• Joanna Newsom - Ys






    Singer/Songwriter V

    Wikipedia sagt, dass Joanna Newsom eine US-amerikanische Sängerin, Harfenspielerin und Liederautorin ist. Also kann sie hier, nicht nur um das Feld der Singer/Songwriter nicht allein den männlichen Vertretern dieser Gattung zu überlassen, durchaus als Nummer 5 vorgestellt werden. Nach dem hochgelobten Debut „The Milk-Eyed Mender“ (2004) erscheint nun in Zusammenarbeit mit Van Dyke Parks (Arrangements), Steve Albini (Produktion) und Jim O’Rourke (Mix) das zweite Album der Dreiundzwanzigjährigen. „Ys“ besteht bei einer Spielzeit von fast einer Stunde nur aus 5 Liedern, deren Länge zwischen 7 und 17 Minuten pendelt, so dass die Suche nach Refrains vergebens und ein mehrmaliges Anhören empfehlenswert ist.
    Zusammen mit Devendra Banhart, CocoRosie, Jana Hunter, Antony & The Jonsons u.a. wird sie der neuen, modernen Folk-Bewegung (New Weird Americana, New Folk, Freak Folk) zugeschrieben.
    Wikipedia schreibt weiter: "Neben ihrem gefühlvollen Harfenspiel und ihren lyrisch gehaltvollen, avantgardistischen Texten ist die besonders sensible Interpretation ihrer Lieder auffällig. In ihrer hohen Stimmlage, kindesgleich, ist Newsom bestrebt, jedem einzelnen Ton, ausdrucksstark und intensiv, eine ganz individuelle Note zu verleihen."

    „Ys“ is an exceptional piece of art in the broadest sense - give it the chance to grow on you. The Observer

    „Emily“ (MP3)
    „Cosmia“ (MP3)
  • 8 Kommentare:

    oliver r. hat gesagt…

    Schöne Vorstellung! Das Vorgängeralbum mochte ich sehr. Irgendwie cool, daß Joanna ihre Seite bei MySpace nicht pflegt...

    Volker hat gesagt…

    ICh bin entzückt,, verzückt, überwältigt
    ich weiß nicht wie lang das andauert, aber für den Moment hat sie mich
    Wunderschön, natürlich gemahnt vor allem "Monkey & Bear" an amerikanische "Musicals" bzw. Musikfilme der 30er 40er 50er, aber ich mag das.
    "Sawdust And Diamonds" erhaben berrührend herzerweichend und als größte und für mich überraschendste Erkenntnis: Die Befürchtung, die ich hatte trifft nicht ein, hier ist nichts zu lang ganz im Gegenteil, alles ist kurzweilig, bei keinem Lied hab ich den Eindruck an die 10 Minuten oder länger zugehört zu haben.
    9,5
    P.S. Muß ich CocoRosie jetzt doch nochmal versuchen?

    oliver r. hat gesagt…

    Musicals mag ich persönlich ja nicht so gerne und im Gegensatz zu Volker halte ich die Titel schon für ziemlich lang, wenn auch nicht für langweilig. Das kompaktere Vorgängeralbum "The Milk-eyed mender", gefiel mir besser. Dafür hätte ich 8,5-9 verteilt, für Ys sind es im Moment

    -7- Punkte

    Oliver hat gesagt…

    wahrscheinlich hab ich's noch nicht oft genug gehört - es reicht aber für 8 punkte

    Dirk hat gesagt…

    Das Album des Jahres.
    Wie der Sinn eines Satzes doch verzerrt werden kann, wenn der zweite Satzteil fehlt. Also den Satz zur Gänze:
    Das Album des Jahres, dessen Bewertung mir (trotz unzähliger Hördurchläufe) am schwersten fiel.

    Besser im Vergleich zum Vorgänger: Joanna singt tiefer, wir werden nicht mehr mit dieser "Minnie Maus auf Helium" - Stimme gequält.
    Schlechter im Vergleich zum Vorgänger: Die Länge der Lieder!!!
    Bisher ist es mir nur gelungen "Emily" und einer ca.30sekündige Stelle in "Only Skin" einen gewissen Wiedererkennungswert abzuringen. Vermutlich das größte Album aller Zeiten, bei mir aber derzeit nur

    6 Punkte

    Damit Volker hier aber nicht vor Entsetzen aufschreit gebe ich, wenn er uns endlich mitteilt, dass er 90 Minuten CD-Rs organisiert hat, genau so viel Punkte, wie für den 20. Platz nötig sind. "Emily" wäre schon ein schöner Abschluss der CD, auch wenn dann dafür 6,875 Punkte (oder so ähnlich) von mir nötig sind.

    Volker hat gesagt…

    Aufschrei:

    Zitat Anfang "Notenabgabeschluss für die Gesamtauswertung 2006 ist Sonntag, der 10.12.06!" Zitat Ende

    gerne auch auf die Jack's Mannequin Note übertragbar ;-)

    Dirk hat gesagt…

    Aufschrei unnötig. Habe meine Noten rechtzeitig Oliver per Telefon mitgeteilt (als wir uns darüber aufgeregt haben, dass wir keine Lieder aussuchen können, weil dritter Juror verreist und keine CD-Rs vorhanden), nur das Schreiben der romanartigen Kommentare hat etwas gedauert.

    Ich bestätige hiermit auch die Korrektheit von Olivers Punktabgabe für Robbie.

    oliver r. hat gesagt…

    Volker hatte mit seiner Bewertung volkommen Recht!
    Und auch der Observer mit seinem Satz:"Let it grow on you."

    Nichts anderes als ein essentielles Meisterwerk ist das hier, Joanna Newson ein unglaubliches Phänomen.
    Sollte man sich live nicht entgehen lassen!

    -9,5 Punkte

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)