• Patrick Watson - Close To Paradise














    Zur League der extraordinary Gentlemen gehört für mich neuerdings auch Patrick Watson.
    Dabei hatte es mit uns beiden gar nicht so gut begonnen, denn ich hatte den Kanadier mit seiner Band (einige schreiben im Übrigen auch, Patrick Watson, sei eine Band) im Vorprogramm zu Loney, Dear in der winzigen Pariser Boule Noir gesehen und mich eigentlich gräßlich gelangweilt. Dies notierte ich dann auch so in unserem Konzertblog und bekam prompt die Quittung von einem Fan. "Du erkennst die profunde Schönheit seiner Lieder nicht, ich habe ihn auf der Pressekonferenz zum Haldern-Festival gesehen und er hat alle an die Wand gespielt, inklusive Shout Out Louds und Loney, Dear", machte er sich auf dem Kommentarteil Luft. Ich ätzte trotzdem weiter über die "Katzenmusik" des Mannes aus Montreal, wollte mir aber beim "richtigen" Haldern Festival ein genaueres Bild machen. Dazu kam es aber nicht, denn Herr Watson trat im Spiegelzelt zu später Stunde auf und ich - Sherlock- kombinierte nicht mehr großartig, sondern lag vermutlich erschossen im Bett. Schade, denn erneut schwärmten alle, die den Auftritt des Mannes mit der Kappe mitbekommen hatten, von einem wundervollem Konzert eines außergewöhnlichen Musikers mit einer samtweichen Stimme.

    Und ich muß sagen, die Leute hatten mit ihrer Schwärmerei so was von Recht: "Close To Paradise" ist in der Tat paradisisch schön!

    Fans von Jeff Buckley, Anthony & The Johnsons, CocoRosie, Guillemots, Duke Special, Feist, Elliot Smith und Coldplay sollten hier beherzt zugreifen.

    Auch Plattentests.de ist begeistert

    Videos von:

    Drifters
    The Great Escape
    Luscious Life
    The Storm (live)
    Weight Of The World (live)
    Close To Paradise (live)
    Slip Into Your Skin (live)
    Man Under The Sea (live)
    Live in Haldern!

    Für mich ein sicherer Anwärter für meine persönlichen Top Ten 2007!


  • 3 Kommentare:

    Volker hat gesagt…

    die Platte steht auch schon ein paar Tage bei mir und was ich vorab gehört habe klang toll.
    Jetzt warte ich nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, mit einem Glas Wein vor dem Plattenspieler ohne Babygeschrei ;-)

    oliver r. hat gesagt…

    Glas Wein passt! Und interessanterweise wird die Platte am Ende noch besser. Da dürfte also Dein vielzitierter (und oft richtiger) Satz, "die zweite Häfte ist wesentlich schwächer", ausnahmsweise mal nicht stimmen, Volker.

    oliver r. hat gesagt…

    Ich habe ja schon durchblicken lassen, daß ich das Album sehr mag:

    -8,5- Punkte

    Die 10 besten Alben von Stephen Duffy

    10. Stephen Duffy - The Ups And Downs (1985)
    9. The Lilac Time - lilac6 (2001)
    8. The Lilac Time - Paradise Circus (1989)
    7. Stephen Duffy and The Lilac Time - Keep Going (2003)
    6. The Lilac Time - The Lilac Time (1987)
    5. Stephen Duffy - Duffy (1995)
    4. The Lilac Time - And Love For All (1990)
    3. Stephen Duffy featuring Nigel Kennedy - Music In Colours (1993)
    2. The Lilac Time - Astronauts (1991)
    1. Stephen Duffy - I Love My Friends (1998)

    (ausgewählt von Dirk)