Frequency Drift - Letters To Maro




















Deutschland-Woche bei Platten vor Gericht, Tag 7

Wer?
Irini Alexa (Gesang), Nerissa Schwarz (Electroharfe, Mellotron, Synthesizer), Andreas Hack (Keyboards, Synthesizer, Gitarre, Bass, Mandoline) und Wolfgang Ostermann (Schlagzeug, Wavedrum) bilden zusammen das aktuelle Lineup von Frequency Drift. Gelegentlich werden sie durch Michael Bauer (Gitarre) und Marco Geipel (Bass) ergänzt.

Woher?
Die Band, die selbst ihr Genre mit „Cinematic Progressive Rock“ definiert, stammt aus Bayreuth.

Wie viel?
2008 war „Personal Effects. Part One“ die erste Veröffentlichung von Frequency Drift, zuletzt folgte „Last“ im Februar 2016. „Letters To Maro“ ist der achte Release der Band.

Wann?
„Letters To Maro“, das über Gentle Art Of Music / Soulfood veröffentlicht wird, steht seit dem 13. April in den Plattenläden.

Welche?
„Letters To Maro“ ist in folgenden Formaten erhältlich: Download, CD und 2LP (limited, 180g, Gatefold Sleeve).

Wie lang?
Die 11 Songs auf „Letters To Maro“ laufen 60:15 Minuten. 

Wie hoch?
Zwar konnte „Letters To Maro“ die deutschen Charts nicht erreichen, aber Platz 2 der Progressiv Charts!

Wie?
„Letters To Maro“ klingt wie Trip Hop auf dem Amphi Festival trifft Prog Rock auf dem M’era Luna Festival trifft Cinematic Pop auf dem Wave-Gotik-Treffen.

Was?
Als erste Singles wurden „Electricity“ und „Escalator“ ausgewählt:






Warum?
Darum soll man „Letters To Maro“ kaufen:

Fragile, niemals zu überladene Kompositionen, die feinfühlige Dynamik verwenden, aber auch immer Raum für verträumte Momente bieten. Mit ihrem leicht verschnörkelten, aber immer sehr melodischen Kunst/Art Rock gelingt ein eleganter Brückenschlag zwischen moderner, einnehmender Klangästhetik, bei gleichzeitiger Verwendung von eher ungewöhnlichem Instrumentarium wie Electroharfe, Wavedrum oder Mandoline, aber ebenso sehr sparsam eingesetzen Mellotron- und Synthesizerpassagen.
Dennoch bleiben instrumentale Solopassagen eher die Ausnahme. Vielmehr wird ein dichtes Geflecht aus Klängen zu einer luftigen Musik-Melange, einem Art cineastischen Breitwandsound ohne zu offensichtlichem Rockkontext, verwoben. (…) „Letters To Maro“ funktioniert vor allem durch seine sparsamen, aber effektvollen Harmonien und ein verschachteltes Sound Design und schraubt die Gitarrenarbeit und den Härtegrad gerade im Vergleich zum Vorgänger „Last“ sehr deutlich zurück.
(Betreutes Proggen)

Frequency Drift setzen ihre Karten weiterhin auf emotionale und leicht epische Lieder, die zwar technisch nicht immer komplexe Taktwechsel vollführen, aber von sanft streichelnd bis zu laut polternd wechseln. Bereits “Dear Maro” stellt gewaltige Klangwände gegen nachdenklich gesungene Zeilen und offenbart auch gleich das lyrische Konzept, hier elf Briefe über Veränderung und Verlust zu präsentieren. Kein Wunder waren Künstler wie der Schriftsteller Haruki Murakami eine Inspiration, man spürt diese asiatische Kunstader schnell heraus.
(artnoir)

Die Bayreuther setzen aktuell in solchem Maß auf sperrige Grooves, wie man es vielleicht nicht einmal von einer Prog-Band erwarten würde. Virtuosität drückt sich auf "Letters To Maro" nur selten und dann treffsicher aus, kunstfertig ist die Scheibe aber zu jeder Minute. Erschließt man sich die Rhythmik des am besten im Ganzen statt im Einzelnen pro Song gehörten Materials erst, ist es aber im Grunde gar nicht so komplex, zumal durch die Härteminderund viele Freiräume im Klangbild entstanden sind.
Andreas Hack und E-Harfenistin Nerissa Schwarz rücken die Klassik stattdessen in den Mittelpunkt, wodurch ihre aktuellen Stücke zu kammermusikalischen Kunstwerken werden.
(Musikreviews)

Wann?
Das sind die Konzerttermine für Frequency Drift:
19.10.2018 Schwäbisch Gmünd / a.l.s.o. - Kulturcafé
08.11.2018 Kulmbach / Dynamic Commerce GmbH
15.12.2018 Königshofen / Kulturschock
19.01.2019 Erkrath / Stellarium

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