The Green Apple Sea - Directions



















Deutschland-Woche bei Platten vor Gericht, Tag 9

Wer?
In seiner aktuellen Besetzung besteht The Green Apple Sea aus Stefan Prange (Gesang, Gitarre), Frieder Graef (Bass, Gesang), Lena Dobler (Gesang), Frank Schwab (Schlagzeug), Florian Kenner (Gitarre, Ukulele, Gesang) und Christian Ebert (Keyboard, Produktion).

Woher?
Nürnberg und Umgebung.

Wie viel?
„Directions“ ist das vierte Album von The Green Apple Sea und wird über K&F Records veröffentlicht. Fans der Band mussten acht Jahre auf das Album warten, denn zuletzt war 2010 „Northern Sky, Southern Sky“ erschienen.

Wann?
„Directions“ steht seit dem 18. Mai in den Plattenläden.

Welche?
„Directions“ ist in folgenden Formaten erhältlich: Download, CD und LP. Seit Mitte März ist auch „Northern Sky, Southern Sky“ als Neuauflage erstmals als Schallplatte erhältlich.

Wie lang?
Die 11 Songs auf „Directions“ laufen 40:44 Minuten.

Wie hoch?
Bisher blieb The Green Apple Sea der Einzug in die deutschen Charts verwehrt.

Wie?
„Directions“ klingt wie The Magic Numbers trifft Teenage Fanclub trifft Bill Callahan trifft Fleet Foxes.

Was?
Die Songs „Doc Watson Dream“ und „Floaters“ wurden mit einem Video versehen:






Warum?
Darum soll man „Directions“ kaufen:

Der nun wirklich verdammt lang erwartete Nachfolger Green Apple Seas legt direkt im Opener »Doc Watson Dream« inhaltlich mit einer persönlichen Auseinandersetzung mit der Musik sowie cleveren Anspielungen und Quellenangaben los, während im Hintergrund Pedal-Steel-Gitarren die Wege pflastern. Diese wurden auf »Directions« wieder wie nebenbei mit den altbekannten Markenzeichen wie weiblichen Background-Vocals geschmückt und sind im Vergleich zu früher hörbar leichter begehbar, ohne ins Seichte abzugleiten. Der Moll-Grundton des Vorgängers weicht auf »Directions« einem verträumten Uptempo-Vibe, der selbst bei Zeilen wie »Every day now I wonder why there must be so much pain« (»Hundred Times A Day«) oder »Please don’t you go away from me« (»The Change Of Weather«) fast immer den Kopf ein Stück weit oben halten kann, obwohl der Abschied hörbar schmerzt.
(intro)

Der Americana-Indie-Dream-Folk-Pop von The Green Apple Sea setzt auf feinsinnige Melodien und Harmoniegesänge, dass es eine Pracht ist. Schon der Opener „Doc Watson Dream“ (…) ist ein verführerischer Country-Indie-Dream-Pop-Song mit größtmöglichem Wohlfühlfaktor, liebreizend, leichtfüßig, sehnsüchtig und graziös.
Mit traumhafter Sicherheit bewegen sich The Green Apple Sea auch im Fleetwood Mac-Kosmos beim anschließenden „Floaters“, das sich aber immer noch die Indie-Note bewahrt, den Westcoast-Appeal atmet und die Hörer mit seinem flauschigen Sound erwärmt. Verliebenswert. Trotz der langen Aufnahmephase wirkt auf Directions das Zusammenspiel trotz großer Melancholie so leicht und unbeschwert, wie das beschwingte „Please Slow Down“ in schönster Form beweist. Aus dem weiteren Fundus dieser sehr anmutigen Songs ragen das fließende „Which Side Are You On“, das hippieske „There’s Nothing Wrong With Love“ sowie das an Fleet Foxes erinnernde „December“ heraus. Directions ist ein ganz wunderbares Comeback-Album geworden, The Green Apple Sea haben nach acht Jahren die richtige Richtung eingeschlagen.
(Sounds & Books)

Wann?
Das sind die Konzerttermine für The Green Apple Sea:
22.05. Berlin, Monarch
24.05. Köln, Wohngemeinschaft
25.05. Nürnberg, MUZ-Club
26.05. Hamburg, St. Georg Stadtfest
27.05. Offenbach, Hafen 2

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