Hier mal ein paar Informationen von Amazon zu dem Werk: "Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch: Return to Cookie Mount...

Grizzly Bear - Yellow House













Hier mal ein paar Informationen von Amazon zu dem Werk:

"Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch:
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Produktinformation
Audio CD (1. September 2006)
Anzahl Disks/Tonträger: 1
Label: Warp (rough trade)"

Die folgende Rezension stammt von mir persönlich. Ich weise ausdrücklich darauf hin, daß der Artikel im Alleineigentum von Amazon steht! Aber ich bin der geistige Urheber! Sollen mich die Leute von Amazon doch verklagen, ich kenne aus dem Studium ein paar ehrgeizige, junge Anwälte, die sich gerne streiten ;-)

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Betörend schön, 26. September 2006
Rezensentin/Rezensent: Oliver Peel "Be"
Die Amerikaner von Grizzly Bear habe ich zum ersten Mal Anfang September in einem kleinen Club gesehen, ohne vorher je etwas von ihnen gehört zu haben.
Das Konzert gefiel mir, allerdings war ich zunächst nicht sonderlich überwältigt. Zu komplex, zu vielschichtig, zu dezent war das, um es gleich beim ersten Mal zu begreifen.
Nachdem ich nun aber den x-ten Hördurchlauf von "Yellow house" hinter mir habe, entpuppt sich die Platte als wahres Meisterwerk. Ganz unaufgeregt, langsam, verträumt, sentimental geht es hier zu.
Die Texte werden meistens nur geflüstert, manchmal aber im Chor angestimmt. Teilweise hört man nur sphärische Geräusche, manchmal ein Vogelzwitschern.
Beim Hören dieses Werkes kann man in eine ganz eigene Klangwelt eintauchen, sich treiben lassen, träumen, loslassen.
Dabei handelt es sich aber keineswegs um ein esoterisches, übertrieben experimentelles Werk, sondern durchaus um ein Album mit Songstrukturen.
Eine Brise Folk, ein Hauch Country, Amerikana zuweilen, all dies wird hier auf beeindruckende Weise miteinander vermischt. Der sentimentale Gesang erinnert manchmal an Elliot Smith, der experimentelle Teil an Animal Collective, der harmonische Gesang entfernt an die Beach Boys.
Letztendlich hat die Band es aber geschafft, einen ganz eigenen Sound zu kreieren, der betörend schön ist.

Bei den Bären zu Hause

MySpace mit vier Titeln

4 Kommentare:

  1. eine beeindruckende gesamtheit. erwischte mich wie weicher pulverstaub, der das grobe pflaster in etwas anschmiegsames verzaubert.
    einzelnen titeln mochte ich zunächst nicht folgen, aber nach mehrmaligem konsum konnte ich mir das ganze erschließen.
    es braucht. und anfängliche verzweiflung schlägt um in erweckung und freude.
    7 punkte

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  2. Von mir gibt es mehr, nämlich

    -8,5-Punkte

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  3. ich habs an andrer Stelle schon mal erwähnt, ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich gerade dermaßen von Joanna Newsoms "Emily" in Punkto Instrumentierung, Stimmung, Arrangement betört bin, dass ich das hier als völlig überbewertetes Experiment sehe, dass in meinen Augen scheitert, weil es nichts zu bieten hat, das mir in dem andren Fall so zusagt. Nichts berührt, alles wirkt aufgesetzt, Stimmen und Stimmungen verhallen ohne irgeneinen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Ich werde noch nicht aufgeben, aber bisher ist das enttäuschend
    4,5

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  4. Für "Yellow house" muß man sich viel Zeit nehmen. Am Anfang plätschert das so vor sich hin. Erst nach etlichen Hördurchläufen erschließt sich einem dieses Werk. Hör' es ruhig noch ein paar mal, Volker, vielleicht kommst Du auch noch auf den Geschmack!

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