Heavenly - Highway To Heavenly


Heute spült uns die beliebte Serie „Comebacks, auf die die Welt gewartet hat, oder?“ eine kleine Sensation an: Die britischen Indie-Pop-Ikonen Heavenly haben ein neues Album veröffentlicht!

Nach dem tragischen Tod ihres Schlagzeugers Mathew Fletcher hatten sich Heavenly 1996 aufgelöst und die Bandmitglieder waren in vielen unterschiedlichen Bands aktiv. 2023 kehrten sie für einzelne Reunion-Shows zurück, spielten auch einige neue Songs und nun gibt es mit „Highway To Heavenly“ auch ein neues Studioalbum. Zu diesem lässt sich sagen, dass die ehemalige Sarah Records-Band nun auf dem eigenen Label Skep Wax Records veröffentlicht, wir mittlerweile bei deren fünftem Album angekommen sind, die Tradiotion, dass in den Albumtiteln das Wörtchen Heavenly vorkommen muss, beibehalten wird und seit dem Voränger knapp 30 Jahre vergangen sind. Vielleicht zur Einschätzung, wie lang das her ist: „Operation Heavenly“ erschien kurz vor „If You’re Feeling Sinister“ von Belle & Sebastian, „The Week Never Starts Round Here“ von Arab Strap  oder „Dizzy Heights“ von Lightning Seeds.

Heavenly bestehen aus den Gründungs- und ehemaligen Talulah Gosh-Mitglieder Amelia Fletcher (Gesang/Gitarre), Peter Momtchiloff (Gitarre) und Rob Pursey (Bass), zu denen sich in den frühen 90ern Cathy Rogers (Gesang/Keyboards) gesellte. Den verwaisten Platz am Schlagzeug hat Ian Button übernommen.

Highway To Heavenly“ bietet auf 11 Songs leichtfüßigem Indiepop samt charmantem Harmoniegesang und mit Disco-Touch („Scene Stealing“), Janglepop-Gitarren („Deflicted“) und irgendwie niedlicher Punk-Attitüde („Excuse Me“). Bei Metacritic sind aktuell 83/100 Punkten für das Album, das als CD und LP (white Vinyl) erhältlich ist, hinterlegt.


 


Sonically, the album feels cohesive yet varied. Recorded in Deptford and Kent with producer Toby Burroughs, it carries a warmth that suits its human focus. Sparkling guitar lines and crisp keyboards anchor the sound, while Ian Button’s drumming and Rob Pursey’s melodic basslines bring both drive and restraint. Fletcher and Rogers’ vocals, alternately tender and defiant, remain the band’s emotional compass. Perhaps the most striking thing about ‘Highway To Heavenly’ is how naturally it speaks to a new generation of listeners without diluting its principles. Heavenly never chased trends, and that independence now feels like foresight. In an era marked by aggressive posturing and hollow bravado, their insistence on empathy, joy, and resistance through pop feels quietly revolutionary.




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