European Sun - When Britain Was Great


Die erste Vorladung (I-MMXXVI)

Personalien:
Hinter dem Projekt European Sun steckt der in North Somerset lebende Vater, Pädagoge, Musiker und Schriftsteller Steve Miles.

Tathergang:
Musikalisch wurde der frühere Punk über die Radiosendungen von John Peel, den NME, und den Melody Maker sozialisiert, so dass Buzzcocks, The Only Ones und Joy Division zu seinem Lieblingsbands wurden. Seine Punk-Scheuklappen hat er aber seitdem ablegen können. Laut Steve Miles begann seine musikalische Karriere in einer rein imaginären Band in seinem Kopf mit schlechten Songs, die er auf der Gitarre komponierte. Auch seine reale Laufbahn als Schlagzeuger war wohl nicht besonders überzeugend.
Doch dann führte vor einigen Jahren das Treffen mit einem alten Schulfreund und dessen Einladung zum gemeinsamen Musizieren mit seiner Frau zu einem Ergebnis. Denn bei dem alten Freund handelte es sich um Rob Pursey und bei seiner Frau um Amelia Fletcher, bekannt von der Twee Pop Band Heavenly und Besitzer des Labels Skep Wax Records. 
2020 erschien das selbstbetitelte Debütalbum von European Sun über das Londoner Label wiaiwya, nun folgt, auch als red Vinyl, „When Britain Was Great“ über Skep Wax Records. 

Plädoyer:
Die nostalgische Note, die in diesem Album mitschwingt, ist schon im Albumtitel zu erahnen. Und wer einen epischen 17-minütigen Song wie „School Report“ als erste Single veröffentlicht, der ist in seinem Herzen ein Punk geblieben. So ausufernd sind die anderen 12 Songs, die Steve Miles mehr erzählend als singend vorträgt, nicht geraten, meistens bewegen sie sich um die 2-Minuten-Marke herum und können als experimentellen DIY-Indiepop bezeichnet werden. Freunden von TV Personalities, The Pastels, Arab Strap, Belle & Sebastian und Billy Bragg zu empfehlen.

Zeugen:

With the vocally kindred Elin Miles stepping in for Fletcher on backing vocals, their second album, When Britain Was Great, sees Miles let loose more as a writer, with confessional songs full of observant social commentary, pop culture references, and timidity. (…)
In the ironic "When Britain Was Great," Miles skewers the toxic misogyny and racism of the Post-War Era idealized by some. While the sentiments here run deep, the delivery is mostly fun, as Miles and his band put a '60s beat-music spin on vignettes and commentaries that likewise connect the past and the present.


Indizien und Beweismittel:


 


 


Ortstermine:
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Urteile:
Nun sind die werten Richter gefragt...



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