Creep Show - Mr. Dynamite

























Stephen Mallinder gründete 1973 Cabaret Voltaire und war so bezüglich elektronischer Musik eher ein früher Vogel. John Grant war zu diesem Zeitpunkt fünf Jahre alt. Während seiner Zeit mit der Band The Czars kam seine Vorliebe für elektronische Musik noch nicht zum Vorschein, doch das änderte sich spätestens mit seinen Solo-Alben ab dem Jahr 2010. Für den Herbst dieses Jahres ist seine vierte Platte und damit der Nachfolger zu "Grey tickles, black pressure" angekündigt.

Vorab erschien kürzlich "Mr. Dynamite" der Band Creep Show. In dieser trafen sich eben John Grant und Stephen Mallinder mit seiner Band Wrangler und somit auch mit Phil Winter und Benge. Laut Mallinder wirkten über Jahre "seventies sci-fi, post–punk electronic music, bad taste, broken synthesizers, luscious film soundtracks, and dubious band t-shirts" in einer Petri-Schale aufeinander ein, bevor sich die Band in Cornwall an allerlei Synthesizern und Drum Computern aus vielen Jahrzehnten austobte. Das Ergebnis klingt nach Electropop, Electronica, Kraftwerk, Gus Gus, stellenweise funkig und natürlich auch nach John Grant.

Meine Empfehlungen auf "Mr. Dynamite" sind "Modern parenting", "Endangered species" und trotz einiger Längen auch "Fall".

 Musikblog.de:
Die legere, spielerische Haltung zur Musik, die John Grant und Creep Show offenbaren, zeichnet „Mr. Dynamite“ aus. Es ist abwechslungs- und temporeich. Während das Album mit dem titelgebenden Stück düster und verstörend beginnt, werden die Männer aus Großbritannien zum Ende hin friedlicher. Die finalen Songs wiegen den Hörer in Harmonie. Wir dürfen träumen. 

Das Video zu "Mr. Dynamite":


Und das zu "Modern parenting":