Ciaran Lavery - Sweet decay

 






















Schön, dass es immer mal wieder Songs gibt, die mich einfach und schnell packen. Kürzlich gelang dies Ciaran Lavery mit "13":


Musikalisch begann der Nordire in Bands, seit 2013 veröffentlicht er solo Musik. Man mag die Streaming-Anbieter wegen ihres Geschäftsmodells verteufeln, aber Lavery erlangte auf diesem Weg erstaunlich viele Aufrufe und Aufmerksamkeit. "Sweet decay" ist bereits sein drittes Album. Er erinnert an andere Singer/Songwriter der irischen Insel, besonders Damien Rice kam mir während der Durchläufe als Referenz mehrfach in den Sinn.

Die musikalische Basis ist solide und im Kern Indiefolk mit poppigem Einschlag. Natürlich ist es nicht einfach, sich von anderen Singer/Songwritern stimmlich abzusetzen. Aber der gefühlvolle Gesang und viele der Melodien sind schon sehr verführerisch.

Besonders gut gefallen mir eben "13", "Wicked teeth" und "Beast at my door".

Das Video zu "To Chicago":

Ciaran Lavery live in Deutschland:
  • 08.05. Köln
  • 10.05. Hamburg
  • 13.05. Berlin
  • 17.05. Mainz
The Irish Times:
Many of these songs retain the Springsteen-like quality to Lavery’s sound that was liberally strewn through his last album (particularly audible here on songs like 13, Bones 4 Blood and Two Days in Savannah), while others, like the laidback strum of To Chicago and the earthy, breezy rumble of Everything Is Made to Last, lift the tone. [...] Coupled with the smoky quiver of his voice and the slow-burning atmosphere of his musical palette, it may just be his best work yet.

Kommentare:

Olly Golightly hat gesagt…

Flacht gegen Ende etwas ab. Trotzdem 6,5 Punkte.

Dirk hat gesagt…

Spielt und singt zwar noch nicht in der Damien Rice-Liga, aber immerhin: 7 Punkte.