• Babyshambles - Shotter's Nation













    Die Babyshambles scheinen bei Plattenvorgericht noch nicht so bekannt zu sein, ansonsten wäre das Album wohl als Gerichtstermin für Oktober vorgemerkt worden. Darum möchte ich die Band kurz vorstellen. 2003 von Pete Doherty gegründet, der vorher bei einer Gruppe namens Libertines Gitarre spielte und sang, vervollständigt durch Mick Whitnall an der Gitarre, Drew McConnell am Bass und Adam Ficek an den Drums. Schotter's Nation ist das zweite Album der Babyshambles, nachdem sie 2005 mit "Down In Albion" ihr von der Fachpresse weitestgehend gefeiertes Debüt vorgelegt hatten. Auch Schotter's Nation bekommt wieder gute Kritiken, so z.B. im NME, oder bei Spiegel-Online. Erste Singelauskoppelung ist im übrigen "Delivery", wozu es auch ein schönes Video gibt, indem man Pete Doherty mit seinem traditionellen Hütchen sehen kann.

    So viel mehr gibt es im Moment gar nicht zu sagen, die Band ist ohnehin ziemlich diskret und zurückhaltend und scheut die Öffentlichkeit.

    Hört Euch das von Stephen Street (The Smiths, Blur, Kaiser Chiefs) produzierte Album doch einfach mal an!

    Videos von:

    - Delivery (live in Glastonbury 2007)
    - Sedative (live in Glastonbury 2007)
    - Fuck Forever
    - zusammen mit Elton John bei Live 8

    Kritik bei Plattentests.de


  • 10 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    Ich wollte nur wirklich interessante Alben bei den Gerichtsterminen aufnehmen...
    ;-)

    oliver r. hat gesagt…

    Und warum sind dann Boy Kill Boy dabei?

    Kann man sich eine uninteressantere Band vorstellen?

    Volker hat gesagt…

    Wie man ja hier weiß mag ich die Libertines nicht wirklich (ein, zwei Songs, "Boys in the Band" und "What a Waster") und das Babyshambles-Debut fand ich unterirdisch, aber schon mit der "Blinding"-EP konnte ich mich etwas besser anfreunden, so dass ich wohl noch einen Versuch wagen werde...

    oliver r. hat gesagt…

    Ist ja auch vollkommen in Ordnung, wenn man die Libertines bzw. Babyshambles scheiße findet, Volker.

    Auch die Artic Monkeys kann man ablehnen, keine Frage. Niemand ist unantastbar auch nicht die ganzen Kritikerlieblinge.

    Nicht verstehen kann ich allerdings, daß billigste Klone der Libertines und Artic Monkeys, wie z.B. die Rifles, Pigeon Detectives, Litlle Man Tate, Milburn und wie die ganzen Typen noch alle heißen, hier oft so gut wegkommen...

    Volker hat gesagt…

    ha du wirst dich noch wundern
    die erste Seite ist gehört und ich bin sehr positiv überrascht. Bis auf das grausame "Crumb begging baghead" kein Ausfall, im Gegenteil viel Schönes. Es scheint fast, als habe Pete endlich seine Lieder im Griff, statt umgekehrt.
    erste Seite 7 Punkte , falls der Level gehalten wird....

    Volker hat gesagt…

    man glaube es oder nicht, aber ich muß tatsächlich sogar noch einen drauflegen

    8 Punkte

    oliver r. hat gesagt…

    Freut mich, daß Volker da so unvoreingenommen rangegangen ist.

    Pete Doherty ist bestimmt kein Genie (da sehe ich eigentlich nur Joanna Newsom am Firmament) aber er hat die Fähigkeit, schöne Melodien aus dem Ärmel zu schütteln und Lieder voller Poesie zu erzeugen. So einfach und doch ergreifend.

    Außerdem hat er das gewisse Etwas und ich meine damit nicht den Hang, selbstzerstörerische Substanzen zu nehmen und Supermodels um den Finger zu wickeln, sondern den oft tristen englischen Alltag in zumeist erstaunlich sonnige und mutmachende Lieder zu transformieren.

    -8- Punkte

    Christoph hat gesagt…

    sehr gute 8 (fast 8,5)

    Dennis hat gesagt…

    8,5

    Dirk hat gesagt…

    Pete D. hatte für das Jahr 2007 einige Vorsätze gefasst und dann auch tatsächlich versucht umzusetzen:

    1. Sich von seiner Freundin trennen.
    Hat er prima hinbekommen.
    2. Einen guten Song schreiben.
    Hat zumindest mit "Delivery" funktioniert.
    3. Ein Album aufzunehmen, das nicht nach Bruchstücken einer Session oder Demo-Versionen klingt.
    Da ist er zumindest auf einem guten Weg...
    4. Von den Drogen loszukommen.
    Naja...
    5. Einen Sänger für seine Band zu suchen, der diesen Namen auch verdient.
    Steht wohl auch noch auf der Gute-Vorsätze-Liste für 2008.

    5 Punkte

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)