Archive - Glass Minds


10 Fakten zum neuen Album von Archive:

1. Beginnen wir mit dem Artwork: Dieses stammt von Alaric Hammond, einem britischen Mixed-Media-Künstler, der bereits in der berühmten Londoner Saatchi Gallery ausgestellt hat und vor allem für seine Werke aus korrodierten Metallplatten bekannt ist. Diese Technik erzeugt Texturen, die an verwitterte urbane Oberflächen erinnern und die melancholische, raue Atmosphäre der Musik widerspiegeln sollen. 

2. Das vom Künstler signierte und nummerierte Kunstwerk kann man für £130.00 als Unikat in einer Auflage von 10 Exemplaren (Archival pigment print on 315gsm fine art paper / Hand finished with 8ct silver leaf) in zwei unterschiedlichen Auflagen käuflich erwerben.

3. Das surreale Video zur ersten Single „Look At Us“ wurde im Stil der Dokumentarfotografie (Black & White Southern Gothic) gedreht, um ein Gefühl von Authentizität und Täuschung zu vermitteln – ein Thema, das Hammond auch in seiner Kunst durch die Manipulation von Materialien erforscht. Vom Londoner Regisseur Maxim Kelly stammt auch die Videos zu „Wake Up Strange“ und „City Walls“.


 


4. Archive feiern dieses Jahr den 30. Geburtstag ihres Debütalbums „Londinium“ und daher ist das elektronische, melancholische und cineastische „Glass Minds“ als eine Rückkehr zu der „minimalistischen Kraft“ und der spezifischen Herangehensweise an das Songwriting, die das Kollektiv in seinen Anfangstagen auszeichnete, zu sehen. 

5. Der vor vier Jahren veröffentlichte Vorgänger „Call To Arms & Angels“ kam mit 17 Songs und einer Laufzeit von rund 104 Minuten daher. Im Vergleich dazu sind 12 Lieder in 77:47 Minuten wirklich etwas knapp bemessen.


 


6. Archive fungierten selbst zusammen mit ihrem langjährigen Weggefährten Jérôme Devoise als Produzenten. Die Aufnahmen des 13. Albums des Londoner Kollektivs fanden in den Metway Studios (Brighton) und den legendären Angel Studios (London) statt. Gemischt wurde das Werk im Studio DES in Paris.

7. Die Archive Gründer Darius Keeler & Danny Griffiths haben ein gewohnt loses, aber eng verzahntes Kollektiv um sich herum aufgestellt, zu diesem gehören aktuell die auf dem neuen Album sehr präsente Lisa Mottram (Gesang), Dave Pen & Pollard Berrier (Gesang und Gitarre), Jonathan Noyce (Bass), Steve Barnard (Schlagzeug) und auf „Heads Are Gonna Roll“ der Rapper Jimmy Collins.

8. Man kann sich sicher sein, dass zahlreiche Musiker bei ihren beiden geplanten Konzerten in Deutschland auf der Bühne stehen werden. Das sind die Termine:
06.04.2026 München, Muffathalle
09.04.2026 Hamburg, Docks


  


9. „Glass Minds“ wurde am 27. Februar - wie seine fünf Vorgänger - über Dangervisit Records, das eigene Label der Band veröffentlicht.

10. Aufgrund der Laufzeit ist es eine Doppel-LP geworden, die auf black Vinyl, transparent orange Vinyl, transparent Vinyl oder Coke Bottle green Vinyl erhältlich ist.

Ernst und schwer klingen Archive noch immer. Wie Pink Floyd als Indie-Band. Die Musik dröhnt und raunt, Synthies türmen sich auf, die Beats sind langsam, aber gewaltig, ein E-Piano spielt eine traurige Melodie. Kein Wunder, dass Archive in einem schweren und ernsten Land wie Deutschland einen zweiten Hauptmarkt für ihre Musik gefunden haben.
Beeindruckend ist, dass Projektleiter Darius Keeler auch im Jahr 2026 nicht von der Album-Idee abrückt: Kein Stück unter fünf Minuten, die Spannungsbögen sind lang, die Produktion bis ins letzte Outro hinein extrem aufwendig. Und mit „Look At Us“ gibt’s zwischendrin sogar eine Art Pophit.


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