem Kindergeburtstagsbeat der Schwachpunkt des Albums ". Ich mag Kindergeburtstage, hab sie immer gemocht

    Floss: Und als Kontrapunkt direkt hinterher das Liebeslied des Albums oder besser das Lied an die Liebe. Wunderschön und allein für "Wär deine Liebe ein Boot, ich würde sinken" gibts nen halben Extrapunkt. Hier dann auch mal wieder dezente Elektrosprengsel

    Odernichtoderdoch: Würde man mir dieses Lied unbekannterweise vorspielen, ich würde wahrscheinlich auf die Helden tippen, da Stimme und Gesangsstil sicherlich nie näher an Judith Holofernes waren, als in diesem Song. DIE Ballade, die so sicher auf dem letzten Album noch nicht möglich gewesen wäre und für mich der Höhepunkt des Albums

    Und was kommt nach dem Höhepunkt?

    Je dis aime Ich sag Liebe feat -M-: Auch das letzte Album ging nicht ohne Ausfall ab und ein Aussetzer sei jedem zugestanden. Ihn direkt nach dem vermeintlich besten Stück zu bringen, lässt seine Schwäche natürlich umso augenfälliger werden, gestelzter Text und so völlig melodielos und dann endet das Ganze auch noch mit einem fürchterlichen Schweinegitarrensolo (ist M nicht dieser Franzose, ich hoff der war dafür nicht verantwortlich)

    Engel: "Was gäb ich für Küsse wie kalte Kirschen
    Zeit wie Sand am Meer
    Was gäb ich her
    wenn jeder Tag wie der Erste des Sommers wär"
    Schon hat sie mich und viel bleibt nicht zu sagen, ausser das auch hier Gitarren bratzen diesmal aber eine Melodie tragen, die sicher noch im Radio zu hören sein wird

    Dann war das wohl Liebe: Das Lied, das am ehesten an das polarisierende "was es ist" erinnert ohne seine Missverständlichkeit zu wiederholen. Einfach das Stück, das am nächsten an dieser Chansonhaftigkeit dran ist. Dieser leichte Nostalgieflair ist mir einiges wert

    S.O.S: Das zweite Stück, das - diesmal von der Instrumentierung her- sehr stark an Wir sind Helden gemahnt, kommt auf leisen Sohlen, um sich spätestens mit dem Refrain im Ohr festzusetzen. ****

    2 pieces: Erster Gedanke "Ich mag es nicht, wenn man auf einem Album Sprachen mixt, das wirkt auf mich meist so inhomogen". Zweiter Gedanke: Wäre dieses Lied auf deutsch gewesen wärs der nächste ***** geworden. Sound und Rhythmus hätten definitiv auch aufs letzte Notwist-Album (das auch schon wieder viel zu lang her ist), gepasst. Und mit Glockenspiel punktet man bei mir fast so sicher wie mit singender Säge

    und zum Ausklang

    Was Besonderes: Kein ruhiger Ausklang, eher ein Treibender, ein uns Zurufender: "Es kommt noch mehr von uns, wir stehn erst am Anfang", Geh mit uns.
    "Ich bin und plötzlich fällt mir ein
    es ist was ganz Besonderes zu sein"
    Und ich bin dabei

    Mia haben eine Entwicklung hinter sich vom NDW-Plagiat über Skandal-Band hin zum perfekten catchy Popsong. Ich begleite sie seit "Stille Post" und allen, die ohne zu Hören den Kopf schütteln: Sagt nicht ich hätte es euch nicht rechtzeitig gesagt.
    Wahrscheinlich werden Mia die Schalter in den Köpfen der Leute, die damals geglaubt haben, die alleinige Weisheit und political Correctness gepachtet zu haben und in den meisten Fällen nicht mehr zu bieten hatten, als eine Lektion in Selbstbeweihräucherung, nicht mehr umlegen können, aber was solls, verpassen sie eben den Weg einer der besseren deutschen Bands nach oben.
  • Avocadoclub - Everybody's Wrong

    Avocadoclub - Everybody's Wrong













    Da sich Oliver mal wieder zu Wort gemeldet hat, möchte ich ebenfalls einen wunderbaren Popsong beisteuern: "Too Much Space To Walk Away" wurde bereits 2003 auf einer EP veröffentlicht ("The single was reviewed very well and got some airplay, but sales were a bit low for a potential hit single."), hat im Video Oliver Korittke und als Gastsängerin Julia Gehrmann (Ex-Lemonbaby) zu bieten. Einfach nur wunderschön!
    Hinter Avocadoclub steckt der Berliner Bendrik Muhs, der "Everybody's Wrong" fast im Alleingang aufgenommen hat. Das Album erschien bereits im Frühjahr, ging aber leider bis dato an mir und vermutlich vielen anderen (jedoch nicht an Bastian, der hier sicherlich etwas anmerken wird...) unbemerkt vorbei.

    Stimmen:
    "Bendrik Muhs setzt auf Ohrwürmer, auf soft dahingleitende Songs mit viel Piano, akustischen Gitarren und sorgfältig arrangierten Stimmen. Songs, die ihre Widerhaken erst bei genauem Hinhören entfalten. Dann aber richtig. Wunderbarer Großstadtpop. Einlegen, staunen, freuen." - HAMBURGER MORGENPOST

    "Avocadoclub sind der Soundtrack zum verlorenen Blick aus dem Fenster." - Thomas Winkler, TAZ

    Musik: "Don't Turn Cold On Me ('Cause I Left You In The Rain)"
  • Oppenheimer - Oppenheimer

    Oppenheimer - Oppenheimer



    Oppenheimer - eine kleine 2-Mann-Band aus Belfast, die mir voraussichtlich den Song des Jahres liefern (Breakfast In NYC), schickt sich an, mir (und Euch) auch ein ebenso wunderbares Album zu präsentieren. Makelloser Indietronic, wie er bezaubernder gar nicht sein kann. Bitte selbst überzeugen:

    Breakfast In NYC (Video)
    This Is Not A Test
    und ein weiterer Song auf Oppenheimers MySpace-Seite.
  • Razorlight - Razorlight

    Razorlight - Razorlight














    Eigentlich wollte ich hier nicht zugreifen, aber da das Mando Diao Album 16,90 Euro kostete, waren die 9,90 Euro sicherlich ein guter Ausgleich:
    Razorlight sind eine englische Band um Johnny Borell, einem ehemaligen Bassisten der Libertines. Diese Information sollte eigentlich schon reichen, um das Album wieder aus der Hand, bzw. nicht in den CD-Player zu legen, aber da sogar dem früheren Sänger Carl Barat mit seiner neuen Combo eine Chance gegeben wurde...
    2004 erschien mit „Up All Night“ das Debutalbum, das es in den UK-Charts bis auf den dritten Platz schaffte und Razorlight als Vorband von Oasis, Richard Ashcroft und den, äh, Rolling Stones in die großen Hallen und Stadien führte. Der Nachfolger „Razorlight“ konnte diesen Erfolg toppen, denn für zwei Wochen gelang der Band erstmals der Sprung an die Spitze der Charts. Fast alle englischen Gazetten waren voll des Lobes und gaben dem Album 4 von 5 Punkten (The Times, The Independent & Guardian). Dem NME war es 8/10 wert und Q schrieb folgendes:
    "There are many things to cherish about this record... its length, sound, simplicity, sheer brass balls and its songs... And if making the best guitar album since „Definitely Maybe“ is what's required, then job done. 5/5"

    Bisher wurden mit „In The Morning“ und „America“ zwei Singles veröffentlicht.


  • Mando Diao - Ode To Ochrasy

    Mando Diao - Ode To Ochrasy














    Endlich mal eine Boyband auf unserem Blog! Das muss man zumindest so sehen, wenn man Mando Diao und ihre Heerscharen an 14jährigen, weiblichen, Mando - Diao - T-Shirts - tragenden Fans einmal live gesehen hat. Was soll ich noch groß schreiben, was derzeit nicht in allen anderen Musikzeitschriften oder Internetseiten über Mando Diao und „Ode To Ochrasy“ zu lesen steht? Vielleicht eine kurze Zusammenfassung der aufgebotenen Adjektive: garagig, mitreißend, hervorragend, eigenständig, erfolgreich, bewährt, mandoesk, kopierend, zitierend, phänomenal, fetzig, dröhnend, einzigartig, genial, treibend, großartig, hartnäckig, durchdacht, bewegend, vielschichtig, ungestüm, wunderschön, wunderbar.

    Klingt nicht schlecht. Mal sehen, ob hier jemand ein Harr in der Suppe findet, oder ob wir es hier tatsächlich mit einem sicheren Top Ten Anwärter für die Jahrescharts zu tun haben...

    Das Video zur ersten Single "Long Before Rock 'n' Roll" gibt es hier.

    MP3: "Killer Kaczynski" und "The Wildfire".
  • Bob Dylan - Modern Times

    Bob Dylan - Modern Times













    zuletzt hat man es wirklich selten - wie im vorliegenden fall - erleben dürfen, dass der allerorten hochgeschätzte musikkritiker wolfgang doebeling vier von fünf sternen (punkten, eiern, was auch immer) zückte, um somit einem neu erschienen werk seinen persönlichen stempel aufzudrücken. aber es ist eben auch bob dylan.
    den menschen dylan betrachtet, verliert man schnell die hoffnung auf eine segensreiche zukunft. leicht kachektisch, mit einem bmi locker unter 22, weit fortgeschrittener arthritis und womöglichen anzeichen eines beginnenden morbus parkinson. so weit die meinung eines pflegewissenschaftlers. wer sich - wie der meister - zudem so weit aus dem fenster hängt, als er behauptete, dass die musik der letzten jahrzehnte armselige scheiße wäre (frei nach dylan), muss sich fragen lassen, ob da nicht noch mehr im argen läge. dem einen wird "modern times" - gewagter titel, gewagtes cover - zur bestätigung gereichen, dem anderen genügen, um lauthals zu widersprechen. denn eines wird das neue album keineswegs tun: alle einen.
    die band, in den hintergrund gedrängt, rumpelt bedeutungslos vor sich hin, während am mikro der alte mann seine tiraden überwacht. wer wollte das schon?
    dass am ende die ersten songs überzeugen und der letzte auch, dass man sich dem dazwischen gerne, erregt noch einmal stellen will, möchte der kritiker in mir jedoch nicht verschweigen.
    ob ich dem vorliegenden bloggehege damit einen gefallen tue, diesen alten bock hier noch einmal ins gatter zu führen, keine ahnung. vielleicht ist es aber das letzte mal: dann sind wir stolz.
  • Irving - Death In The Garden, Blood On The Flowers

    Irving - Death In The Garden, Blood On The Flowers













    im april waren sie noch mit einer meiner derzeit liebsten bands - voxtrot - auf tour. im gepäck hatten sie dabei ihr neuestes album. "Aiming for a different sound from their two previous Cali-pop records, Irving took their earlier Beach Boys/Beatles sound and mixed it with the Kinks, the Byrds and some later year Who to give us Death in the Garden Blood in the Flowers.
    Overall, I think Irving left us with a sound that's perfectly themselves. It's a stellar new wave surfy pop record that passes the poser test.",
    heißt es auf perfectporridge.com.
    nach good morning beautiful und einer ep war es an der zeit, etwas neues auf den markt zu schieben. voila!

    irving- seite des labels = drei songs, ein video.
    jen, nothing matters to me = ein song.
    situation = ein song.
    myspace = vier songs.
  • Cursive - Happy Hollow

    Cursive - Happy Hollow













    "Drei Jahre nach seinem letzten Longplayer meldet sich das Quartett um Sänger Tim Kasher jetzt 2006 mit einem beeindruckenden Album zurück. „Happy Hollow“ verbindet die Markenzeichen der Band mit neuen Elementen: die gewohnt dissonanten, aber melodischen Gitarren-Sounds und Kashers kathartisches Gejaule treffen u. a. auf Bläser, Klavier und Akkordeon. Die Songs schwimmen sich so auf eine ganz eigene, neue Art frei und machen … Spaß! Sie grooven, rocken und warten mit Überraschungen wie Gospel- und Blues-Hinweisen auf, derweil die Rhythmus-Sektion kräftiger, schwerer und dynamischer denn je ist. Die Texte kreisen um Themen wie das Zerbrechen des amerikanischen Traums, die Öde einer Kleinstadt sowie religiöse Heuchelei. 14 leidenschaftliche Hymnen für den aufgeklärten Indie-Rock-Fan.", schreibt indigo. de beflissen. dies wird keine gefeierte scheibe, so viel dürfte klar sein, aber sie sorgt für abwechslung und ein wenig aufregung, wenn die melancholischen jammerer und der süßwarenpop überhand genommen haben und das hirn nach aufruhr schreit.
    website

    dorothy at forty
    bad sects
  • Elvis Costello & Allen Toussaint - The River In Reverse

    Elvis Costello & Allen Toussaint - The River In Reverse













    der gute costello hat sich eigenwillig schon so manchen duettpartner gesucht, so dass selbst der abgehärtete fan zuweilen aufgeregt zwinkerte. anne sofie von otter muss da wohl eher zu den exoten, burt bacharach zu den überraschungen zählen, aber ebenso wie mit dem brodsky quartet oder auch mit dem metropole orkest wandte er sich jeweils den großen ihrer zunft zu. nicht anders bei allen toussaint. der 1938 in new orleans geborene musiker stand stets großartigen musikern zur seite - fats domino, frankie miller – oder schrieb für sie - the band, little feat. soloalben waren eine seltenheit. toussaint ist dabei nicht nur im blues zu hause, seine heimatstadt unterwies ihn auch im jazz, soul, pop. aber auch im leiden, denn toussaint ist wie viele andere ein opfer „katrinas“. bei einem benefizkonzert trafen sich costello und toussaint und beschlossen die kollaboration. costellos gesang ist hier dominant, aber sein partner darf feine akzente setzen. "... man spürt es hier von der ersten bis zur letzten Minute: Elvis Costello feiert gemeinsam mit dem Arrangeur und Komponisten Allen Toussaint eine Weihe für New Orleans.", heißt es bei berlinonline.de
    reinhören bei costello zuhause.
  • Ali Farka Touré - Savane

    Ali Farka Touré - Savane












    ali farka touré war mehr als ein wüstenblueser. er war zauberer, medizinmann, heiler. und dies nicht nur für seine stammesgenossen, nicht nur für seine begleiter, seine familie, all jene, die ihn persönlich kennenlernen durften. nein, sein vermächtnis, seine musik weiß jeden zu erreichen, der eine seele hat. dort nistet sie sich ein, breitet sich aus und sorgt für ein stetiges gesunden.
    leider hat uns ali verlassen. nachdem er uns so hervorragende alben wie "the river", "niafunke", 2005 "in the heart of the moon" oder auch die zusammenarbeit mit ry cooder „talking timbuktu“ hinterließ, verwunderte, dass es da noch ein werk von ihm geben sollte, sein testament, sein letzter wille: "savane". das cover zeigt ihn so, wie die überlieferung ihn beschreibt: herrisch, arrogant, aber auch lässig und verwegen, immer der musik zugewandt. für ihn genauso wie für viele seiner kritiker gelang ihm mit "savane" sein bestes album. hört die sparsame, wüsten-trance-variante des blues.
    ein video zum kennenlernen.
    bei amazon in das album reinhören.
    infos bei wikipedia.
  • The Decemberists - The Crane Wife

    The Decemberists - The Crane Wife














    Heute schon ausgepackt und gehört, ab dem 03. Oktober in den Läden:

    Seit ihrem zweiten Album "Her Majesty The Decemberists" (2003) versucht uns Volker diese US-amerikanische Indie-Folkband aus Portland, Oregon näher zu bringen. Das gelang bisher nur bedingt. Zumindest bei anderen hatte er mehr Erfolg, denn "Picaresque" fand nicht nur den Weg in die amerikanischen Charts, sondern auch in viele Bestenlisten des Jahres 2005. Nun erscheint mit "The Crane Wife" ihr Debut auf einem Major Label, das in Zusammenarbeit mir Chris Walla (Death Cab For Cutie, Nada Surf) entstand, eine Spielzeit von 1 Stunde aufweist und deutlich glatter klingt als die Vorgänger.

    The Decemberists sehen und hören: The Perfect Crime (MP3), Sons And Daughters (MP3), O Valencia (MP3), 16 Military Wifes (Video aus "Picaresque").

  • Kasabian - Empire

    Kasabian - Empire














    Heute schon ausgepackt und gehört, ab dem 22. September in den Läden:

    Obwohl britische Bands hier bei uns nicht die schlechteste Ausgangsposition haben, kamen Kasabian mit ihrem selbst betitelten Debut vor zwei Jahren auf keinen grünen Zweig. Trotz einer Endlostour und einer Aufnahmezeit von nur fünf Wochen, in denen bis zur letzten Sekunde an den Songs geschrieben wurde, soll das von Jim Abiss (Arctic Monkeys, Placebo) produzierte "Empire" nun an die Erfolge des Erstlings (700.000 mal verkauft in UK) anknüpfen.

    „Die Alben ‚Screamadelica’ von Primal Scream und ‚Dig Your Own Hole’ von den Chemical Brothers waren wichtige Inspirationen und weisen den Weg, aber nichts kann einen wirklich auf „Empire“ vorbereiten. Während „Kasabian“ stark von einer sich rapide verändernden Welt beeinflusst war, ist „Empire“ ein sehr viel persönlicheres Album geworden. Eine Erinnerung an zwei extreme Jahre auf Tour, in denen die Freundschaft, auf der die Band aufgebaut ist zur wichtigen Konstante wurde. Ein Gruß aus einer Parallelwelt.“ WWW.KASABIAN.DE

    Kasabian sehen und hören: Empire (Video).
  • The Veils - Nux Vomica

    The Veils - Nux Vomica














    Heute schon ausgepackt und gehört, ab dem 08. September in den Läden:

    Nux vomica, die Brechnuss, auch Krähenaugenbaum oder Strychninbaum genannt, ist ein immergrüner Baum in Südostasien. Er wächst in offenem Gelände und wird gewöhnlich 25 m hoch. Der Baum trägt runde, grüne bis orange Früchte, deren Kerne die Hauptquelle für das hochgiftige Alkaloid Strychnin sind. Die Samen werden seit über 1000 Jahren als Arzneimittel verwendet. In der Homöopathie gilt Nux vomica als Heilmittel für allgemeine Beschwerden ausgelöst durch Stress, Alkohol oder Nikotinkonsum, Schlafmangel usw. Häufig wird es aus diesem Grund auch gegen Kater bzw. zur Katerprävention verwendet.
    So viel kann ich euch als Biologe über den Albumtitel mitteilen. Nun als Musikfan zur Band:
    Nach dem Erfolg des Debutalbums "The Runaway Found" formierte der Sänger und Songwriter Finn Andrews Ende 2004 The Veils in Neuseeland neu. Zusammen mit Sophia Burn und Liam Gerrard, seinen Klassenkameraden zu High School Zeiten, ging es über London nach Los Angeles, um dort zusammen mit Produzent Nick Launay (Nick Cave, Tim Finn) den Nachfolger "Nux Vomica" aufzunehmen.

    The Veils sehen und hören: Advice For Young Mothers To Be (MP3, Video) Pan (MP3)

  • The Album Leaf - Into The Blue Again

    The Album Leaf - Into The Blue Again













    Heute schon ausgepackt und gehört, ab dem 08. September in den Läden:

    „Drifts somewhere between Mogwai's softest moments and Her Space Holiday's wry prettiness.” MOJO

    The Album Leaf ist das Solo-Projekt von Multi-Instrumentalist Jimmy LaVelle (The Black Heart Procession, Tristeza, The Locust) aus San Diego, Kalifornien. 2001 konnte Jimmy LaVelle im Vorprogramm von Sigur Rós überzeugen und 2004 mit "In A Safe Place" die Pole Position meiner Jahrescharts erreichen. Ebenso wie der Vorgänger wurde "Into The Blue Again" im Sundlaugin Studio von Sigur Rós, einem ehemaligen Swimmingpool in Reykjavik, von Birgir Jon Birgisson produziert.

    "Into The Blue Again" läßt die Melancholie Schüppe ganz tief stechen und verzaubert vom ersten Ton an. Gleich der Opener "The Light" ist von ungekünstelt berauschender Schönheit! Und "Always For You", "Writing On The Wall" und "Wherever I Go" sind empörende Ohrwürmer, die einen nicht so bald mehr loslassen! Jimmy LaValle schafft erneut eine unwiderstehliche Mischung von schwermütigem Indierock und graziösester Elektronik. AMAZON.DE

    The Album Leaf sehen und hören: Always For You (MP3), On Your Way (Video), Making The Album (Mini-Documentary).
  • The Hidden Cameras - Awoo

    The Hidden Cameras - Awoo














    Nicht zum ersten Mal begegnen wir hier einem Musikerkollektiv aus Kanada: Bei The Hidden Cameras scharen sich bis zu 20 Mitstreiter um Mastermind (= Songwriting, Gesang, Gitarre und alle möglichen weiteren Instrumente) Joel Gibb. Hier einmal die grundlegenden Fakten, die Wikipedia zu bieten hat:

    Musik und Texte
    Die Musik der Band kann man als Indie-Pop mit verschiedenen stilistischen Einflüssen beschreiben. Tiefemotionalae Balladen wechseln sich mit druckvollen, euphorischen Stücken ab. Joel Gibb selbst bezeichnte ihre Musik einmal als "Gay Church Folk Musik".
    Die von Gibb verfassten Texte setzen sich zum Teil sehr drastisch mit verschiedenen Aspekten seiner homosexuellen Lebenswelt auseinander, reichen von Sex bis Politik.

    Label
    Die Alben erschienen auf verschiedenen Independent-Labeln. Sie waren die erste kanadische Band, die von Rough Trade Records unter Vertrag genommen wurde.

    Trivia
    Joel Gibb wohnt derzeit in Berlin.

    Konzerte
    Bei einem Konzert sind sie zu siebt, beim nächsten zu siebzehnt. Dazu kommen oft noch strippende männliche Gogo-Tänzer, die das Publikum zum Mitsingen animieren. Sie sollen laut Joel Gibb "die Hemmungen wegtanzen, die sonst auf Indie-Konzerten herrschen, auf denen die Leute immer nur herumstehen, Zigaretten rauchen und über die paar Leute lästern, die versuchen zu tanzen."

    Sonst sollte man noch wissen, dass The Hidden Cameras im Herbst live in Deutschland zu bewundern sind und dass Awoo das dritte reguläre Album der Band ist. Musikalisch und stilistisch weicht es nur wenig von den Vorgängern ab und bietet weiterhin reichhaltig und vielseitig instrumentierten Folkpop: der Titelsong als MP3 oder Video.
  • Death Ships - Seeds Of Devastation

    Death Ships - Seeds Of Devastation













    frisch aus der presse. irgendwo in iowa steht das altertümliche gerät, das diese traditionsbewußte scheibe ausgespuckt hat. tradition ist per se nichts schlechtes, aber bei den vorwärtsgewandten popcracks nur nicht ausdrücklich verboten. ich lache. oder tränen mir die augen, weil ich die nacht im obigen heuschober verbracht habe? nichts wünschte ich mir für diesen sommer mehr, als auf einer schaukel die beine baumeln zu lassen, währenddessen death ship im hof aufspielen. das klavier angeschlagen, die stimme gebrochen, das schlagwerk rumpelt, das pferd scharrt mit den hufen.
    gut, dass sich was zum vorführen gefunden hat. und wer meckern will, tut dies bitte verhalten. ich mag diese scheibe sehr.
    denken an: hobotalk, decibully.
  • Asobi Seksu - Citrus

    Asobi Seksu - Citrus














    Bevor es zum Frequency nach Salzburg geht, noch schnell eine Neuvorstellung für alle Shoegazer-Freunde: Bei Asobi Seksu handelt es sich um vier New Yorker, deren zweites Album Citrus in bester Tradition von Bands wie My Bloody Valentine, Ride und Lush steht. Die Sängerin Yuki Chikudate streut immer wieder japanische Zeilen in ihre englischen Texte ein. So setzt sich auch der Bandname aus zwei japanischen Begriffen zusammen: "asobi" (遊び) und "sekkusu" (セックス) bedeuten im Englischen "play" oder "for fun" und "sex".

    "New Years" (als MP3-Download) und "Thursday" (als Video und MP3-Download)
  • The Submarines - Declare A New State

    The Submarines - Declare A New State














    Wer?
    Nicht aus dem Drehbuch eines kitschigen Films, sondern aus dem wahren Leben: Blake Hazard und John Dragonetti lernen sich in Boston kennen und lieben, musizieren gemeinsam, touren durch Europa, ziehen zusammen und trennen sich wieder. Ihre Gefühle verarbeiten sie in bittersüßen Liedern über Herz und Schmerz, spielen sie einander vor und kommen wieder zusammen.

    Was?
    Nachzuhören gibt es diese Romanze seit dem 28. Juli auf „Declare A New State“. Indiepop trifft Folk trifft Electronica. Für Freunde von Stars, Her Space Holiday, Postal Service, Death Cab for Cutie und Cardigans.

    Wie?
    "It's a really fun, poppy, 'cute' album, for all you indie-pop freaks." - I GUESS I'M FLOATING

    "The more I listen to it, the more I fall in love with them." - HEARTACHE WITH HARD WORK

    "It's like a warm cup of milk before bed." - SLANT MAGAZINE

    "This is a bittersweet pop record for rainy days." - ARTIST DIRECT

    "Hope", "Darkest Things" (MP3)

    Wo?
    Homepage, MySpace und The Submarines live on KCRW's MBE


  • The Sleepy Jackson - Personality (One Was A Spider, One Was A Bird)

    The Sleepy Jackson - Personality (One Was A Spider, One Was A Bird)














    Wer?
    Hinter The Sleepy Jackson verbirgt sich eigentlich nur Luke Steele aus Perth, Australien, der unter Mithilfe zahlreicher Musiker seine Songs aufnimmt. Nach dem Debut „Lovers“(2003) betitelte ihn die Presse als "Spaced-out pop maestro", "blue-eyeliner wearing rock’n’roll genius" und "Australias answer to Brian Wilson". Als Inspirationsquellen nennt er George Harrisson, Walt Disney und Rufus Wainwright.

    Was?
    An „Personality“ mit seinen „zuckerbäckersüß säuselnden Songs, himmlischen Harmoniegesängen und folkschwärmerischen Balladen“ arbeitete Luke Steele über einen Zeitraum von zwei Jahren hinweg und nahm das Album in einer dreimonatigen Session zusammen mit Produzent Scott Horscroft in Sydney im Frühjahr 2005 auf. Das Ergebnis ist pompöser Pop pendelnd zwischen Bowie, Beatles, Beach Boys und Bacharach.

    Wie?
    „Eine Wagenladung voller Plüsch, dem aber oben erwähnter Zuckerguss eine ziemliche Festigkeit gibt. Oder auch: Diese Platte klingt mal exakt so, wie das Cover aussieht.“ – CNET.DE

    „Easy Singalong, teilbekifft, aber trotzdem die Lieder nie zu lang, stets sonnigsten Gemüts und der Rhythmus immer genau im Schaukeltakt der Hängematte. (...) Großes entspanntes Popharmonikum.“ - JETZT.DE

    „Schon lange nicht mehr in so unverschämt harmonieseligem Pop versunken wie in diesem putzigen Album.“ – DIE WELT
    "Devil Was In My Yard", "Dream On" (MP3) und "God Lead Your Soul" (Video)

    Wo?
    Homepage und MySpace


  • Semifinalists - Semifinalists

    Semifinalists - Semifinalists













    Wer?
    Die beiden Amerikaner Chris Steele-Nicholson (Drums) und Adriana Alba (Keyboards, Gesang) trafen den aus Indonesien stammenden Ferry Gouw (Gitarre, Gesang) vor einigen Jahren an einer Londoner Filmschule. Sie drehten gemeinsam Filme, schrieben die Musik dazu, nahmen sie auf und so entstanden die Semifinalists.

    Was?
    Das selbstbetitelte Debutalbum erschien bereits im April in Großbritannien. Die Vergleiche gehen von Mercury Rev und Flaming Lips über Arcade Fire und Most Serene Republic bis hin zu Fleetwood Mac und Metric.

    Wie?
    “Imagine all the 80’s pop hit records, melted into one huge blob, which then re-cut and re-constructed by King Crimson and Sonic Youth. Of course references can be made to The Flaming Lips, The Unicorns, Cindy Lauper, etc, but fuck that. Semifinalists may sound psychedelic pop/folk weirdness schizophrenia, but they are punk as shit.” - V2, die Plattenfirma

    “Sublime post-pop inspired by fountain of Wayne” – UNCUT 



    “Give this your attention and you’ll soon find it indispensable” – NME 



    “Challenging, but beautiful” – DAZED AND CONFUSED

    "Show The Way" (MP3) und "Show The Way", "DC", "You Said" (Videos)

    Wo?
    Homepage und MySpace

  • Candi Staton - His Hands

    Candi Staton - His Hands













    Ihr Album ist eine schlichte Sensation - kein Gospel, sondern bitterintensiver Unglückssoul über Liebe und Leid. Sofort beschwört sie die Aura ihres klassischen Countrysoul wieder herauf; ihre Stimme ist stark und stolz, und Mark Nevers' (Lambchop, Will Oldham) Muscle-Shoals-Instrumentierung aus Bläsern, Gitarren, Hammond, Streichern und Backgroundchören klingt modern, beschwört aber dennoch geschickt die Patina des alten Soul herauf. Sogar Barry Beckett spielt wieder Orgel für Staton, wie einst in ihren großen Tagen. Wer übrigens glaubt, der Titelsong „His Hands" meinte die Hände ihres Herrn, sieht sich (zunächst) getäuscht. Das Stück schrieb Will Oldham für Staton, es ist schon jetzt eins der großartigsten Stücke des Jahres, und es handelt von einem Mann, der seine Frau misshandelt. Als Oldham das fertige Stück am Telefon hörte, soll er geweint haben. Verständlich. Staton gelingt das Comeback des Jahres.
    quelle: kulturnews.de
    merra sog i net.
    reinhören: hier!
    homepage

  • Howe Gelb - Sno Angel Like You

    Howe Gelb - Sno Angel Like You













    warum habe ich das gefühl, dass es sich bei howe gelb nicht gerade um einen auf diesem blog mit offenen armen empfangenen künstler handelt? antworten bitte an die örtliche poizeiwache. zünd- oder sprengstoff bietet das neue album genauso wenig wie die (meisten) älteren werke des fleißigen burschen mit dem frechen gesicht. ich erinnere mich allerdings einer kritik des aktuellen calexico auswurfs, die vernichtend war und eindeutig stellung bezog. aber was hat das mit howe gelb zu tun? eben.
    der schnappt sich mal eben einen kanadischen gospelchor und frischt einige seiner besten stücke wie „get go leave“ oder „chore of enchantment“ etwas auf, hängt ein wenig neues material mit hinten an und fertig ist wieder eines dieser bedachten, leisetretenden und dennoch großen meisterwerke.
    schließlich ist es auch eines derer, die hier, obwohl schon länger auf dem markt, der nichtbeachtung ausgesetzt werden. und die ist unerträglicher als eine vernichtende kritik. in diesem sinne.
    reinhören: hier!
  • Neko Case - Fox Confessor Brings The Flood

    Neko Case - Fox Confessor Brings The Flood













    alternative country (!?) / schlagzeug & grafikdesign / maow / her boyfriends /corn sisters / the new pornographers / giant sand & calexico / the sadies / einige stationen und begleiter nur der rührigen dame, die auf einer vierseitigen immer virtuoser wird und mit ihrer einzigartigen stimme wunderbar tönt / für das neueste album, warum ist das bisher hier nicht aufgetaucht?, begnügte sich oder entzückte uns pitchforks lustige schlachtebank (je nach sichtweise) mit 7,7 points. das werk befasse sich mit dem verlust an vertrauen – vor allem in die politische wirklichkeit – aber es beschäftigt sich auch mit russischen und ukrainischen volkssagen. ich will jetzt nicht sagen, woher ich das habe. solche derart persönlichen kontakte sollte man für sich behalten. seit 2004 gibt es die alben bei anti, einem, wie ich finde, anspruchsvollen, qualitativ hochwertigen label.
    fansite mit u.a. aktuellen fotos
  • Die 10 besten Alben von Stephen Duffy

    10. Stephen Duffy - The Ups And Downs (1985)
    9. The Lilac Time - lilac6 (2001)
    8. The Lilac Time - Paradise Circus (1989)
    7. Stephen Duffy and The Lilac Time - Keep Going (2003)
    6. The Lilac Time - The Lilac Time (1987)
    5. Stephen Duffy - Duffy (1995)
    4. The Lilac Time - And Love For All (1990)
    3. Stephen Duffy featuring Nigel Kennedy - Music In Colours (1993)
    2. The Lilac Time - Astronauts (1991)
    1. Stephen Duffy - I Love My Friends (1998)

    (ausgewählt von Dirk)