Platten vor Gericht

Neue Platten bewerten

Platten vor Gericht

dient uns als Plattform, um uns über neue Alben auszutauschen, sie vorzustellen und teilweise heftig zu diskutieren. Seit 2002 bewerten wir alle Alben, die uns zu Ohren kommen, mit Noten von 1 bis 10, so dass am Ende eines Jahres das "Album des Jahres" gekürt werden kann. Auch Gäste unseres Blogs sind herzlich dazu eingeladen, ihre Meinung zu äußern und Bewertungen abzugeben.

  • 1. Vorstellen
  • Nahezu täglich öffnen sich die Pforten des Gerichts, um die Fakten eines neuen Falles darzulegen.

  • 2. Diskutieren
  • Gibt es mildernde Umstände zu beachten? Welche Platten gehören noch vor Gericht gestellt?

  • 3. Bewerten
  • Nicht immer kommen die Richter zum gleichen Urteil und benötigen daher den Beistand der Gastrichter.

  • 4. Auswerten
  • Ein faires Urteil wird mit Hilfe der Durchschnittsnote gefunden und am Jahresende verkündet.

Me

Fachgebiete

Dies sind unsere bevorzugten Betätigungsfelder:

Britpop 80%
Dreampop 50%
Folk 70%
Indiepop 75%
Indierock 90%
Pop 85%
Post-Rock 40%
Shoegaze 60%
Singer/Songwriter 80%

Mixtape

Monatlich stellt Oliver ein Mixtape zum Nachhören der Plattenvorstellungen zusammen.

Revision

Zu besonderen Anlässen werfen wir auch einen Blick auf das Gesamtwerk eines geschätzten Künstlers.

Listening Sessions

Gelegentlich treffen wir uns auf Volkers Sofa zu gemeinsamen Listening Sessions.

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  • Saturday Looks Good To Me - Sound On Sound

    Saturday Looks Good To Me - Sound On Sound













    ich zitier mich mal: "töne werden nicht seziert, übern krummbügel gegossen, sondern mit der flachen hand in den flügel gedroschen. radikaler, verwegener, so wie es einem erstling zusteht. mehr in der schwebe, zustände werden ausgehalten, wie das schweigen eines guten bekannten, nichts wird vorangetrieben, die melodien weiten sich über ihren bögen, ohne in einer laune zerrieben, zertrieben zu werden. und sind gleichwohl verheißend, begehrend, wissend. reizvoll die mischung aus ungeschlachtem und federleichtem eleison, sie evoziert eine form angenehmer, erwartungsfroher unruhe. und es swingt, mensch. wenn knapp dreißig menschen wirken, kann quintessenz schließlich kein steriles gut sein. wenn elf menschen singen, kann von gleichmut keine rede sein. dann mischt sich freude ins geflecht weniger als behelf denn als willkommenes fragment mit ein. die intermusikalität drückt sich vor allem im stilmix, dem breiten instrumentenspektrum aus.
    gitarren schreddern im hintergrund fast willenlos, flattern beswingt, gurren. trompete und flöte belauern einander, die freizügige zugabe von vibraphon, saxophone, mellotron usw. besticht." etc. etc. etc.
    so leierte ich meinen sermon zur ´03er "all your summer songs". dass danach (2004) mit "every night" noch eine steigerung möglich war - kaum zu glauben. und wer nun meint mit dem erwerb der sparsam betitelten "saturday looks good to me"- cd kenntnis zu haben vom gesamten kosmos der band, der irrt. wenngleich die letztbenannte die jahre "´76 (!!!!) - ´01" beleuchtete, sind wohl doch einige pretiosen durchs gitter gefallen. die finden sich nun allesamt auf der "sound on sound": 30 songs in 80 minuten.
    beispiel 1: "can´t ever sleep"
    beispiel 2: "lift me up"
    beispiel 3: "disaster"
  • Kind Of Like Spitting - The Thrill Of The Hunt

    Kind Of Like Spitting - The Thrill Of The Hunt












    aus einer rezension auf amazon.com:
    "Ben Barnett - you have that thing... well, those things. That voice, that talent and that barrier that protects you from letting any outside influences of the current taint your style. Normally just a guy and a guitar (electric or acoustic) - on these 13 tracks (including fantastic covers of material by Big Star & others)."
    "one hundred dollar room" erschien bei ohev, "old moon in the arms of the new" und "you secretly want me dead" bei hush records, "nothing makes sense without it" wiederum bei new american dream.
    warum mit redder records neuerlich ein anderes label für ein werk von kind of like spitting verantwortlich zeichnen darf, wer weiß es. dem lange nachzuspüren, machte wenig sinn. vielmehr lohnt es sich bei redder records genauer hinzuschauen. denn die haben sich doch glatt die semiberühmten saturday looks good to me einverleibt, zumindest deren jüngste veröffentlichung: eine sehr entzückende sammlung lediglich auf eps, tour cds usw. dokumentierter songs.
    zurück aber zu kind of like spitting: um den guten geschmack dieses musikers zu unterstreichen, führe ich hier mal einige seiner, nicht auf dieser scheibe gebannten cover auf: "st. swithin's day" by billy bragg, "title track" by death cab for cutie, "tom courtenay" by yo la tengo, "in love with a view" by mojave 3... hören wollt Ihr das auch? bitte schön: hier!

    auf "the thrill of the hunt" genügt gitarre, klavier und die leicht angeraute stimme barnetts, um eine wohlfühl-party zu feiern.
    kostprobe: "share the road".

    weitere cover:; gram parsons: "
    sin city"; nada surfs: "inside of love"
  • Euros Childs - Chops

    Euros Childs - Chops













    Euros Childs nutzt die Auszeit seiner Band Gorki's Zygotic Mynki und ein Zimmer im Hause seiner Eltern in Pembrokeshire, um sein erstes Soloalbum innerhalb von 3 Monaten einzuspielen. Wirkten bereits zuvor die Alben der walisischen Band schon wie eine bunte Mischung aus Folk-, Zirkus- und Rockmusik, so wird Chops nun durch melodiöse, keyboardlastige Popsongs und -fragmente weiter verfeinert. Auf Euros (sprich E-Juros) Childs Homepage ist zu lesen:
    "This record packs more musical ideas into its compact running time than most people manage in their entire career"
    Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage bitte hier selbst überprüfen:
    "Costa Rita", "Slip Slip Way", "Circus Time" und "Surf Rage"
  • Merz - Loveheart

    Merz - Loveheart












    Merz sounds like nobody else in the world and the world would be alright if it listened to nobody else. We absolutely love him.“ (Chris Martin, Coldplay)
    Wer sich weder von dieser Lobhudelei, noch von der Tatsache abschrecken lässt, dass Loveheart auf Grönland, dem Label von Herbert Grönemeyer, erscheint, darf sich auf den ruhigen, melancholischen und atmosphärischen Folkpop des Briten Conrad Lambert (alias Merz) freuen.

    „Dangerous Heady Love Scheme“

    „Postcard From A Dark Star" (Video)
  • Drowsy - Snow On Moss On Stone

    Drowsy - Snow On Moss On Stone













    Der finnische Winter ist kalt. Gerne verzieht man sich daher in muckelige Wohnstuben, vor heimische Kamine, um mit der Hausgemeinschaft zu Musizieren, oder Geschichten zu erzählen. Auch Drowsy stammt aus dem nördlichen Land und hat mit Snow On Moss On Stone ein waschechtes "Indoor Lagerfeuer"–Album aufgenommen. Unpoliert produziert, akustisch instrumentiert und oft mit flüsterndem Gesang versehen, sind seine Lieder Kopfhörermusik par Excellenze. Über allem schwebt der Geist von Scarborough Fair. Vergleiche zum legendären Nick Drake oder auch Iron And Wine scheinen geboten, auch wenn der Finne die sanfte Strahlkraft der Vorbilder nicht ganz erreicht. Weibliche Mitschüler in den ruhigsten Minuten sind Lori Carson oder Petra Jean Phillipson.

    Meine PVG - Wertung: 7,5

    mehr dazu: Review auf alternativenation

    Ein Live - Video als Stream

    Reinhören? Kein Problem!
  • Embrace - This New Day

    Embrace - This New Day













    Mit Out Of Nothing und Dank der Unterstützung von Coldplay gelangen Embrace 2004 in die Erfolgsspur zurück: Platz 1 der Albumcharts und über 600.000 verkaufte Einheiten allein im Vereinigten Königreich. Dies soll das neue Album, This New Day, das in nur 9 Tagen entstand und erneut von Youth produziert wurde, nun wiederholen. Veröffentlicht wurde bereits die Single „Nature’s Law“, über die zu lesen war:
    „Riding the back of an irresistible piano hook, „Nature's Law“ is everything you expect from Embrace, but a better vintage.
    It might just be their most complete song yet, and offers a tantalising hint of things to come onThis New Day.“
    Das dazugehörige Video und diverse Versionen des Songs kann man auf der Homepage begutachten.
  • Pelle Carlberg - Everything Now!

    Pelle Carlberg - Everything Now!



    Natürlich war man damals vor zwei Jahren angetan, als Olk mal wieder mit so ner obskuren Schwedenband um die Ecke kam, die äußerst - wie sagt Eike so schön - fluffige eingängige Popmusik machte.
    EDSON hieß die Band und trotz allem entgegengebrachten Gefallen ließ nichts erahnen, welches umwerfende Album deren Sänger folgen lassen sollte.
    Wie schon üblich ist dieses Album mit Verspätung jetzt auch in Deutschland veröffentlicht, und somit sollte der Name Pelle Carlberg bald in aller Munde sein (was natürlich nicht der Fall sein wird.)
    Ein Album voller HITS, ein Album ohne Ausfälle, ein Album, das allen gefallen dürfte, die mit der letzten Belle & Sebastian CD ihre Probleme hatten (aber auch denen ohne diese "Life Pursuit Problematik" wird dieses Album ein Leuchten in die Augen zaubern), ein Album mit dem schönsten Smiths-Moment seit den Smiths (zu hören in "Bastards don't blush") und ein Album, das wieder einmal zeigt, zu welch großen Dingen die schwedische Popmusik zur Zeit fähig ist.

    Genug geschwärmt? 9 Punkte

    Beweise?

    oder um das toll toll tolle Video anzusehn einfach den Titel oben anklicken

    P.S. ach ja unbedingt auch hier die EPs dazu kaufen
  • Stellastarr* - Harmonies For The Haunted

    Stellastarr* - Harmonies For The Haunted












    Nachdem das New Yorker Quartett Stellastarr* 2003 sein selbstbetiteltes Debutalbum ablieferte, mussten wir über 2 Jahre auf den Nachfolger warten. Harmonies For The Haunted erschien in den USA bereits im September 2005, im UK im März 2006 und in Deutschland... na ja.
    Harmonies For The Haunted bietet allen, die gerne „Das klingt ja wie...“ spielen, tolle Möglichkeiten: The Cure, Joy Division, Interpol, Editors usw.
    Die erste Single „Sweet Troubled Soul“ gibt es wahlweise zum Hören und/oder Sehen.
  • B. Fleischmann - The Humbucking Coil

    B. Fleischmann - The Humbucking Coil












    Das Wissen darüber, dass eine Brummkompensationsspule ein Gerät ist, das vorwiegend in Gitarren eingesetzt wird, um dort Interferenzen - also White Noise, die das Instrument durch Übertragungsfehler produziert - durch eine Verdopplung zu eliminieren, indem zwei elektromagnetische Spulen einander verstummen lassen, so dass nur noch der reine Sound der vibrierenden Saite zu hören ist, ist eigentlich vollkommen überflüssig.
    Das Wissen darüber, dass der Wiener Elektroniker Bernhard Fleischmann auf Morr Music sein fünftes Album veröffentlicht hat, das den englischen Begriff für eben jene Brummkompensationsspule, nämlich The Humbucking Coil, als Titel trägt, dürfte für alle, die auf Vibraphon, Klavier und Gitarre in einem elektronischen Kontext stehen, von deutlicher größerer Bedeutung sein.
  • The Wedding Bells - Secrets

    The Wedding Bells - Secrets













    Hinter der Band The Wedding Bells verbirgt sich ein Duo aus Nassau/USA, dass mit Secrets im Verlauf des Jahres sein Debutalbum vorlegen wird. Nach der kitschig-romantischen Doppel - A -Seiten Single "Schnitzeljagd / Candle In The Wind" (keine Cover-Version von Elton John) ist auf jeden Fall Großes zu erwarten - zumindest für diejenigen unter uns, die davon hören werden.

    Das Bonner Stadtmagazin Schnüss schreibt:
    Nach jahrelangem Zusammenwirken steht das Duo aus Nassau/Bahamas kurz vor dem Durchbruch. Durch die Eheschließung mit dem Label White Chapel Records startet die Band nun ihre große Karriere. Noch sind die beiden ein kleiner Geheimtipp -selbst bis nach Neuwied und Bonn ist es nur durch Mundpropaganda durchgedrungen- doch ihrem Bann kann sich keiner entziehen. Die Wedding Bells läuten ein neues Kapitel ein. Und wer weiß, vielleicht wird aus dem Duo demnächst ein Trio? Bis das der Tod sie scheidet.

    Tracklist:
    1. Do You Hear The Wedding Bells?
    2. Keeping The Secret
    3. Don't Tell Your Oldest Friends
    4. Why Do We Have To Hear It From Our Brothers?
    5. From Nassau To Heilborn With Love
    6. Schnitzeljagd
    7. Candle In The Wind
    8. Happy Birthday, Dear Friend Sonja
    9. Are You Gonna Be My Girl?
    10. Rumours Of A Proposal
    11. Alone On My Stag Night
  • Nightmare Of You - Nightmare Of You

    Nightmare Of You - Nightmare Of You



    Amazon sagt folgendes:
    Mit ehemaligen Musikern von Hochkarätern wie RIVALS SCHOOLS, GORILLA BISCUITS, THE MOVIELIFE, SHELTER und GLASSJAW sind bei dem Newcomer NIGHTMARE OF YOU beileibe keine unbeschriebenen Blätter am Start. NIGHTMARE OF YOU spielen Pop ohne belanglos zu sein, liefern mühelos eine unglaubliche Ansammlung an glamourös tanzbaren Songs (allen voran der Opener und erste Single „The Days Go By Oh So Slow“), ohne dabei ihre Hardcore-Wurzeln zu ignorieren. Der starke Einfluß vom Sound der britischen Musikszene (The Smiths, Squeeze, Elvis Costello) trifft hier auf Artverwandtes wie The Killers oder Dashboard Confessional und läßt den Hörer ob des Melodienreichtums keine Luft mehr zum Atmen. In den Staaten sorgten NIGHTMARE OF YOU bereits für Aufsehen: auf der Bandseite im myspace.com-Portal zeugen knapp 280.000 clicks von einem regen Interesse an dieser verheißungsvollen Indie-Hoffnung.
    Hier geht's zur Homepage und hier zur My Space-Seite. Dort gibt's natürlich auch 4 Titel zum Anhören.
  • Morrissey - Ringleader Of The Tormentors

    Morrissey - Ringleader Of The Tormentors












    "You Are The Quarry" hieß unser Jahressieger 2004. Zwei Jahre später – für seine Fans nur ein Wimpernschlag, denn schließlich mussten wir zuvor 7 Jahre auf ein neues Lebenszeichen warten – versucht Morrissey nun mit "Ringleader Of The Tormentors" diesen Erfolg zu wiederholen. Dabei setzt er jedoch nicht auf die sichere Nummer: mit neuem Produzent (Altmeister Tony Visconti) wurde das Album komplett im Forum Music Village in Rom aufgenommen und soll nun deutlich direkter und rockiger ausgefallen sein. Der Opener „I will see you in far off places“ und die erste Single „You have killed me“ liefern erste Höreindrücke, den Rest gibt es dann ab dem 07. April zu bewundern.

    Bleibt noch zu hoffen, dass außer Rock am Ring auch noch andere Deutschlandtermine folgen werden, denn es kann schließlich nicht jeder zum Konzert nach Glasgow fliegen, nicht wahr Annette?
  • Adam Green - Jacket Full Of Danger

    Adam Green - Jacket Full Of Danger













    Das vierte Solo-Album von Everybodys Darling oder auch Indie-Sinatra Adam Green soll musikalisch die beiden Vorgängeralben „Friends Of Mine“ und „Gemstones“ miteinander verbinden, was zumindest bedeutet, dass wir uns wieder auf Streicher freuen dürfen. Ansonsten bleibt wohl alles wie gehabt: 15 Titel in einer guten halben Stunde, Texte zwischen Dada und Gaga, und Adam croont, (blues)rockt und poppt dazu, dass es nur so eine Freude ist.

    „Hollywood Bowl“
  • My Latest Novel - Wolves

    My Latest Novel - Wolves

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    Mir ist zwar nicht ganz klar warum diese Schotten (die angeblich Belle and Sebastian beerben könnten), sich einen Bandnamen geben, der so dermaßen nach schlechtem EMO (ja es gibt auch guten) klingt, dass man die Platte eigentlich gleich ungehört zur Seite legen möchte, aber wenn man dann auf die Titel schaut und in der Instrumentierung was von Xylophon und Geige liest, nimmt man dann doch allen Mut zusammen und...

    ... was dann dabei herauskommt - demnächst hier

    bis dahin
  • Darren Hayman - Table For One

    Darren Hayman - Table For One

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    Hefner die Zweite.

    Diesmal mit deren ehemaligem Sänger und schon das Cover gemahnt hier mit seiner Comic Ästhetik stark an die Ex-Band. Musikalisch soll er sich etwas an deren letztes Album "Dead Media" und an sein Projekt "The French" gehalten haben, was ich aber in beiden Fällen nicht hoffe, da mich weder das Eine noch das Andere überzeugen konnte.
    Überzeugen lasse ich mich aber gerne und daher bald mehr über diese CD, die er wohl mehr oder weniger im Alleingang mit einigen kleinen feinen bis schrulligen Instrumenten und etwas Elektronik aufgenommen hat.

    und weil ja auch die Hefner Videos immer sehr schön waren hier also ein: Video
  • Ant - Footprints Through The Snow

    Ant - Footprints Through The Snow

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    Hefner die Erste!
    Soloalbum des ehemaligen Schlagzeugers von Hefner, mit wunderschön melancholischen bis traurigen Liebesliedern zwischen Roddy Frame und den Trembling Blue Stars . Und davon kann man ja eigentlich nie wirklich genug haben.
    Nicht nur das Cover-Artwork ist hier überaus hübsch geraten auch der Großteil der Songs weiß zu gefallen.

    schön

    auch schön

    oder ein bisschen Tremblingbluestariger
  • The Kooks - Inside In/Inside Out

    The Kooks - Inside In/Inside Out













    Hier die britischen, sich mal wieder überschlagenden Pressemitteilungen: "Luke Pritchard is one of the best young pop writers around" (NME), "The Kooks are the best live band we've seen all year" (WHAT'S ON) oder "The finest piece of short, feisty, perky indie teen action since The Strokes Last Night" (GUARDIAN GUIDE).

    Hier The Kooks (amerik.: "Die Verrückten", "Die Spinner") im Schnelldurchlauf: Vier Jungs aus dem südenglischen Brighton - alle Anfang 20 - benannt nach dem gleichnamigen Stück von David Bowies "Hunky Dory" - 2003 im Rahmen eines Schulprojektes kennen gelernt - mehr als hundert Songs geschrieben - mit den Singles "Eddie's Gun" und "Sofa Song" die britischen Charts gestürmt - zusammen mit Tony Hoffer (Beck, Air, Supergrass, Belle & Sebastian) das Debutalbum "Inside in/Inside out" aufgenommen.

    Hier die Lieder: Sofa Song; You Don't Love Me; Naive; Jackie Big Tits
  • Cat Power - The Greatest

    Cat Power - The Greatest









    eins fällt sofort auf, die schwere, die brennende melancholie ist verschwunden, ist geradezu aufgeräumten momenten gewichen. die dunklen wolken, die die sicht auf das wunderbare mädel chan marshall, das mit myra lee und dear sir ihre rebellischen alben fertigte, um über moon pix und the covers record zu you are free zu gelangen, ihrem meisterwerk, sind verschwunden. die wolken, die nun die sicht freigeben auf eine befreite, gerettete. nichts ist mehr so gegründet, bleibehangen. die stimme wirkt entspannter, als wäre sie von weisheit getränkt. eine weisheit, die sich von der stille speiste, um nun von einer zeit zu erzählen, die so zuvorderst nie gewesen sein kann. weil das harte, hölzerne regierten. wer sich in pink tränkt, kann nicht von depression zerschlagen sein, er wird aber auch nicht als glücklich zu bezeichnen sein. er hat wenigstens einen blick in die realität riskiert und wird im abdrehen angewidert nach dem neuen ausschau halten. ob dies eine countryeske note haben muss, sei dahingestellt.
    ich freu mich, dass die stimme freier klingt, der dame die qual genommen scheint und dass the greatest in sich geschlossen wirkt, es an ihr bisheriges werk dennoch schlüssig anschließt. der ganz große wurf ist ihr nicht gelungen, aber in jedem fall ein beitrag zu einem gelungenen musikjahr 2006. punkte? 7

    "living proof" video; "the greatest" mp3

  • Town and Country - Up Above

    Town and Country - Up Above













    Pitchforkmedia.com sagt:
    „Primarily recorded during summer 2005 in group member James Dorling's Chicago apartment, the album nevertheless captures the open space of some distant Silk Road tributary. On tracks like "Phoney Fuckin Mountain" or "Fields and Parks of Easy Access", Town and Country recall some of the casual East/West unions of Popul Vuh's Hosianna Mantra. Elsewhere, the percussive likes of "Cloud Seeding" or the plucked strings of "Bee Call" can so resemble composer Tan Dun's film scores that you'll be on the lookout for shadowy martial warriors leaping across the rooftops. Conrad's influence is felt again on "King of Portugal", a dense improvised psych-drone based upon a traditional Portuguese Christmas carol, with Dorling's semi-wordless vocal providing additional cryptic overtones. The set culminates with the nine-minute title track, a volcanic free-form ritual that scatters the album's many gilded threads to the four winds, along with all thoughts of placid minimalism. As with the rest of Up Above, this trance-inducing mini-epic is remarkable for its variant textures and periodic bursts of dissonance, neither of which have figured much in Town and Country's past work. As such, the album does rather muddle the group's ongoing identity, but hopefully future releases can serve to confirm this album as the watershed it now appears to be.“ rating 7.2
    insgesamt in einen experimentellen umhang gehüllt. ich kann der scheibe meine liebe nicht verweigern. resultate meines hörvergnügens jedoch erst später. denn ein paar runden drehen wir vorher noch gemeinsam.

    hier kann man reinhören.
  • JACKIE-O MOTHERFUCKER - Flags Of The Sacred Harp

    JACKIE-O MOTHERFUCKER - Flags Of The Sacred Harp












    westzeit.de sagt:
    „Seit zwölf Jahren bereits verarbeiten die schrägen Improvisationstalente von JOMF alles zwischen Avantgarde, Electronica, Folk, Worldmusic und Jazz und formen daraus eine bislang zumeist sperrig-krachige, pychedelische Soundlawine. Auf ihrem neuen Album, dem ersten seit rund drei Jahren, wenden sie sich dagegen ungewohnt oft erkennbaren Songstrukturen zu, wenngleich die Hälfte der Songs eine Spielzeit von zehn bis 16 Minuten hat und weiterhin genug Freiräume für unerwartete Drehungen und Wendungen läßt. Die wahren Highlights sind aber die kurzen und knappen Songs, „Hey Mr. Sky“ und „Rockaway“. Weniger ist hier ohne Frage mehr.“ und vergibt: ****
    erste hördurchläufe versprechen brauchbares! eine nummer zum verzieren gibt’s demnächst!
  • Placebo - Meds

    Placebo - Meds













    Während in England „Because I want you“ als erste Single veröffentlicht wurde, erschien im Rest der Welt „Song to say goodbye“ als Vorbote auf das fünfte Placebo Album. Am 10. März ist es dann soweit und es folgt Meds mit seinen restlichen 11 Songs. Meds soll weniger elektronische Einflüsse als zuletzt Sleeping With Ghosts aufweisen und eher ein Schritt zurück in Richtung Without You I’m Nothing sein, also mehr auf Gitarre, Bass, Schlagzeug und Piano setzen. Stimmliche Unterstützung gibt es dabei von VV (The Kills) und Michael Stipe (R.E.M.). Wer es nicht mehr abwarten kann, dem sei mit der Tracklist und einigen Links geholfen:
    Meds; Infra-red; Drag; Space monkey; Follow the cops back home; Post blue; Because I want you; Blind; Pierrot the clown; Broken promise; One of a kind; In the cold light of the morning; Song to say goodbye
  • My Architects - Grand Designs

    My Architects - Grand Designs













    manches braucht, damit es richtig lecker schmeckt, mehr als einen spritzer schlag, wie die österreicher meinen und dabei kulant (oder querulant) die sahne vergessen. dies passierte mitnichten den architects.
    gaesteliste.de sagt:
    „Während dieser Tage eine knallige Retro-Wave-Band aus England die nächste jagt, könnte man fast meinen, die Jungs von der Insel hätten den etwas softeren Indie-Pop glatt vergessen. Zum Glück weit gefehlt. Auf dem stilsicheren Label Fierce Panda erscheint gerade das Debütalbum "Grand Designs" der Band My Architects. Die erst 2004 gegründete Combo besteht aus Aid Burrows (Gesang / Gitarre), Rich Robinson (Gitarre), Matt McWilliams (Bass), Dave Cheetham (Schlagzeug) und Mike "Fibes" Phillips (Keyboards) und hat sich melodiösem, warmen Indie-Pop verschrieben. Der klingt manchmal ein wenig nach krachigeren Keane oder Coldplay zu "Parachutes"-Zeiten, auch Travis scheinen bei manchem Stück Pate zu stehen und dennoch ist hier Langeweile nicht erkennbar. Zu eigenwillig sind die Arrangements der Jungs aus Warrington. Schaut man sich das Booklet genauer an, so finden sich bekannte Namen: "Grand Design" ist produziert von James Sanger (U2, Keane), an den Reglern legte Ian Grimble (Manic Street Preachers, Travis) letzte Hand an. Glücklicherweise ist hier nichts überproduziert, man hört den Stücken die Liebe und das Herzblut geradezu an. My Architects bieten wunderbaren, akustischen Indie-Pop, der sich in der Plattensammlung neben den Turin Brakes oder den Leaves gut machen würde. Fein!“
    kurzer eindruck: airborne
    kurzer eindruck: another reason to go
  • Die 10 besten Alben von Stephen Duffy

    10. Stephen Duffy - The Ups And Downs (1985)
    9. The Lilac Time - lilac6 (2001)
    8. The Lilac Time - Paradise Circus (1989)
    7. Stephen Duffy and The Lilac Time - Keep Going (2003)
    6. The Lilac Time - The Lilac Time (1987)
    5. Stephen Duffy - Duffy (1995)
    4. The Lilac Time - And Love For All (1990)
    3. Stephen Duffy featuring Nigel Kennedy - Music In Colours (1993)
    2. The Lilac Time - Astronauts (1991)
    1. Stephen Duffy - I Love My Friends (1998)

    (ausgewählt von Dirk)