• Damien Rice - 9


    Singer/Songwriter II

    Apropos Damien Rice. Nachdem mich der Nachfolger zu meinem Album des Jahres 2004 (The Album Leaf) doch ein wenig enttäuschte, ruhen meine Hoffnungen nun auf dem Sieger des Jahres 2003: Der ebenfalls aus Irland stammende Singer/Songwriter veröffentlicht nach drei Jahren endlich den Nachfolger zu „O“, das ebenso minimal betitelte „9“.
    Nachdem das Debut erst mit reichlich Verzögerung in die deutschen Plattenläden kam, ist Dank des Wechsels zu Warner das Album auch hier pünktlich erhältlich. Ein höheren Bekanntheitsgrad erreichte Damien Rice vor allem durch den Einsatz seiner Songs in Filmen (Hautnah) oder TV-Serien (Emergency Room, Dawson’s Creek, Lost). So ist „Delicate“ einer der meistverwendeten Songs in Fernsehserien und teilt sich diese Auszeichnung interessanterweise mit Jeff Buckleys „Hallelujah“. Der Refrain von „Delicate“ lautet: "Why'd you sing 'Hallelujah' / If it means nothing to ya?"

    And so it is. A second Damien Rice album. (...) “9” is an amazing album that surpasses expectations and reminds us of why “O” became such a worldwide success. Damien performs with all the intensity and honesty that we have come to expect, but he paints his songs with more colours than on “O”, and smudges them just a little bit with tears. “9” has even more potential than “O” for commercial success, if it’s so desired, but it is a very personal album that will touch the heart of every listener. www.eskimofriends.com

    „9 Crimes“ (MP3)

    Auch Damiens Coverversionen sind immer hörenswert:
    „Creep“ (MP3)
    „Revolution“ (MP3)
  • 4 Kommentare:

    oliver r. hat gesagt…

    Mensch Dirk, Du schmeißt mit tollen Vorstellungen ja nur so um Dich. Fionn Regan, Badly Drawn Boy, Joanna Newsom und dann auch noch Damien Rice! Wer soll das alles bezahlen? Weihnachten steht doch bald schon vor der Tür. Darf ich Dir mal ne Wunschliste aufstellen? Ich nehme alle Vorstellungen vom Samstag. Was wünscht Du Dir im Gegenzug? Hätte noch die Fratellis, Peter von Poehl (Schwede), Herman Dune (ich glaube Däne), oder die neue Ray Lamontagne anzubieten. Steht der Deal?

    E. hat gesagt…

    9 crimes: Klavier, eine Dame (Tori) beginnt, die Stimmung ist anfangs bereits so gespannt, dass man weiß, hier passiert noch mehr. Und es bollert dann auch ordentlich im Hintergrund mit Streichern und Gesang im Duett. ***
    animals were gone: Gitarre, Streicher, wiederum das Duett sind die Ingredenzien. Schöne Momente, wenn Rice allein gelassen wird. Aber die Bridge ist arg verkleistert. ***
    elephant: Auch zunächst sparsam, dann - wie um das einmal eingeschlagene Schema nicht zu durchbrechen - fegt ein Sturm durch diesen Song, um schnell abzuebben und der Tristess wieder Raum zu geben. Emotion ohne Ende. **1/2
    rootless tree: Hier wird mit offenen Karten gespielt. Alle, die dabei sein dürfen, sind es von Anfang an und müssen nicht auf Einwechslung warten. Allerdings darf man zwischenzeitlich auch das Tempo anziehen, auf wütend machen. Schwacher Song, gut fürs Radio. **1/2
    dogs: So gehts. Ein Song, der ohne aufgetürmtes Zierart auskommt. Die Stimme darf er schon mal erheben. ***1/2
    coconut skins: Fast beschwingt, ein Klopfer. Langsam wird es spannend, als würde der Bursche sich nach und nach warm spielen. Wenn nur seine Stimme nicht oft so guttural klingen würde. ***1/2 (mit Tendenz zu mehr).
    me, my yoke, and i: Das Teil ziert sich auch, hat aber Charisma, man wird durch nichts abgelenkt, darf sich auf die schreiende Stimme und die gerissene Gitarre konzentrieren und wird fortan nur noch dem Höhepunkt entgegen getrieben. Sechs Minuten, die sich wirklich lohnen. ****
    grey room: Ein Schleicher, aber sehr nett aufbereitet, ornamentiert mit leichten Streicherpassagen, einem "geraden" Gesang. ***1/2
    accidental babies: Klavier und Damien, mir schlafen die Füße ein, keine Neuigkeiten, keine Aufregung, nun sehn ich mich nach dem Anfang des Albums, da noch ein bißchen auf die Pauke gehauen wurde. Mit 6:22 min. eindeutig zu lang. **1/2
    sleep don't weep: Geht es noch sparsamer? Wenn mir Rice wenigstens was zu erzählen hätte. Geh jetzt ins Bett, hoppala noch mal die Tori. Gehen wir halt zu zweit. **1/2
    the rat within the grain: Ein Paul Simon - Song, oder? Aber das hat wenigstens wieder Stil. Intim, aber beseelt, ohne sich mit Kitsch & Schmus dicht zu kleistern. ***1/2

    Ein Dreier (6 punkte) würde ich zunächst konstatieren. Die Favoriten sind schnell ausgemacht: dogs, me, my yoke, and i, coconut skins, grey room und the rat within the grain. Doch noch eine ganze Menge.

    Volker hat gesagt…

    also was ich nicht verstehe ist dieser Vorwurf der Radiokompatibilität, der im von vielen Seiten jetzt gemacht wird. JA in der Mitte des Albums sind ein paar Lieder, die auch ohne Probleme im Radio laufen könnten (und dieser Block der "schnelleren" Lieder ist vielleicht um ein Stück zu lang) - na und?
    ICh find die sparsamen ruhigen Songs wieder wunderschön und da ich sogar die James Blunt CD mag, gefallen mir auch die andren recht gut.
    8 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Das Debutalbum "0" war fast eine "10" und der Nachfolger "9" ist demnach fast eine "9", aber nur fast:

    8,5 Punkte

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)