Ceremony - East Coast



















Fehlen jemandem bei „Pinned“, dem aktuellen Album von A Place To Bury Strangers, oder „Damage And Joy“, der Comeback-Platte von The Jesus And Mary Chain aus dem letzten Jahr, die einschneidenden Gitarrenattacken, das ohrenbetäubende Feedback und die Kopfschmerzen bereitenden Noise-Eruptionen? Oder fragt sich vielleicht jemand „Wie, geht da noch mehr?“?

Dann ist dieser Jemand hier genau richtig. „East Coast“ ist das fünfte Album der Band um  John Fedowitz und es ist düsterer und lauter, also wirklich LAUTER, als seine Vorgänger. Über 10 Songs und 40 Minuten loten Ceremony aus, wo Shoegaze und Noisepop enden und körperliche Schmerzen beginnen. Großartig. 

Zuletzt erreichten Ceremony mit „Distance“ (2015) 7,833 Punkte und damit den 11. Rang bei Platten vor Gericht, „Rocket Fire“ (2010) kam sogar auf 8,0 Punkte und den 9. Platz unserer Jahresendabrechnung.

Auf ihrer Bandcamp-Seite, wo das Album zumindest digital käuflich zu erwerben ist, schreiben sie: 
Drone bass lines, ear piercing guitars, real drums and intense vocals. Nothing polished, highs and lows. Love songs. This album sends a message out to the music world: It’s raw, real and your new summer sound track.
Der Soundtrack für den Sommer? Ja, wenn man diesen mit Songs wie „Fuck You Sunshine“ in seine Schranken weisen möchte. 




Um Verwechselungen mit der Hardcore-Band gleichen Namens zu vermeiden, nutzt Fedowitz aktuell häufig den Bandnamen Ceremony East Coast. 




Schreibt man der Band über Facebook eine Nachricht, so kann man auch in den Besitz von CD oder LP gelangen….