Platten vor Gericht

Neue Platten bewerten

Platten vor Gericht

dient uns als Plattform, um uns über neue Alben auszutauschen, sie vorzustellen und teilweise heftig zu diskutieren. Seit 2002 bewerten wir alle Alben, die uns zu Ohren kommen, mit Noten von 1 bis 10, so dass am Ende eines Jahres das "Album des Jahres" gekürt werden kann. Auch Gäste unseres Blogs sind herzlich dazu eingeladen, ihre Meinung zu äußern und Bewertungen abzugeben.

  • 1. Vorstellen
  • Nahezu täglich öffnen sich die Pforten des Gerichts, um die Fakten eines neuen Falles darzulegen.

  • 2. Diskutieren
  • Gibt es mildernde Umstände zu beachten? Welche Platten gehören noch vor Gericht gestellt?

  • 3. Bewerten
  • Nicht immer kommen die Richter zum gleichen Urteil und benötigen daher den Beistand der Gastrichter.

  • 4. Auswerten
  • Ein faires Urteil wird mit Hilfe der Durchschnittsnote gefunden und am Jahresende verkündet.

Me

Fachgebiete

Dies sind unsere bevorzugten Betätigungsfelder:

Britpop 80%
Dreampop 50%
Folk 70%
Indiepop 75%
Indierock 90%
Pop 85%
Post-Rock 40%
Shoegaze 60%
Singer/Songwriter 80%

Mixtape

Monatlich stellt Oliver ein Mixtape zum Nachhören der Plattenvorstellungen zusammen.

Revision

Zu besonderen Anlässen werfen wir auch einen Blick auf das Gesamtwerk eines geschätzten Künstlers.

Listening Sessions

Gelegentlich treffen wir uns auf Volkers Sofa zu gemeinsamen Listening Sessions.

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  • Tom Waits - Orphans

    Tom Waits - Orphans













    NDR Info - Nachtclub Album der Woche: Tom Waits - Orphans Los Angeles Times Tom Waits - Orphans **** (4/4) The Independent Tom Waits - Orphans ***** (5/5) Laut.de Tom Waits - Orphans ***** (5/5) The Sun Tom Waits - Orphans ***** (5/5) Musikexpress Tom Waits - Orphans ****** (6/6) Mojo Magazine Tom Waits - Orphans ***** (5/5) Tom Waits - Orphans ***** (5/5) The Observer Tom Waits - Orphans ***** (5/5) Homicidal insects, Bukowski ans Henry Kissinger all get the Waits treatment on a baffling but superb 3-CD set, NME "Genius." Entertainment Weekly Tom Waits - Orphans ***** (5/5) Focus "Tom Waits, der König des wilden Blues-Stomps, hört nicht auf, ein Narr in dieser Welt zu sein und grandiosen Sound zu komponieren " Der Standard "Ein Meisterwerk! Reader´s Digest "5 Things We Don´t Want You Miss" list: "Raw-voiced iconoclast Tom Waits lets loose a batch of new tunes and rare gems that capture his love of American roots music." Jam! Tom Waits - Orphans ***** (4,5/5) BBC Collective Tom Waits - Orphans ***** (4.5/5) Prefix Magazine Tom Waits - Orphans ***** (4.5/5] Amazon.com Tom Waits - Orphans ***** (4.5/5) Allmusic.com Tom Waits - Orphans ***** (4,5/5) Jazzthetik Tom Waits - Orphans ***** (4.5/5) Schallplattenmann.de Tom Waits - Orphans **** (4/5) Eclipse Tom Waits **** (4/5) Rolling Stone (US) Tom Waits - Orphans **** (4/5) The Guardian "Great." **** (4/5) New York Post Tom Waits - Orphans **** Pitchforkmedia.com Tom Waits - Orphans (8.4/10) Blender Tom Waits - Orphans **** (3.5/5) Q Magazine Tom Waits - Orphans *** (3/5)
  • Lostprophets - Liberation Transmission

    Lostprophets - Liberation Transmission



    Paulas Wunsch #1

    Die zwölf neuen, von Produzentenguru Bob Rock maßgenau auf den Leib geschneiderten Songs stehen nicht nur den Lostprophets, sondern haben allesamt das Potential, sich formschön in den Lauschern der Hörerschaft einzurichten. "Everyday combat" schafft es, als astreine Poprock-Nummer dank Gitarrensolo, ein paar Breaks, Synthies und einigen vereinzelten Kreischereien über fünf Minuten lang zu unterhalten. Selbst latinoähnliche "Lalala"-Einlagen in "A town called hypocrisy" fügen sich unpeinlich und stimmig zugleich ins glasklare Klangbild.

    Lostprophets rocken anno 2006 zwar immer noch ungemein tanzbar, haben allerdings den Metal-, Screamo- und Postcore-Elementen der Anfangstage endgültig abgeschworen. Weniger kantig, aber dafür ordentlich rund geht es in Uptempo-Stücken wie "The new transmission", dem umwerfenden "Can't catch tomorrow (Good shoes won't save you this time)" oder dem kopfnickenden "For all these times son, for all these times" zur Sache.


    MySpace
    Homepage
  • My Chemical Romance - The Black Parade

    My Chemical Romance - The Black Parade














    Paulas Wunsch #2

    Wie oft hat das Wort „Rock-Oper“ eigentlich schon zu Unrecht ein Album geziert? Wie oft wurde die Phrase „Hier haben wir es mit einem Konzeptalbum zu tun“ schon sinnlos verschwendet? Und was tun, wenn man mit dem zweiten Album bereits eine Genrereferenz abgeliefert hat? Nun ja, die Möglichkeit, sich zu wiederholen, ist wohl selten verlockender, verspricht sie doch sichere Verkäufe und befriedigte Fans. Zu einfach für My Chemical Romance. Stattdessen einen großen Schritt weiter: Kajal abwischen, Haare ab, kurz Liza Minnelli (!) für einen flotten Polka-Song („Mama“) eingeladen und straight back to the 70s. Gut, natürlich nicht in Schlaghosen, sondern in eigens designten Uniformen und weiterhin mit diesem düsteren Charme, den die Band stets umgeben hat. Schließlich handelt das Album textlich vom Sterben und letztlich dem Tod des „Patienten“, einer fiktiven, an Krebs erkrankten Person. Erklärt, warum der erste Song den Titel „The End“ trägt. Sänger Gerard Way sieht darin gleichermaßen das Ende der „alten“ My Chemical Romance. Auch Albumtitel und der großartige Titeltrack hängen mit der Geschichte des Patienten zusammen, ist doch die Black Parade eines der wenigen erinnerungswürdigen Dinge in seinem Leben. Die Parade zieht sich weiter wie ein roter Faden durch das Artwork, zumal das Bild im Booklet aussieht, als hätten sich die Personen vom „Sgt. Pepper’s“-Cover post mortem noch mal zum gleichen Foto getroffen. Womit wir bei der ersten Referenz wären. Eine weitere ist offensichtlicher: Queen, mit all ihrem Bombast – in dunklerem Gewand –, scheinen zurück zu sein. Dieses Album wird sicherlich polarisieren. Aber es ist von vorne bis hinten durchdacht und verfügt dazu mit Rob Cavallo über einen Produzenten, der weiß, was er tut, hatte er doch auch bei Green Days Comeback und (wichtiger) „Dear You“ von Jawbreaker die Finger im Spiel. Tatsächlich: Hier haben wir ein Konzeptalbum, eine Rock-Oper. Da würde selbst Freddie Mercury eine kleine Respektsbekundung senden.


    MySpace mit 2 Titeln des Albums
    Homepage
  • The Frank And Walters - A Renewed Interest In Happiness

    The Frank And Walters - A Renewed Interest In Happiness














    Wenn wir schon einmal bei den Comebacks des Jahres sind, dann dürfen The Frank and Walters nicht vergessen werden. Aber was heißt hier eigentlich "Comeback", schließlich waren die drei Iren nie weg! Wie grandios diese Band ist, verdeutlicht allein die Tatsache, dass letztes Jahr mit "Souvenirs" eine tolle 3fach-B-Seiten-Compilation erschien. Ich möchte gar nichts über das neue Album oder die Band an sich erzählen, sondern einfach ein paar Songs von gestern und heute vorstellen und einen kurzen Artikel zitieren, den ich gefunden habe und bei dem ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte:

    Die Geschichte der Ausnahmeband The Frank And Walters aus Cork begann in den frühen Neunzigern mit ihrem Signing beim Vorzeigelabel Setanta. Seitdem glänzen sie immer wieder mit ideenreichen Alben, deren Output weit über die Grenzen des kontemporären Gitarren-Pops hinausreichte und reicht. So spielten sie u.a. live zusammen mit den Inspiral Carpets, Carter USM, Suede oder auch Radiohead. Mit ihrem aktuellen Album "Renewed Interest In Happiness" unterstreichen sie nun einmal mehr ihren unverrückbaren Platz auf dem Olymp einzigartiger, überaus kreativer Popgruppen. Live überzeugen The Frank And Walters sowieso.

    "Miles And Miles" (MP3; Video)

    Dafür (und vieles mehr) lieben wir die Frank and Walters:
    "Happy Busman" (Video)
    "This Is Not A Song" (Video)
  • Babybird - Between My Ears There's Nothing But Music

    Babybird - Between My Ears There's Nothing But Music














    6 Jahre nach dem schwachen "Bugged" kann man wieder ein neues Album von Babybird in den Händen halten. Es befindet sich darauf zwar kein zweites "You're Gorgeous" (UK Platz 3 und meistverkaufte Single 1996), aber man kann sich über 11 schöne Popsongs in qualitativer Reichweite von "Ugly Beautiful" (1996) und "There's Something Going On" (1998) freuen. Stephen Jones gelingt mit "Between My Ears There's Nothing But Music" nicht nur ein überraschendes, sonder ein überraschend gutes Comeback.

    "The best pop record this year from a chart has-been has just arrived and - yes, we simply have to say it - it's gorgeous. **** " (Irish Times)

    "Weird, yet strangely wonderful...a great album" (Subba-Cultcha)

    "a melodic series of bittersweet vignettes, both lyrically barbed and rich in vivid imagery" (Q Magazine)

    "Lighter 'n' Spoon" (MP3)
    "Too Much" (Video)
    "Dive" (Video)
  • Jarvis Cocker - Jarvis

    Jarvis Cocker - Jarvis













    „This is hardcore“, mag jeder Pulp-Fan denken, wenn ihm die zahlreichen lohnenswerten Veröffentlichungen der Band aus den letzten Wochen in den Sinn kommen. „This Is Hardcore“ war 1998 auch der Titel des letzten guten Pulp Albums. „We Love Live“ klang dann 2001 nur noch wie ein langweiliges Alterswerk.
    Nach der Auflösung von Pulp war Jarvis Cocker zwar nicht untätig, die Resultate ließen den Fan aber zwischen Hoffen und Bangen pendeln: Unter dem Pseudonym „Darren Spooner“ (in einem Skelettkostüm!) gründete er das obskure Elektro-Punk Projekt Relaxed Muscle, schrieb Songs für Nancy Sinatra, arbeitete mit The Lovers zusammen, coverte für zwei Tribute-Sampler Lieder von Leonard Cohen und Serge Gainsbourg (zusammen mit Kid Loco), stellte mit Steve Mackey die Sammlung „The Trip“ zusammen, steuerte als Weird Sisters 3 Stücke für den letzten Harry Potter Soundtrack bei, drehte Videos, schauspielerte und textete für Charlotte Gainsbourg. Man musste sich schon etwas Mühe geben, um Jarvis verschlungenen Pfaden zu folgen. Dann tauchte im Frühjahr zunächst auf dessen MySpace-Seite der Song „Cunts Are Still Running The World“ auf und kurze Zeit später war plötzlich ein komplettes Solo-Album auf diversen Internetseiten zu finden. Da konnte kaum ein Fan widerstehen (ich auch nicht) und durfte sich an einem der unerwartesten und besten Alben des Jahres freuen. Jarvis is back und das in grandioser Form mit wunderbaren Songs.

    Letzte Woche konnte man dann endlich das Originalalbum in den Händen halten und sich über die aufgedruckten Hinweise zum Gebrauch des Albums amüsieren:

    You may sit if you wish - kneeling is really not necessary.

    Man muss nicht, darf und kann aber vor „Jarvis“ auf die Knie sinken.


    „Black Magic“ (MP3)
    "Fat Children" (MP3)
    "Cunts Are Still Running The World" (MP3, Video)
  • The Ballet - Mattachine!

    The Ballet - Mattachine!












    für manches kann ich mich so begeistern, dass ich irgendwann eine solch enge beziehung dazu aufgebaut habe, die mich glauben macht, es wäre mein, mein gedanke, meine idee, mein produkt, mein mattachine! keine melodie, die ich nicht fehlerfrei mitpfeifen könnte, kein textzifpel, der mir nicht unmittelbar präsent wäre, kein bandmitglied, zu dem ich nicht eine private beziehung aufgebaut hätte. täglich vier bis fünfmal lief das album, seit es vor ca. einer woche bei mir eingetroffen ist. keine sekunde, die ich bereute. verortung tut natürlich not, damit der werte leser, IHR (im übrigen macht mir das unternehmen hier mit Euch eine menge spaß!) eine ahnung erhaltet, wovon ich mich so begeistert zeige. craig und greg sind die gründungsmitglieder dieser mittlerweile auf vier queers angeschwollenen kapelle, denn ginger und marina ergänzten die beiden sinnvoll. beiheimatet sind sie allesamt in new york. ihre musik ist balsam, kommt einer heilung gleich, wie sie unmittelbarer nicht vonstatten gehen kann. müde werden munter, griesgrämige fröhlich, greise jung und lahme flott! das ganze nennt sich sissy- oder queer-, aber auch twee- und jinglepop. ich liebe es. die hidden cameras kommen natürlich zum kuscheln und dem sänger der magnetic´s fehlt der rechte plagiatsparagraph. angesichts der lieblich- und versöhnlichkeit dieser musik kann niemand den vieren wirklich böses wollen. nun denn: seid umschlungen, millionen! love, peace, sex, pop!
    so ward mein erster 10 punkter in diesem jahr geboren!!!
    weitere infos hier!
    In My Head
    (mp3)
    I Hate the War (mp3)
    myspace; homepage
  • The Blood Arm - Lie Lover lie

    The Blood Arm - Lie Lover lie














    The Blood Arm könnte man als meine zweite Neuentdeckung des Festivals des Inrocks bezeichnen, nach Love is all. Auf der Bühne gesehen habe ich die vierköpfige Band allerdings nicht, denn als sie spielten, besuchte ich gerade ein parallel laufendes anderes Konzert. Dafür ist mir aber der ziemlich kleine (das heißt nicht größer als ich) , stämmige Sänger Nathaniel Fregoso des öfteren im Verlaufe des mehrtägigen Festivals über den Weg gelaufen. Ich hatte sein Gesicht schon in Musikvideos gesehen, denn auf MTV 2 läuft "Do I have your attention?" schon seit geraumer Zeit in Dauerschleife. In der Musikzeitschrift Trax las ich, er sehe aus, wie eine Kreuzung aus einem molligen Prince (dem Sänger) und Maradonna am Ende seiner Karriere. Das scheint mir allerdings übertrieben, so dick ist er auf keinen Fall. An Selbstvertrauen scheint es ihm zumindest nicht zu mangeln, wenn man mal die Songzeile "I like all the girls and all the girls like me" (Ich glaube, das ist von "Suspicious character") als Beispiel nimmt. Was das virile, testosterongeladene Auftreten anbelangt, erinnert er ein wenig an Jim Morrisson von den Doors, die Stimme kommt zumindest ähnlich arrogant rüber. Die Doors sind ohnehin vielleicht nicht der schlechteste Vergleich, denn The Blood Arm sind, wie es die Türen seinerzeit waren, in L.A. beheimatet. Hiermit hat sich der Vergleich aber auch erschöpft, denn der Sound klingt doch ziemlich englisch. Soll ich Namen nennen? Na gut, Franz Ferdinand, die übrigens große Fans sein sollen, könnte man zitieren. The Blood Arm haben auch schon im Vorprogramm von Kapranos und seinen Leuten gespielt. Desweiteren eröffneten sie für solch namhafte Bands wie The Killers, Maximo Park, Hot Hot Heat, oder We are Scientists. Werden The Blood Arm, die neben zwei weiteren Männern übrigens auch noch eine Frau am Keyboard am Start haben, ähnlich bekannt wie deren Tourpartner? Schau' mer mal....

    MySpace mit vier Songs + einem Download+ Video Suspicious Character
    Homepage
  • Bat For Lashes - Fur & Gold

    Bat For Lashes - Fur & Gold













    Hinter dem Pseudonym Bat for Lashes verbirgt sich die glutäugige Schönheit Natasha Khan, die übrigens mit dem fabelhaften Squash-Spieler verwandt ist (ich glaube, es ist die Nichte).
    Entdeckt wurde sie angeblich von Devendra Banhart, zumindest durfte sie schon Konzerte für ihn eröffnen. Von dem Einfluß des langhaarigen Hippie mit dem Jesus-Look hat sie sich aber inzwischen freigeschwommen und ich behaupte mal an dieser Stelle, daß sie viel mehr Talent hat. Ich selbst habe sie zum ersten Mal im März in der Maroquinerie in Paris gesehen, wo sie u.a. neben My Latest Novel auftrat. Sofort fiel mir ihre interessante Stimme auf, die man irgendwo zwischen Kate Bush, Björk, oder Siouxie einordnen könnte. Aber nicht nur ihr Goldkelchen war verblüffend, sondern auch die Anzahl der Instrumente, die sie beherrscht.
    Hierzu gehören z.B. Cembalo, Piano, Percussions, Bratsche, etc. Auch Rasseln und Handclaps setzt sie gerne ein. Begleitet wird sie von drei Freundinnen, die u.a. auf eine Big Drum eintrommeln, Geige spielen, oder im Background mitsingen. Bei dieser stattlichen Menge an klassischen Instrumenten verwundert es nicht, daß sie als Einfluß Kammermusik angibt. Aber nicht nur dies gilt als Inspirationsquelle, sondern auch Filme von Lynch, E.T., Karate Kid, oder Wetterphänomene. Ein bißchen durchgeknallt ist die Süße also schon, aber das tut der Musikszene nur gut. Zu ihrem Look muß ich noch ein Wort verlieren. Sie tritt nämlich regelmäßig als Squaw auf und hat immer sehr schöne Bänder, meistens goldfarben, um ihre pechschwarzen Haare geschnürt. Hierzu trägt sie eleganterweise auch noch die passenden Kleidchen. Vor ein paar Tagen durfte ich sie im Rahmen des Festivals des Inrocks in Paris erneut bewundern. Also, wer läßt sich hier verzaubern von diesem feenhaften, mystischen Folk-Pop?

    MySpace

    Zu Hause bei der Indianerin




  • Mates Of State - Bring It Back

    Mates Of State - Bring It Back













    Keine Noten, aber Empfehlungen: Florians Tipp #3

    Kori Gardner trifft Jason Hammel, beide ziehen von Nirgendwo im Mittelwesten der USA nach San Francisco, gründen die Mates Of State, geben ihre Jobs als Lehrerin und Krebsforscher auf, heiraten, touren und veröffentlichen Platten auf diversen Indie-Labels.
    Bring It Back“ erscheint auf einem neuen Label (Barsuk Records) und führt das Ehepaar erstmals in die amerikanischen Independent-Charts (Platz 35) und auf den O.C. California Soundtrack. Schöner, zweistimmiger, detailverliebter Indiepop.

    „Die Musik ist ein manchmal hektisches, höchst stimmiges Gemisch aus unzähligen Melodien und Einfällen, Rhythmus- und Tempowechseln. Jeder Song besteht letztendlich nur aus mitreißenden Refrains – dass damit die Vorgaben klassischen Songwritings unterlaufen werden, wird perfekt versteckt und fällt erst beim zweiten Hören auf.“ (intro.de)

    Heute gibt es reichlich für Augen und Ohren, da Indies immer sehr viel als legale Downloads anbieten (Links auf Anfrage gelöscht):
    „Fraud In The 80s“ (Video)
    „Ha Ha“ (Video)
    „Fluke“ (Video)
    „Gotta Get A Problem“ (Video)
    „Like U Crazy“(Video)
  • Darkel - Darkel

    Darkel - Darkel













    Keine Noten, aber Empfehlungen: Florians Tipp #2

    Nachdem sich Jean-Benoît Dunckel und Nicolas Godin bereits für die Musik von Charlotte Gainsborgs „5:55“ verantwortlich zeigten und bevor Anfang 2007 ein neues Album von Air in den Läden stehen wird, vertreibt uns Monsieur Dunckel als Darkel die Zeit mit seinem Solodebut.

    „Wobei das, bei Licht betrachtet, nicht so wahnsinnig anders klingt als das, was Air zuletzt machten. Die Stimmen sind vielleicht ein bisschen weniger hochgepitcht als noch auf "Talkie Walkie", anonsten nimmt sich Dunckel eben von Folkpop ("My own Sun") bis Punk ("TV Destroy"), was er kriegen kann, und dreht es so lange durch den Fleischwolf, bis alles klingt wie ein Air-Song: sphärisch, sanft, verkuschelt.“ (kulturnews.de)

    „At The End Of The Sky“ (Video; MP3)
    „My Own Sun“ (MP3)
  • Golden Smog - Another Fine Day

    Golden Smog - Another Fine Day














    "Another Fine Day" kam nun zustande, weil Marc Perlman (Bass) einen Song für einen Auto-Werbespot abliefern sollte. "Corvette" wurde mit der Golden-Smog-Belegschaft eingespielt, zwar nicht verwendet – aber what the fuck. Golden Smog hatten wieder Lust und begaben sich gemeinsam mit Linda Pitmon am Schlagzeug (Steve Wynn & The Miracle 3) nach Spanien: "Wenn man sich schon in einem Studio langweilt, kann man sich auch in einem Studio in Spanien langweilen." Tweedy schaffte es zwar nicht dorthin, aber es fanden sich Mittel und Wege seine Beiträge dennoch zu berücksichtigen. Golden Smog geben nun nicht mehr die unbekümmerte Spaßtruppe, die so nebenbei einem launig-hingerotzten, kenntnisreichen (Country-)Rock mit gar nicht wenigen Songperlen fröhnt, sie sind aber auch nicht von der Ambition zerfressen, jedes Mal den besten Song mit dem innovativsten Arrangment ever abzuliefern (Hat da jemand Jeff Tweedy gesagt?). Losgerockt wird selten, aber das meist vorherrschende Midtempo können sie gut und die latente Melancholie – "Suprise, suprise, everyone dies" – verläuft sich nie im Jammertal. Ein schönes, lohnendes Album." (quelle: tba-online.cc)
    ganz genau. wer mal auf spirenzien verzichten möchte, langt hier zu.
    myspace; home
  • Nina Nastasia - On Leaving

    Nina Nastasia - On Leaving













    fakten: viertes album, produziert von steve albini, goth(ic)- folk.
    ich glaube, es war auf der labelseite, da etwas zum artwork geschrieben stand: "Worthy of mention is On Leaving's artwork: we've not seen it yet, but apparently it was pieced together using a process called scherenschnitte, an old Swiss-German method where folded parchment is cut into intricate patterns and pictures. A bit like the old snowmen you probably made at school, out of sheets of white paper, then. Or not... we're yet to see."
    dass sich dieses album mittlerweile allerorten unter die top ten der besten alben 2006 geschoben hat, muss ich hier erwähnen. bei mir ist es noch nicht so weit. dass der verkaufserfolg - bspw. wie bei joanna newsom - leider ausgeblieben ist, muss ich auch mal erwähnen dürfen. woran das liegt? keine ahnung. vielleicht ist ihre plattenfirma nicht so firm? oder platt? sorry, kalauer.
    völlig unpassend, denn hier liegt ein ernstzunehmendes werk vor, nicht nur bezüglich der möglichen verdrängung sonstiger titelaspiranten im wettbewerb um die 2006er albenkrone, sondern vor allem wegen seiner berückenden schönheit. und auch hier gilt: der künstler hat eine schöne stimme.
    > Dogs (2000, Re-Release 2004)
    > Run To Ruin (2002)
    > The Blackened Air (2003)
    > On Leaving (2006)
    eine heimat, noch eine
  • James Yorkston - The Year Of The Leopard

    James Yorkston - The Year Of The Leopard













    wollen wir mal sehen, was ich noch so zusammenbekomme. denn gerade heute morgen las ich noch in der spex über den burschen. schotte, ok, er ist schotte und stammt aus einem nest, das so ähnlich klingt, nee sich so ähnlich schreibt wie der weltfußballverband - fife. nun lebt er in edinburgh und bleibt auch dort dem folk treu. aber wohlgemerkt immer der traditionellen linie des folk, wenngleich er auch hier einen werteverlust bemerkt und kenntlich macht. im interview verweist er darauf und hofft wiederum, dass sich mehr menschen dem traditierten zuwenden, um halt zu finden in dieser verarmten welt (oder umgekehrt?!).
    ich hau mal eben die zehn lieblingsalben yorkstons dazwischen: Linton Kwesi Johnson - Tings an’ Times; Michael Hurley - Sweetkorn; Jacques Brel - Brel; Leo Ferre - Le Temps De Roses Rouges; Anne Briggs - Classic; D’Gary - Mbo Loza; Can - Tago Mago; Lal Waterson & Oliver Knight - Once In A Blue Moon; Nic Jones - Penguin Eggs, John Strachan - Songs From Aberdeenshire.
    mit "the year of the leopard" legt yorkston seinen dritten longplayer vor. nach dem tollen ´04er "just beyond the river" war eine steigerung kaum noch zu erwarten. aber er hat es geschafft. einfühlsam, aber nicht rührselig, ernst, aber nicht egoman, folkig, aber nicht langweilig. produziert von webb (ehemals talk talk). was bei yorkston besonders hervorsticht, ist sein wunderbarer gesang. dem ist noch der letzte auf den leim gegangen.

    homepage ; myspace ; review
    Surf Song (live) (mp3)
    I Know My Love (demo) (mp3)
  • Love Is All - Nine Times That Same Song

    Love Is All - Nine Times That Same Song













    Love is all. Der Name läßt auf eine ( Neo)-Hippieband schließen. Eine kapitalistisch orientierte Gruppe hätte sich wohl nicht so genannt, sie hätten wohl beanstandet, daß neben der Liebe auch noch ein hübscher Batzen Bargeld und Immobilien ganz nett seien. Love is all ist aber nicht wirklich eine Hippie-Band, zumindest nicht was das Äußere und die Musik anbelangt. Mit Devendra Banhardt und Konsorten haben sie nichts zu tun. Vielmehr verbirgt sich hinter dem Bandnamen ein schwedisches Quintett, welches Punk-Pop spielt. Eigentlich hätte ich schön einen Doppelblock zusammen mit den Long Blondes machen können. Mit den Long Blondes verbindet die Skandinavier zumindest die Tatsache, daß hier ebenfalls eine Sängerin den Ton angibt. Im Falle von LIA ist das die kleine, zierliche Josephine Olausson. Geschätzte 1,57 m groß, macht sie sich lautstark bemerkbar. Man hat fast den Eindruck sie würden vor den Aufnahmen Heliumgas zu sich nehmen, dermaßen piepsig ist ihre Stimme. Um mal Abwechslung in die Sache zu bringen, bringe ich als Referenz mal nicht Blondie, sondern z.B. X-Ray Spex, oder noch besser die Sängerin von Altered Images. Altered Images hatten 1981 in England eine Nummer eins, mit dem Titel:"Happy birthday". Unzählige Male lief dieses Lied auf dem Plattenspieler meiner Schwester Karin und nur allzugerne hätte ich die Scheibe genommen und aus dem Fenster geworfen. 25 Jahre später nun schwelge ich in Nostalgie. Zu dem 80ies Feeling trägt außerdem wesentlich bei, daß hier jeden Titel ein Saxophon verziert, bzw. versaut, wie man's nimmt. Der Mann, der in dieses in den 90ern verpönte Instrument bläst, heißt übrigens Fredrik Eriksson und sieht ein bißchen aus wie der Axel. Hallo Axel, war nett beim Frequency ein wenig mit Dir geplaudert zu haben ;-)

    MySpace

    Homepage

    Spiegel-Online
  • Grizzly Bear - Yellow House

    Grizzly Bear - Yellow House













    Hier mal ein paar Informationen von Amazon zu dem Werk:

    "Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch:
    Return to Cookie Mountain von TV on the Radio
    The Letting Go von Bonnie Prince Billy
    Eagle Seagull von Eagle Seagull
    I Am Not Afraid Of You And I Will Beat Your Ass von Yo la Tengo
    Verwandte Artikel entdecken : Musik (50)
    Produktinformation
    Audio CD (1. September 2006)
    Anzahl Disks/Tonträger: 1
    Label: Warp (rough trade)"

    Die folgende Rezension stammt von mir persönlich. Ich weise ausdrücklich darauf hin, daß der Artikel im Alleineigentum von Amazon steht! Aber ich bin der geistige Urheber! Sollen mich die Leute von Amazon doch verklagen, ich kenne aus dem Studium ein paar ehrgeizige, junge Anwälte, die sich gerne streiten ;-)

    6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

    Betörend schön, 26. September 2006
    Rezensentin/Rezensent: Oliver Peel "Be"
    Die Amerikaner von Grizzly Bear habe ich zum ersten Mal Anfang September in einem kleinen Club gesehen, ohne vorher je etwas von ihnen gehört zu haben.
    Das Konzert gefiel mir, allerdings war ich zunächst nicht sonderlich überwältigt. Zu komplex, zu vielschichtig, zu dezent war das, um es gleich beim ersten Mal zu begreifen.
    Nachdem ich nun aber den x-ten Hördurchlauf von "Yellow house" hinter mir habe, entpuppt sich die Platte als wahres Meisterwerk. Ganz unaufgeregt, langsam, verträumt, sentimental geht es hier zu.
    Die Texte werden meistens nur geflüstert, manchmal aber im Chor angestimmt. Teilweise hört man nur sphärische Geräusche, manchmal ein Vogelzwitschern.
    Beim Hören dieses Werkes kann man in eine ganz eigene Klangwelt eintauchen, sich treiben lassen, träumen, loslassen.
    Dabei handelt es sich aber keineswegs um ein esoterisches, übertrieben experimentelles Werk, sondern durchaus um ein Album mit Songstrukturen.
    Eine Brise Folk, ein Hauch Country, Amerikana zuweilen, all dies wird hier auf beeindruckende Weise miteinander vermischt. Der sentimentale Gesang erinnert manchmal an Elliot Smith, der experimentelle Teil an Animal Collective, der harmonische Gesang entfernt an die Beach Boys.
    Letztendlich hat die Band es aber geschafft, einen ganz eigenen Sound zu kreieren, der betörend schön ist.

    Bei den Bären zu Hause

    MySpace mit vier Titeln
  • The Magic Numbers - Those The Brokes

    The Magic Numbers - Those The Brokes













    Jetzt kommt es dicke: The Magic Numbers bestehen aus den Geschwisterpaaren Michele und Romeo Stodart sowie Angela und Sean Gannon. Zu Viert musizieren sie seit 2000, doch erst Ende 2004 stellten sich die ersten Erfolge ein. Das selbstbetitelte Debutalbum erreichte im heimatlichen England die Top Ten, drei Singles schafften den Sprung unter die ersten 20.
    Danach standen ausgedehnte Torneen auf dem Plan, während derer Hauptsongschreiber Romeo Stodart jede frei Minute nutze: "Ich schlafe zu den merkwürdigsten Zeiten. Wenn also alle im Bus schon schlafen, sitze ich meistens noch mit meiner Gitarre hinten." So entstand mit "Those The Brokes" recht zügig der Nachfolger, der sich zeitlich und musikalisch fast nahtlos dem Debut anschließt. Fans können sich wieder auf "atemberaubende Gesangsharmonien, folkloristisch anmutender Finesse und phantasiereichen Melodien voller Grandeur" freuen.

    "I think the songs are harder edged. We’re lot more experienced with production. We wanted to make the best sounding songs we could.“ Romeo Stodart

    Neuerungen sind dennoch zu erkennen: Michele und Angela dürfen sich hier zum ersten Mal als Leadsängerinnen versuchen und das wunderbare "Boy" wird von einem neunköpfigen Streicherorchester getragen.

    „This Is A Song“ (MP3)
    „Take A Chance“ (MP3, Video)
  • Like A Stuntman - Fresh Air Is Not The Worst Thing In Town

    Like A Stuntman - Fresh Air Is Not The Worst Thing In Town














    anderenorts formuliert: "deutsche kapelle, die sich aus hamburgern und frankfurtern zusammensetzen soll (was ergibt das denn: hotburger?)! zumindest ist diese kollaboration musikalisch ein knaller, wenngleich nicht immer optisch (oder kulinarisch). hier wird geschwurbelt und geschraubt, was das zeug hält. dabei halten sie ihre gitarren waagerecht und saufen nur abseits der bühne (bin mir allerdings nicht ganz sicher). die rumpel-didawida-mixtur ließe sich vielleicht mit indienoiseelectronica überschreiben. eigen bleibts allemal. auf die truppe wurde ich über last.fm aufmerksam, da ein britischer hörer diese truppe in seinen charts mit über 800 abspielungen auf rang eins gehievt hatte. alles, was folgte, war weniger nebulös (für mich)." ihr ´06er album hat es nun endlich auch zu mir geschafft. ich bin hoch erfreut - wie schreibt man heute - ob dessen. haha, diese art von verschwurbelt würde den like a stuntmännern sicher auch gefallen. macht Euch einen reim darauf, freunde!
    creatures (live)
    labelheimat ist übrigens records&me, wo schon clickclickdecker 2005 unterkam. fein, oder?
  • Gomez - How We Operate

    Gomez - How We Operate













    es gibt einen wesentlichen unterschied zwischen mir und dem größten teil der restlichen gomez- hörer, respektive -verehrer. ich liebe die ersten beiden alben über alles. sie erschienen bei uns im doppelpack und sind als eine einheit in mein musikalisches gedächtnis integriert. eine solche vielfalt an stilen, stimmungen und stimmen gelang der band bis dato nicht mehr. "bring it on" und "liquid skin" sind eine mischung aus rock, pop, folk und einer saftigen ladung blues. daneben aber auch innovativ, weil immer auf der suche nach einer besonderen entladung, einer neuen spur aus einer scheinbar verfahrenen situation.
    über die jahre waren die burschen sehr fleißg und mein interesse ließ dennoch umgekehrt proportional nach. "in our gun" oder "split the difference" oder "out west" erreichten mich nicht mehr. dass mir "how we operate" ins haus kam, war dann eher schon ein zufall. aber ein guter. denn es schmeckt nach den alten stärken. zugänglich ist es, dafür unheimlich melodiös. nicht nur mit schmeichlern bestückt, aber kuscheln wollen sie irgendwie fast alle. dass es am ende keine popperlchen wurden, ist bei diesem material eine wirkliche leistung.
    daneben leg ich mal "five men in a hut" ans herz, eine kompilation mit a- und b- seiten sowie raritäten, seit oktober auf dem markt.
  • Leafcutter John - The Forest And The Sea

    Leafcutter John - The Forest And The Sea













    die genrezuordnung ist meiner ansicht nach nicht allzu schwierig. ich nenne das mal electrofolk, denn über all die spielerchen hinweg setzt sich doch das spartane und reservierte des zeitgenössischen folks durch. was sich ihm entgegenstellt, ist neben dem plinkern und plonkern vor allem die sucht, das gerüst, die melodie, den song in die länge zu ziehen, ihm einen langen atem zu geben. es finden sich hier also zwei motive. und dem hörer bleibt nur übrig, sich mitten hinein zu begeben, sich entweder für das eine oder für das andere zu entscheiden bzw. beides im persönlichen hörvergnügen zu integrieren.
    hinter leafcutter john steht vor allem ein name: john burton. "the forest and the sea" ist bereits sein vierter longplayer. darüber hinaus ist er mitglied von polar bear.
    die platte erschien übrigens auf staubgold, einem sehr innovativen deutschen label.

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  • Yo La Tengo - I Am Not Afraid Of You And I Will Beat Your Ass

    Yo La Tengo - I Am Not Afraid Of You And I Will Beat Your Ass




















    so, meine lieblingsband. keine fragen. hier gibt es immer wieder neue antworten. ich kann mich nicht an das jahr erinnern, da ich wieder einmal einige stunden im münchner saturn verbrachte. an diesem tag sackte ich drei yo la tengos ein. "ride the tiger", "electr-o-pura" und "president yo la tengo". blind. noch in jacke und schal legte ich die erste in den player und pellte mich zu den klängen von "the gone of silence" aus und es war der beginn einer langjährigen innigen beziehung. die wundervolle bandinterne konstellation kann seitdem nichts falsch machen, ich folge ihr willenlos überall hin. die vorliegende scheibe habe ich, aber noch nicht gehört. ich weiß, dass sie gut sein wird.

    "Beanbag Chair" (3.5 MB)
  • M. Ward - Post-War

    M. Ward - Post-War













    Duet for Guitars #2 (2000)
    Scene from #12 ep (EP, 2000)
    End of Amnesia (2001)
    Transfiguration of Vincent (2003)
    Transistor Radio (2005)
    Post-War (2006)
    "M. Ward sieht sich bemerkenswerterweise in erster Linie als Gitarristen. Seine Stimme stellt für ihn nur eine "Begleitung" zur Gitarre dar. Insofern verwundert es kaum, dass auf seinen Alben reine Instrumentalstücke häufig sind. Auf Transistor Radio sind dies u.a Interpretationen so unterschiedlicher Stücken wie von You still believe in me (Beach Boys) und vom Wohltemperierten Klavier J.S. Bachs. Die Folksongs Wards werden beeinflusst durch Stile wie Blues, Rock und Jazz, was die Vielzahl musikalischer Vorbilder des Künstlers repräsentiert. Durchaus beabsichtigt ist der LoFi-Klang seiner Alben, der den Eindruck erwecken kann, Wards Musik sei bereits mehrere Jahrzehnte alt." (quelle: wikipedia)

    und laut.de fügt zum aktuellen album hinzu: "So gibt es letztlich nichts, was man diesem Album vorwerfen kann. Weder ist es in der Vergangenheit, noch in der Gegenwart gefangen. Vielmehr scheint es losgelöst von derartigen Kategorien zu existieren. Um so drängender stellt sich die Frage, warum M. Ward nicht schon sehr viel bekannter ist. Es bleibt eigentlich nur, ihm zu wünschen, dass sich Album für Album immer mehr Menschen für seine wunderbaren Songs interessieren."

    Vincent O'Brien” (2003)
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  • Thomas Dybdahl - Science

    Thomas Dybdahl - Science













    sehr getragen, wieder einmal. verhalten. zögerlich. lieder, die tropfen, niemals fließen. dropje for dropje. deren schönklang zerrt und sich ins gegenteil verkehrt. er beruhigt nicht, er wühlt auf, ermahnt, wütet, ruft nach aufstand, mutwillen. nach allem anderen, nur nicht nach umsicht. nur wer wirklich in dieser musik aufzugehen weiß, ahnt etwas von den kämpfen dieses mannes. wenn die hammond jammert, stehen wir bereit, wenn dybdahl fahl die stimme hebt, sinkt der pöbel in die knie. keine macht dem profanen, keine den armen an seele, keine denen, die glauben, worte seien zum zimmern da, zum stabilen hausbau. worte sind vögel, die sich frei bewegen müssen, deren auf und nieder niemand voraussagen kann. worte sind kein eigentum, sie sind woanders beheimatet. woanders kennen wir nicht. wir werden dybdahls niemals wirklich kennen. aber etwas ahnen dürfen schon. so viel gibt er preis. und wenn die platte zum ende hin etwas, etwas beschwingter wird, überwiegt wie in einem guten film das positive, die hoffnung.

    zuhause
    hören (und mehr?)
  • Hanne Hukkelberg - Rykestrasse 68

    Hanne Hukkelberg - Rykestrasse 68













    zum erstling "little things" hatte ich einmal geschrieben, dass ich "... besonders die nähe, das unmittelbare (mag). hukkelberg ist keine imaginäre figur, wie man es angesichts der präparierten herangehensweise ahnen könnte, sondern präsentiert sich durch direktheit und offenheit. neben aller verspieltheit stehen gelungene songs im vordergrund."

    nicht anders auf "rykestr. 68". eine besondere bewandtnis hat es mit dieser scheibe dennoch auf sich. ich kenne die rykestr., da ich einige zeit in berlin verbrachte. diese unscheinbare zieht sich durch den prenzlauer berg, streift pankow. eine besondere, zunächst unnahbare gegend, fast des urbanen beraubt und dennoch in der großstadt zuhause. wo sich auf "little things" das wesentliche entzieht, wird es auf "rykestr. 68" sofort ausgemacht. hanne hukkelberg hat nicht nur einen vortrefflichen namen, sie sieht auch irre nett aus. und wer ihr verfällt, wird wohl länger an ihren fersen kleben. ich möchte aber wetten, sie ist sehr eigen und trägt zu gewissen zeiten sporen an ihren schuhen.

    woas oids: Cast Anchor
  • Devastations - Coal

    Devastations - Coal













    allerorten in aller munde. quark. eigentlich kennt sie keiner. doch aber all jene, die sich ein bißchen mit musik beschäftigen. ist das debüt noch untergegangen, kaufen es nun die nach, die bei "coal" auf den geschmack gekommen sind. richtig so. nicht nur die musiker haben es verdient, auch die hörer. was sie bekommen ist keine geschmackssache mehr. es geht weit darüber hinaus. auf amazon.de heißt es denn auch "... Die Arrangements werden mal von Geigen- und Pianosounds, mal von schneidenden Gitarrenriffs dominiert, die Songs sind immer von Herzen kommend. Conrads tiefe, warme, gefühlvolle Stimme erzählt Geschichten von Lust und Einsamkeit, turbulenten Liebesaffairen oder Selbstzerstörung. In all den herzzerreißenden Stories ist aber auch meist noch eine Prise Humor versteckt, wie man manch einem Songtitel schon anmerken kann. "Coal" ist ein in sich sehr stimmiges, mitreißendes und bezauberndes Album geworden, das ganz zu Recht in Australien bereits für den renommierten AMP Award nominiert wurde."
    illustre gäste ergänzen die schar: kennt noch wer bic runga? oder padma newsome von the national?
    lineup:
    Conrad Standish>vocals/bass
    Tom Carlyon>guitar/vocals
    Hugo Cran>drums

  • Hush Puppies - The Trap

    Hush Puppies - The Trap













    Wenn man schon in Frankreich lebt,sollte man auch mal was aus dem Land des guten Käses und der schlechten Autofahrer vorstellen. Voilà! Die Hush Puppies leben wie ich in Paris, wenn sie denn mal da sind, da es im Moment für das Quintett nicht nur in Frankreich, sondern auch in Deutschland sehr gut läuft, was der vollgepackte Terminkalender eindrucksvoll beweist.Im Dezember sind sie erneut in good old Germany auf Tour. Die Hushs haben sich aus der Asche der ehemaligen Mods-Band Les Likyds entwickelt, die im südfranzösischen Perpignan beheimatet war. Als der Sänger Olivier nach Paris zog, lag das Projekt Likyds zunächst auf Eis. Sein Kumpel Franck, der Schlagzeuger , war aber ebenfalls nach Paris gegangen und so formierten sie sich zunächst zusammen mit Cyrille, dem Gitarristen, als Trio neu. Sie suchten aber noch verzweifelt nach einem Bassisten, der es in Kauf nahm, ihre etwas eigenwilligen südfranzösischen Riten mitzumachen, die darin bestehen, nach den Proben Süßholzwodka mit Oliven und Anchovis zu verzehren. Irgendwann wurden sie dann aber in der Person des mutigen Guillaume fündig und später stieß mit Wilfried an der Orgel noch ein fünfter Mann dazu. Aus den Likyds waren die HushPuppies geworden. Das erste Album The Trap hat in Frankreich schon für mittlere Furore gesorgt, aber noch bekannter sind sie für ihre explosiven Live-Shows geworden. Ihren Musikstil könnte man als Garagenrock bezeichnen ,gewürzt mit einer psychedelischen aber auch leicht chansonesquen Note. Da steckt auf jeden Fall Einiges aus den 70ern drin, z.B. Blondie,The Velvet Underground und die Doors (wegen der Orgel). Was die zeitgenössischen Bands anbelangt, könnte man sie in einen Kontext mit Mando Diao, den Libertines und den Hives setzen. Aus Frankreich nennen sie übrigens Air als Einfluss, was man auch bei genauerem Hinhören erkennen kann.

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  • Motoerhead - Kiss Of Death (Limited Edition)

    Motoerhead - Kiss Of Death (Limited Edition)














    Eine meiner Jugendsünden aus den 80ern war mit Sicherheit, daß ich ein Heavy geworden bin. Da steh' ich zu. War ja auch nicht für sehr lange Zeit, denn ziemlich schnell habe ich gemerkt, daß Heavys in der Regel schüchterne, komplexbeladene Typen sind. Und das Allerschlimmste:
    Hübsche Mädchen standen und stehen nicht auf Heavys. Also hab ich mich schnell nach Alternativen umgeguckt. Anfang der 90er wurde ich dann mit Nirvana und Pearl Jam auf der Suche nach harter Musik, die aber nichts mit den 80er Langhaarbands zu tun hatte, schnell fündig. Heute nun, wenn das agressive Schwein in mir aufbegehrt, höre ich ab und zu auch mal wieder Heavy-Metal. Manchmal reicht Grunge oder Stoner-Rock einfach nicht. Kommt aber relativ selten vor. Meistens kriege ich einen kleinen Rückfall, wenn ich zu lange die Guillemots, oder Duke Special gehört habe. Dann lasse ich mich gerne mal von Lemmy, dem Dynosaurier des Hard-Rock , anknurren. Nach einem Durchlauf reicht es mir dann aber schon wieder. Hat aber meistens gut getan! Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen:die meisten Heavy-Metall-Bands sind mies! Motoerhead sind natürlich bei Licht betrachtet auch grenzwertig. Sie lasse ich aber neben Metallica noch gelten, wohingegen ich Slayer albern finde. Und noch dies: falls Motoerhead irgendetwas mit Nazikult oder ähnlichem zu tun haben sollte, was ich nicht weiß, so distanziere ich mich entschieden davon!!
    So, ich gehe davon aus, daß alle hier das Album bereits in der Limited Edition besitzen, so daß ich davon absehe, Links, oder Anspieltipps einzubauen;-)
  • The Long Blondes - Someone To Drive You Home

    The Long Blondes - Someone To Drive You Home














    Zu meiner Überraschung durfte ich heute feststellen, daß das Album der Long Blondes schon in Frankreich erschienen ist, somit quasi zeitgleich zu England. Der NME kam heute morgen reingeschneit und hat die Scheibe ertwartungsgemäß mit 9/10 Punkten bedacht. Klar, die berichten ja auch schon seit letztem Jahr von der Band. Zitat: "Only a fool would argue that Kate Jackson isn't the coolest pop star around right now." Hört, hört, schon wieder ein neuer Hype von der Insel! Cool soll sie also sein die Sängerin der fünfköpfigen Band aus Sheffield, die aus insgesamt drei mehr oder minder hübschen Frauen besteht. Aber in England ist man nicht so verwöhnt mit hübschen Mädchen wie in Frankreich. Taugen sie denn musikalisch was, wenn sie schonmal als cool gelten und sich selbst als glamourös bezeichnen ? ( Kate Moss und Gwyneth Paltrow sollen übrigens erkärte Fans sein). Die erste Single Weekend without make-up hat schon mal einen Vorgeschmack auf das gegeben, was uns da textlich und musikalisch erwartet. Teenager-und Weiberthemen verpackt in einen deutlich an Blondie erinnernden Punk-Pop! Als Einflüsse nennen sie bei MySpace Stock Aitken Waterman ( wenn man das denn ernst nehmen darf) und klingen wollen sie angeblich wie Abba vermischt mit einer Brise Joy Division und Disco-Musik a la Human League. Na dann Prost, Mahlzeit!
    Produziert wurde das hippe Zeug übrigens von Steve Mackey, den man noch von Pulp kennt.
    Ein tolles Label haben sie mit Rough Trade natürlich auch.

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    Spiegel-Online mit zwei anderen Songs
  • Sophia - Technology Won't Save Us

    Sophia - Technology Won't Save Us














    Wikipedia stellt Sophia als das Bandprojekt um den charismatischen und etwas eigenwilligen Sänger/ Gitarristen/ Produzenten Robin Proper-Sheppard vor. Wird bei den ersten beiden Alben ("Fixed Water", 1996, und "The Infinite Circle", 1998) noch von reduzierter Instrumentierung, schwermütigen und leidvollen Liedern, repetitiven, einfachen Refrains und den in den Texten zum Ausdruck kommenden Auseinandersetzung mit dem Tod gesprochen, so stellte "People Are Like Seasons" (2004) eine Erweiterung des musikalischen Spektrums in Richtung The God Machine und Midtempo-Rock-Songs dar.
    "Technology Won't Save Us" ist also das vierte Album und geht diesen Weg weiter, wäre aber fast nicht erschienen, denn Robin Proper-Sheppard musste zwischenzeitlich sein Equipment verkaufen, war unzufrieden mit den Aufnahmen und wollte die Musik gänzlich an den Nagel hängen. Glücklicherweise hat er sich anders entschieden und beglückt und wieder mit seiner einzigartig melancholischen Stimme, traurigen und tragischen Liedern passend zum Herbst- und Winterwetter.

    Robin Proper-Sheppard ist Sophia - und der beste aller traurigen Geschichtenerzähler. (...) "Technology Won't Save Us" ist das bisher beste Sophia-Album. (kulturnews.de)

    Auch dieses Album gibt es in einer limitierten Auflage (2-CD Digipack) mit einer 6-Track Bonus-CD, die Akustikversionen früherer Stücke enthält.

    Für Unwissende hier ein Streifzug durch die Geschichte von Sophia:
    "When You're Sad" (1996, MP3), "Every Day" (1998, MP3), "Ship In The Sand" (Live 2001, MP3), "Oh My Love" (2004, Mov, MP3), "Pace" (2006, Zip)
  • The Who - Endless Wire

    The Who - Endless Wire













    Am 31. Oktober war das Rennen um Platz 1 bei Platten vor Gericht gelaufen, die Entscheidung gefallen, der Ehrentitel vergeben. Die Spitzenposition geht dieses Jahr an "Endless Wire", das ersten Studio Album von The Who seit 24 Jahren. Das eine der bedeutendsten britischen Rockbands der 60er und 70er Jahre nach so langer Zeit noch einmal eine Platte veröffentlicht, grenzt an ein Wunder, fast so, also stünden plötzlich die Beatles oder die Stones wieder im Studio... Na ja, oder so ähnlich. Die Minioper enthält insgesamt 19 Songs und ist auch mit einer Bonus-CD (mit acht zusätzlichen Live-Stücken) erhältlich.
    Dass von den Gründungsmitgliedern mit Pete Townshend und Roger Daltrey nur noch zwei (wenn auch die maßgeblichen) dabei sind, ist möglicherweise diskutabel. Jedoch meint dazu Pete Townshend:

    "This is not the old Who, we never said it would be. It is something else."

    Die beiden Verstorbenen Who-Mitglieder Keith Moon und John Entwistle werden nun durch Pino Palladino, John Bundrick und Zak Starkey (Ist das nicht der coolste Musiker überhaupt? Mitglied von The Who und Oasis!) ersetzt.

    In dem Text zu "Mirror Door" unterlief Pete Townshend ein peinlicher Fehler: Er stellte die heute 82jährige Schauspielerin Doris Day in eine Reihe von verstorbenen Show-Biz-Größen. Er bedauert seinen Fehler ("Ich war felsenfest davon überzeugt, dass sie wirklich tot ist"), eine Änderung war jedoch nicht mehr möglich.

    "It's Not Enough" (MP3)
    "Tea & Theatre" (MP3)

    Eine kurze Ergänzung noch zum bereits feststehenden Jahressieger: Damit ist natürlich nur der Titel für das schrecklichste Plattencover gemeint. Oder gibt es noch andere Vorschläge?

  • The Young Knives - Voices Of Animals And Men

    The Young Knives - Voices Of Animals And Men



    Oder doch 5? Nun gut, dass ich eine gewisse Abneigung gegen The Libertines vor allem in Person Pete Dohertys (von den Babyshambles werd ich lieber gar nicht erst reden) habe, dürfte mittlerweile sicher nahezu jedem aufgefallen sein. Dennoch komme ich ein weiteres Mal nicht umhin mich zu fragen, warum jeder (ähm) Pups einer durchaus tragischen Figur bejubelt wird, während solche Alben wie dieses hier unbeachtet bleiben. OK es mag womöglich an der Tatsache liegen, dass es sich um einen UK-Import handelt, aber unter Anbetracht der Tatsache, dass das in heutigen Zeiten rein beschaffungstechnisch kaum noch eine Rolle spielt,und die Band mit einigen Singles durchaus schon auf sich aufmerksam gemacht hat, kann ich das nur bedingt gelten lassen.
    Handelt es sich bei dieser Platte doch um eine der rotzigsten, druckvollsten und dennoch eingängigsten (die Fratellis LP steht noch ungehört neben meiner Anlage), die mir in der letzen Zeit unter bzw auf meinen Plattenteller gekommen sind. Besonders reizvoll find ich hierbei den Sänger, dessen Stimme manchmal in eine fast darknessartige Stimmlage kippt, ist sicher nicht jedermanns Sache, aber mir gefällts.
    Die Singles "The Decision", "Weekends And Bleak Days (Hot Summer) und "She's attracted to" sprechen für sich und sollten eigentlich jeden überzeugen, der bei dieser Art Musik nicht gleich auf Durchzug schaltet, und all die Libertines-Anhänger sowieso. Also diese Platte besorgen und Ohren auf!

    Ach ja die Vinylausgabe kommt mit einer zusätzlichen 7" mit "Kramer vs. Kramer" auf der A (bzw. C-Seite) und einer Coverversion von "Kids in America" auf der B (bzw. D-Seite)

    Video zu Weekends and Bleak Days (Hot Summer)
    und MySpace
  • Get Cape. Wear Cape. Fly - The Chronicles Of A Bohemian Teenager

    Get Cape. Wear Cape. Fly - The Chronicles Of A Bohemian Teenager













    Keine Noten, aber Empfehlungen: Florians Tipp #1

    Aller guten Dinge sind wohl doch vier, also füge ich noch einen weiteren jungen Engländer hinzu: Sam Duckworth ist 20 Jahre alt und stammt aus Southend, Essex, der Heimatstadt Billy Braggs. Seine Platten nimmt er unter dem Namen Get Cape. Wear Cape. Fly auf. Wie wir das so kennen und schätzen wurde „The Chronicles Of A Bohemian Teenager“ im eigenen Studio in seinem alten Kinderzimmer im Haus seiner Eltern mit Laptop und Gitarre aufgenommen. Die musikalischen Referenzen reichen von Athlete, Gomez und Damien Rice über Elbow und The Postal Service bis zu Roni Size.

    “Mind-blowingly insightful and sophisticated” Time Out

    “Spirited, impassioned and, crucially, modern” 4//5 Uncut

    “His passion is infectious” The Guardian

    "Yearningly euphoric, beat flecked folktronica" The Fly

    “The marriage of ingenious songwriting and programmed beats” Rock Sound

    “The gall and glory of The Clash, the righteous acoustic punk of Billy Bragg and the question-raising onstage proclamations of Henry Rollins, all delivered by a young man tearing around the stage armed only with an acoustic guitar, a beat-spewing laptop and a bellyful of fire.”- NME

    „Whitewash Is Brainwash“ (MP3, Video)
    „I Spy“ (Video)
    „Call Me Ishmael“ (Video)
  • The Automatic - Not Accepted Anywhere

    The Automatic - Not Accepted Anywhere














    Mit The Automatic komme ich zum Teil III der Neuvorstellungen aus England, bzw. dem Vereinigten Königreich, denn The Automatic sind in Cardiff, Wales zu Hause. Mindestens ebenso heiß gehandelt wie die Fratellis, was die ca. 488 500 Profil-Views und die Anzahl von knapp 50.000 Freunden bei MySpace belegen. Hinter dem Bandnamen steckt ein Quartett, angeführt von dem Sänger Rob und außerdem gehören dazu Frost, Pennie und Iwan. Unter Vertrag stehen sie bei B-Unique und so ist es kein Wunder, daß sie mit ihren Labelkollegen von Franz Ferdinand schon auf Tour waren. Sänger Rob dürfte im Übrigen ähnlich ungestüm wie der von der Tarantel gestochene Ricky Wilson sein. Als Einfluss nennen sie selbst so unterschiedliche Bands wie Blur, Queen, oder At-the-Drive-in, wohingegen Kunden von Amazon.de auch gekauft haben: The Rifles, The Killers, Razorlight, Mando Diao. Mich persönlich erinnern sie am ehesten an Forward Russia, oder die Testicles,weil hier ebenfalls machmal wild durch die Gegend geschrien wird.

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    Homepage der Schreihälse
  • The Fratellis - Costello Music

    The Fratellis - Costello Music














    Nun zum II Teil der Vorstellungen aus England. The Fratellis sind keine Italiener, sonder drei Brüder aus Glasgow, Schottland. Die Band besteht aus: Jon Fratelli ( Gesang ), Mince Fratelli
    ( Drums ) und Barry Fratelli ( Bass ). In England wird um sie zumindest schon wieder ein mittlerer Hype gemacht und Konzertkarten gehen sehr schnell weg auf der Insel. Bei MySpace gibt es immerhin über 325.000 Profile- Views und sie haben bereits über 40.000 Freunde.
    Als Single veröffentlicht haben sie bisher Henrietta und das an T.Rex erinnernde Chelsea Dagger, welches bei MTV 2 schon seit langem rauf und runter läuft. Ende November wird dann noch Whistle for the choir veröffentlicht. Zumindest die Platten-Cover mit den lasziven Damen in Korsagen und Strapsen machen ja schon mal Lust, man glaubt sich in einem Werbespot des trendigen Dessous-Herstellers Agent Provocateur. Das Album rockt ganz schön, ist also weniger etwas für Pop-Fans, aber hier soll niemand beinflusst werden....

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  • Forward Russia - Give Me A Wall

    Forward Russia - Give Me A Wall













    Ich möchte mit dieser Vorstellung mal dem Gerücht entgegentreten, ich würde amerikanische Musik der britischen vorziehen. Forward Russia kommen ebensowenig wie Ivan Rebrov aus Russland und haben außer dem Namen wohl fast gar nichts mit dem ehemaligen Zarenreich gemein. Stattdessen kommt das Quartett, bestehend aus Tom Woodhead, Rob Coming, Whiskas und der Schlagzeugerin Katie Nicholls wieder mal aus Leeds, England. Musikalische Parallelen zu den Kaiser Chiefs, den Duels, oder iliketrains stechen aber nicht wirklich ins Auge. Vielmehr könnte man sie als eine Art Bloc Party auf Speed bezeichnen, dermaßen wild gebärdet sich der Sänger. Auf die Dauer eines Albums eine ziemliche Belastungsprobe für die Nerven, aber man muß ja nicht immer eine Platte von A bis Z hören, bzw von 1-?. (welches ist die höchste Ziffer auf dem Album?). Schön säuberlich haben die falschen Russen ihre Lieder durchnumeriert und zwar abhängig vom Entstehungsdatum des Stückes. Um die Scheibe zu veröffentlichen haben die Engländer gar ihr eigenes Label Dancetotheradio gegründet, was ich sehr schön, finde, alternativer Unternehmergeist, das lob ich mir.

    Hauseigenes Label

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  • Die 10 besten Songs bei Dirks Wohnzimmerkonzerten

    10. Missingcat – Don’t let her (19.03.2016)
    9. Woodpigeon – Canada (14.06.2015)
    8. The Indelicates – I am Koresh (12.07.2014)
    7. Enno Bunger – Regen (20.10.2014)
    6. The Lake Poets – North view (08.04.2017)
    5. Jonah Matranga – Bitte ein Kuss (08.10.2015)
    4. Dirk Darmstaedter – Pop guitars (14.05.2016)
    3. Pelle Carlberg – Pamplona (24.03.2014)
    2. Loch Lomond – Violins and tea (17.03.2018)
    1. Jonah Matranga - Deafening (19.06.2014)

    (ausgewählt von Ingo)