• Revision: Morrissey



















    Einen Tag vor Veröffentlichung von "Low In High School" werfen wir in unserer neuen Rubrik "Revision" einen Blick zurück auf das Schaffen von Morrissey in Form von 10 Studioalben sowie 4 Singles-/B-Seiten-Zusammenstellungen. 



    „Viva Hate“
    1988, HMV (12 Songs, 42:16)


    Volker: 8,5 Punkte
    Die Trauer über die Auflösung von The Smiths konnte mit diesem Solo-Debüt vorübergehend verdrängt werden. Die irrationale Hoffnung auf eine Reunion bleibt.

    Oliver: 9 Punkte
    Wahrscheinlich mein meistgespieltes Morrissey-Album – wenn auch nicht mein Liebstes. Aber ich greife aufgrund der Klassiker, die Dirk bestimmt noch nennen wird, sehr gern zu seinem Solo-Debut. Und wegen “I Don’t Mind, If You Forget Me”.

    Ingo: 8,5 Punkte
    Da wollte es der Herr mit dem großen Ego der Welt zeigen.. Und das tat er auch. Ein starkes Solo-Debüt mit den beiden herausragenden Songs (die ich gar nicht erwähnen muss) und ansonsten durchaus vielseitigen Titeln aber trotzdem einem homogenen Gesamteindruck.  

    Dirk: 9,5 Punkte
    The Smiths are dead, long live Morrissey! Nur sechs Monate nach dem letzten Album von The Smiths (und an meinem Geburtstag) lässt Morrissey in Kooperation mit Steven Street seinen früheren Songwriter-Partner Johnny Marr fast vergessen. Mit "Suedehead" und "Everyday Is Like Sunday" gelingen zwei Klassiker, eingebettet zwischen dem experimentellen Auftaktsongs "Alsatian Cousin" und "Little Man, What Now?" und dem abschließenden, für Gesprächsstoff sorgenden "Margaret On The Guillotine". Und ich könnte jetzt noch einige weitere Lieblingslieder aufzählen. 

    Gesamturteil: 8,875 Punkte




    „Bona Drag“
    1990, HMV (14 Songs, 49:45)


    Volker: 7,5 Punkte
    Ich mag Compilations auch selten, diese ist ok, aber so was wie "The World Won't Listen" werde ich immer vorziehen.

    Oliver: 9 Punkte
    Ich bin kein großer Freund von Compilations – zumindest wenn dort nur oder überwiegend Zweitverwertung stattfindet. Das ist hier natürlich ganz anders. Großartige Singles, die sonst auf keinem Album vertreten sind und tolle B-Seiten. Zu meinen Lieblingsliedern gehört “Hairdresser On Fire” – und es ist kein Zufall, dass mein Stammfriseursalon so heißt!

    Ingo: 7 Punkte
    Schon damals lebte Morrissey eine Veröffentlichungspolitik, die in den letzten Jahren als Antwort auf das abnehmende Interesse an kompletten Alben propagiert wurde. Seiner Karriere haben die „isolierten“ Singles nicht geschadet. "November spawned a monster" ist für mich das Highlight auf "Bona drag". Trotz des Compilation-Charakters ist auch dieses Album erfreulich homogen geraten.

    Dirk: 9 Punkte
    Morrissey überbrückt die Zeit bis zu seiner zweiten Soloplatte mit fünf Singles, die sich nicht auf den beiden Alben wiederfinden und mit Kevin Armstrong und Clive Langer weitere kompositiorische Partner auf den Plan treten lassen. Die Qualität der Singles reicht von überragend ("The Last Of The Famous International Playboys", "Interesting Drug", "Piccadilly Palare") bis herausragend ("November Spawned A Monster", "Ouija Board, Ouija Board"). "Bona Drag" hält die Compilations-Tradition der Smiths aufrecht, aber nie wieder sollte sie so gut gelingen wie hier. Zu den 5 Singles gesellen sich 7 B-Seiten, von denen "Disappointed" zum Fanliebling werden sollte. Kein Grund bestand, erneut auf "Suedehead" und "Everyday Is Like Sunday" zurück zu greifen. 

    Gesamturteil: 8,125 Punkte




    „Kill Uncle“
    1991, HMV (10 Songs, 33:02)


    Volker: 7 Punke
    Gilt ja gemeinhin als das schlechteste Morrissey-Album, was im Morrissey Kosmos ja nichts heißen muss. Ist aber sicher nicht so schwach, wie es gerne mal geschrieben wird.

    Oliver: 7 Punkte
    A minor album by a major artist habe ich mal irgendwo gelesen. Aber hey! – 7 Punkte ist nur einen halben Punkt unter “sehr gut”.

    Ingo: 6 Punkte
    Mit "Sing your life", "Mute witness" und "Found found found" werden ein paar starke Titel geboten, aber solche wie "King Leer" und "Asian rut" dämpfen meine Begeisterung doch arg.

    Dirk: 7,5 Punkte
    Steven Street ist nicht mehr an Bord, dafür Mark E. Nevin von Fairground Attraction. Das Ergebnis heißt "Kill Uncle", dauert nur 33 Minuten, zeigt Morrissey, wenn man es nett ausdrücken möchte, stilistisch recht vielfältig und ist letztendlich ein wenig enttäuschend geraten. Die Non-Album-Single "My Love Life", die kurz nach der Platte veröffentlicht wurden, hätte dieser nicht geschadet. Die beiden besten Songs, "Mute Witness" und "Found Found Found" stammen aus der Feder von Clive Langer. 

    Gesamturteil: 6,875 Punkte




    „Your Arsenal“
    1992, HMV (10 Songs, 39:45)


    Volker: 8 Punkte
    Morrissey hat sein “kleines Tief” überwunden und kommt mit einem “rockig” nach vorne gehenden Album zurück. Sehr schönes Teil und Großes kündigt sich an.

    Oliver: 8,5 Punkte
    Deutliche Steigerung zum Vorgänger-Album, was auch an der Verpflichtung neuer Musiker liegen könnte und die perfekte Brücke zu seinem zwei Jahre später erscheinenden Meisterwerk*. Außerdem das Album, zu dem ich Morrissey das erste Mal live sehe. (*natürlich rein subjektiv)

    Ingo: 7,5 Punkte
    Mit "We'll let you know", "The national front disco", "You're the one for me, Fatty" und "Tomorrow" bietet dieses Album wirklich viele tolle Titel. Das Niveau von “Viva hate” erreicht e saber nicht. 

    Dirk: 8 Punkte
    Morrissey schlägt mit neuem Personal (Boz Boorer und Alain Whyte) auch eine andere musikalische Richtung ein: Rock, Glamrock und Rockabilly werden uns in den nächsten Jahren noch auf vielen Alben von ihm begegnen. Textlich schlagen "We'll Let You Know" (Hooligan-Verherrlichung) und "The National Front Disco" (Nationalismus) hohe Wellen. Mit Recht werden aus "Your Arsenal" fünf Singles ausgewählt. 

    Gesamturteil: 8,000 Punkte




    „Vauxhall And I“
    1994, Parlophone (11 Songs, 39:53)


    Volker: 9 Punkte
    Vielleicht mein liebstes Morrissey-Werk, für mich auf jeden Fall das durchgehend Stärkste. Nichts zum Skippen, keine Ausfälle. Wenn ein Album schon mit “Now My Heart Is Full" beginnt... “Billy Budd”, “The More You Ignore Me...”, man weiß gar nicht, wo man anfangen und wo aufhören soll.

    Oliver: 9,5 Punkte
    Ewiger Ohrwurm: “The More You Ignore Me, The Closer I Get”. Ewiger Hit: “Speedway”. Ewiges Album.

    Ingo: 7 Punkte
    1994 erschienen solche Alben wir "Dummy", "Vitalogy", "Troublegum", "Under the pink", "The downward spiral" und "Definitely maybe". Diese lenkten mich von "Vauxhall and I" ab. Außer "Why don't you find out for yourself" und "Speedway" habe ich nicht viel verpasst. Vielleicht war ich 1994 auch einfach nicht depressiv genug. Ich halte „Vauxhall and I“ für überwertet. 

    Dirk: 9,5 Punkte
    Werden denn alle sehr guten Alben von Morrissey an meinem Geburtstag veröffentlicht? Nach "Viva Hate" macht Stephen Patrick mir (und allen anderen Fans) wieder ein tolles Geschenk. "Vauxhall And I" ist schwermütig, sentimental und nicht so rockig wie sein Vorgänger und liefert mit "Now My Heart Is Full" und "Speedway" zwei meiner Lieblingslieder. Leider ist "Interlude", ein Duett mit Siouxsie Sioux, nur als Single veröffentlicht worden.   

    Gesamturteil: 8,750 Punkte




    „World Of Morrissey“
    1995, Parlophone (14 Songs, 54:54)


    Volker: 6
    Ich kann mich auch hier wieder nur Oliver anschließen.

    Oliver: 5,5 Punkte
    Hatte ich erwähnt, dass ich kein großer Freund von Compilations bin? Immerhin ist hier “Moon River” drauf.

    Ingo: -
    Das Album habe ich nie gehört. Und wenn ich die Urteile der Kollegen höre, sollte ich es wohl auch nicht tun. 

    Dirk: 6 Punkte
    Die zweite Compilation von Morrissey ist leider eine vergebene Chance. Zwar hören wir hier die "Boxers" Single komplett und passend dazu ziert Cornelius Carr das Cover, aber wo sind die Singles "Interlude" und "Pregnat For The Last Time"? Auch einige gute B-Seiten ist uns Morrissey schuldig geblieben, stattdessen werden gleich vier Albumtracks neu aufgewärmt. 

    Gesamturteil: 5,833 Punkte




    „Southpaw Grammar“
    1995, RCA (8 Songs, 47:50)


    Volker: 6,5 Punkte
    Eine Steigerung zu “World Of Morrissey”, aber wieder kein wirklich großer Wurf. Eine kleine Schaffenskrise kann man zu dieser Zeit nicht verleugnen, was sich auch in Tracks äußert für die es 4 Minuten getan hätten, die der Herr aber ins gefühlt Unendliche zielt. Hatte ich lange nicht gehört, es hat sich auch gleich wieder erschlossen warum.

    Oliver: 7,5 Punkte
    Zu Hochzeiten des sogenannten Brit-Pop, dessen zahlreiche Hauptakteure sich gerne auf The Smiths berufen, erscheint ein eher mittelgutes Morrissey-Album, das bei mir mit 7,5 Punkten doch noch in der Kategorie “sehr gut” landet. Verrückt.

    Ingo: 6,5 Punkte
    “Do your best and don’t worry” sticht aus diesem mittelmäßigen Album etwas heraus. 

    Dirk: 7 Punkte
    Erneut ein Boxer auf der Plattenhülle, ein Fachbegriff aus diesem Sport als Albumtitel und Morrissey taumelt passend dazu orientierungslos durch den Ring. "Southpaw Grammar" hat nur acht Songs, ist rockiger aber abwechselungsarmer als "Your Arsenal" geraten, "The Operation" startet mit 140 Sekunden Schlagzeugsolo, zwei Titel übertreffen die 10-Minuten-Marke und keiner weiß warum. "Reader Meet Author" sowie die Singles "The Boy Racer" und "Dagenham Dave" verhindern gerade noch, dass sich Morrisseys fünftes Album anfühlt wie ein Schlag unterhalb der Gürtellinie.

    Gesamturteil: 6,875 Punkte




    „Maladjusted“
    1997, Island Records (11 Songs, 42:54)


    Volker: 8 Punkte
    Ich weiß noch wie froh ich war, als damals nach den mittelmäßigen „World of“ und „Southpaw Grammar“ mit „Maladjusted“ wieder ein kleiner Aufschwung kam. Vielleicht höre ich es auch deswegen etwas besser als es ist, aber Tracks wie „Alma Matters“ oder das dramatische „Ambitious Outsiders“ würde ich wirklich endlich gerne auf Vinyl besitzen.

    Oliver: 8 Punkte
    Ein Album, das in der Fachpresse nicht ganz so gut ankommt. Warum eigentlich? Mit "Alma Matters", "Roy's Keen" und "Satan Rejected My Soul" gibt es tolle Singles. Oder sehe ich das zu sehr durch die Fanbrille?

    Ingo: -
    Das ging komplett an mir vorüber. 

    Dirk: 8 Punkte
    Das Album, das eine siebenjährige Funkstille nach sich zog. Die Plattenfirma war unzufrieden, Kritiker und Fans ebenso und vermutlich auch Morrissey selbst, denn 2009 erschien eine Neuauflage mit erweiterter (6 Single B-Seiten) und veränderter Trackliste, bei der die Reihenfolge variiert sowie auf "Papa Jack" und die Single (!) "Roy's Keen" verzichtet wurde. Dabei ist "Maladjusted" gar nicht so schlecht geraten und erinnert mich immer ein wenig an "Kill Uncle".  

    Gesamturteil: 8,000 Punkte




    „My Early Burglary Years“
    1998, Reprise Records (16 Songs, 58:11)


    Volker: -
    Kenn ich nicht, und Compilations muss ich auch nicht zwingend nachträglich erarbeiten.

    Oliver: 7 Punkte
    Ach, diese Sache mit den Compilations schon wieder…

    Ingo: -
    Ich konzentriere mich noch auf die regulären Veröffentlichungen. 

    Dirk: 7 Punkte
    Eine Compilation für den US-Markt, die es ähnlich (schlecht) macht wie die drei Jahre zuvor veröffentlichte Zusammenstellung "World Of Morrissey". Alle drei Songs der "Sunny" Single sind toll und nur hier zu finden, dazu gibt es B-Seiten, die bis ins Jahr 1988 zurück reichen. Warum zwei Titel aus dem Album "Southpaw Grammar" auftauchen, ist unverständlich. 

    Gesamturteil: 7,000 Punkte




    „You Are The Quarry“
    2004, Attack (12 Songs, 47:20)


    Volker: 9 Punkte
    7 Jahre sind im Musik-Business auch heute noch eine Ewigkeit, 2004 rechnete ich jedenfalls mit keinem neuen Morrissey-Album, und dann kommt so ein (kann man nach 7 Jahre schon) Comeback (sagen). Kurze knackige Singles ("Irish Blood, English Heart") und übergroße Balladen ("Come Back To Camden", "You Know I Couldn't Last"), kein Morrissey Album lief bei mir häufiger.

    Oliver: 9,5 Punkte
    Neben “Vauxhall And I” mein Lieblingsalbum von Morrissey. Nicht nur bei Volker läuft dieses Album sehr häufig.

    Ingo: 6,5 Punkte
    Das erste Morrissey-Album, welches ich mir gekauft habe. In Erinnerung blieb mir nur "Irish blood, Englisch heart". Nicht die Qualität des Albums sondern die lange Wartezeit darauf rechtfertigte die Aufmerksamkeit, welche ihm von den Fans geschenkt wurde. Der erste Platz bei den PvG-Alben des ersten Jahrzehnts dieses Jahrtausends ist m. E. sehr schmeichelhaft. 

    Dirk: 9,5 Punkte
    Wenn es 7 Jahre Stille braucht, damit Morrissey ein Album herausbringt, das in einem Atemzug mit "Viva Hate" und "Vauxhall And I" genannt werden kann, dann soll er bitte bis 2024 schweigen. In jeder Hinsicht. 

    Gesamturteil: 8,625 Punkte




    „Ringleader Of the Tormentors“
    2006, Attack (12 Songs, 50:05)


    Volker: 8,5 Punkte
    Das Hoch hielt noch einen Augenblick an, der Bombast wurde noch weiter auf die Spitze getrieben, Morrissey noch ein letztes Mal (?) auf dem Gipfel seines Könnens.

    Oliver: 9 Punkte
    Toller Nachfolger von “You Are The Quarry” und große Songs wie "You Have Killed Me", "Dear God, Please Help Me" oder "I'll Never Be Anyone's Hero Now" ergeben satte 9 Punkte.

    Ingo: 7,5 Punkte
    Dieses Album wäre ein würdigeres Comeback gewesen als “You are the quarry“. 

    Dirk: 8,5 Punkte
    Nach meinem persönlichen Lieblingslied, "Life Is A Pigsty", schwächelt das Album ein wenig. Aber die erste halbe Stunde mit "I Will See You In Far-Off Places", "You Have Killed Me" oder "You Have Killed Me" ist ein würdiger Nachfolger von "You Are The Quarry".

    Gesamturteil: 8,375 Punkte




    „Years Of Refusal“
    2009, Decca (12 Songs, 43:25)


    Volker: 7 Punkte
    Altersweisheit wäre wohl das Letzte, was man einem Morrissey zusprechen würde. Leider wurden nicht nur die öffentlich getätigten Aussagen, zu welchen Themen auch immer, stetig abstruser, nein auch die Musik wurde beliebiger.

    Oliver: 8 Punkte
    Starke erste Hälfte (nicht, dass es gegen Ende nicht immer noch “sehr gut” wäre), aber insgesamt geht die Qualität der Songs (und der Notendurchschnitt) wohl runter.

    Ingo: 7,5 Punkte
    Mit für mich nur einem richtig guten Song in Form von “It’s not your birthday anymore“ aber keinem echten Ausfall hält Morrissey die Form des Vorgängers. 

    Dirk: 8 Punkte
    Die Serie der seltsamen Plattenhüllen setzt sich fort, die der herausragenden Inhalte nicht. "Years Of Refusal" ist die letzte Zusammenarbeit mit Alan Whyte, der mit "When Last I Spoke To Carol" noch einmal ein Albumhighlight beisteuert. Eines der wenigen. "I'm Throwing My Arms Around Paris" ragt aus dem ansonsten sehr rockigen Album heraus. 

    Gesamturteil: 7,625 Punkte




    „Swords“
    2009, Polydor (18 Songs, 67:47)


    Volker: -
    Auch hier, und dieses Mal vor Oliver, ich brauche keine B-Seiten Compilation, ein paar davon habe ich auf 7”, und selbst da finde ich sie meist verzichtbar.

    Oliver: -
    Kenne die Compilation in ihrer Gänze auch nicht. Lieblings B-Seite aus dieser Zeit ist aber eindeutig “The Never Played Symphonies”.

    Ingo: 7 Punkte
    Da können mich die "alten" Morrissey-Fans unter den Richtern gerne belehren, aber auf "Swords" und den anderen Alben dieses Jahrtausends klingt Morrissey einfach zeitgemäßer als auf den alten Platten. Offensichtlich geht Morrissey doch zumindest ein Stück weit mit der Zeit. "Ganglord", "My dearest love", "Shame is the name", "It's hard to talk tall when you're small" finden sich auf der Haben-Seite, aber auch bei den aktuelleren Platten gibt es Tiefpunkte, wie z. B. "Sweetie pie". 

    Dirk: 7,5 Punkte
    Die vierte und zweitbeste B-Seiten-Zusammenstellung von Morrissey. Auch wenn die Zeiten der Non-Album-Singles vorbei sind, veröffentlicht Morrissey weiterhin neue Songs nicht nur auf seinen Alben. Hier sind 18 von 24 dieser Songs (darunter eine David Bowie-Coverversion) aus den letzten 5 Jahren zusammengestellt, darunter einige (wie "My Dealest Love", "The Never-Played Symphonies" oder "Munich Air Disaster 1958"), die sich auch auf den regulären Studioalben gut gemacht hätten.

    Gesamturteil: 7,250 Punkte




    „World Peace Is None Of Your Business“
    2014, Harvest (12 Songs, 54:34)


    Volker: 5,5 Punkte
    “Kill Uncle”-Kritiker hört das!

    Oliver: 7,5 Punkte
    Liegt bei mir zumindest punktemäßig in der gleichen Region wie “Kill Uncle”, Volker.

    Ingo: 8 Punkte
    Mir gefiel das Album 2014 und mir gefällt es auch jetzt noch im Gegenwert von 8 Punkten.

    Dirk: 8 Punkte
    Gaga in Málaga, mad in Madrid, ill in Seville - es steht nicht gut um Morrissey. "Kiss Me A Lot", "Mountjoy", "Neal Cassady Drops Dead" und "World Peace Is None Of Your Business" widerlegen den gelegentlichen Eindruck ("The Bulligster Dies", "Oboe Concerto"),  dass wir es mit einer weiteren B-Seiten-Zusammenstellung zu tun haben.  

    Gesamturteil: 7,250 Punkte





  • Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)