Ob Dennis jetzt der Wolf und Stefany der Mond ist oder umgekehrt, kann ich nicht beantworten. Aber dass das Debütalbum der beiden Nieder...

Wolf & Moon - Before It Gets Dark


Ob Dennis jetzt der Wolf und Stefany der Mond ist oder umgekehrt, kann ich nicht beantworten. Aber dass das Debütalbum der beiden Niederländer bisher nicht bei Platten vor Gericht vorgestellt wurde, vermag ich zu ändern. 

Die beiden hinter Wolf & Moon steckenden niederländischen Musiker lernten sich beim Musizieren in Utrecht kennen und beschlossen, den Wunsch die USA zu besuchen gemeinsam anzugehen und dies mit Auftritten zu verbinden, wofür sie zunächst noch Songs komponieren mussten. Mittlerweile ist das Paar durch Australien, Großbritannien, Irland sowie Deutschland getourt und hat in Stockholm zusammen mit dem Produzenten John Andersson sein Debütalbum aufgenommen.

„Before It Gets Dark“ ist bereits Anfang des Jahres über das deutsche Indie-Label adp-Records erschienen und verbindet schlicht arrangierten und entspannten Folkpop mit elektronischen Spielereien, so dass man Feist und The xx als entgegengesetzte Pole nennen möchten. Durch ihren Harmonie- und Wechselgesang drängen sich zudem Angus & Julia Stone als Referenzen auf. 

Mit Hilfe der Videos zu „Before“, „Garden Of Potential“, „Braver Dreamer“ und „Like A Shotgun“ lässt sich gut ein erster Eindruck von „Before It Gets Dark“ gewinnen und nachvollziehen, warum Wolf & Moon dieses Jahr nicht unberücksichtigt bleiben dürfen: 






Ein kleines Stück analoge Glückseligkeit in der Zeit von digitalem Einheitsbrei. Und das alles mit ein bisschen elektronischer Spielerei und dezenten Instrumenten, die lediglich als Untermalung für die gesungenen Geschichten von zwei Menschen wirkt. Eine Untermalung die diese Stimmen durch die Songs zu tragen scheint.
Und bei all meiner Schwärmerei kann man sich diese Band überall vorstellen. Auf den großen Festivalbühnen genauso, wie in kleinen Clubs oder sogar im Wohnzimmer mit guten Freunden. Vielseitig wie das gesamte Album. Songs wie der Opener „Before“ oder der letzte Song des Albums, „Wildebeest“, wirken so melancholisch und eingängig, dass es fast weh tut. Dagegen gibt es die an The XX erinnernden tanzbaren Stücke wie „Getaway“, die dabei so unbeschwert und natürlich klingen und trotzdem die Melancholie mit im Gepäck haben.
(handwritten-mag)






Besonders an ihrem Sound, ist die Zweiheit ihrer Stimmen, mit der auch bereits Künstler wie Oh Wonder bekannt geworden sind. In „before it gets dark“ bilden ihre Stimmen zusammen mit Akustik-Gitarrenklängen und elektronischen Elementen eine perfekte Harmonie.
Das ganze Album verfolgt ein Thema. Es vermittelt Aufbruchstimmung, man möchte beim Hören seine Sachen packen, einen Roadtrip starten und den nächsten Urlaub buchen. Gleich zeitig beschäftigen sich die zwölf Songs auch mit der Heimat, Erinnerungen und dem Vergangenen. Passend dazu entstand das Album, als sich das Duo entschied, einen Sommer in einem Auto in Skandinavien lebten. Eine Idee, die sich schon der eine oder andere Instagram Travelblogger, zumindest zeitweise, überlegt hat. Trotzdem scheint Skandinavien wohl auch ein Ort zu sein, an dem sich sehr gute Musik schreiben lässt, dafür sind Wolf & Moon das perfekte Beispiel.
(Soundkartell)

Wolf & Moon unterwegs in Deutschland:
01.11.19 Bielefeld
02.11.19 Bonn
08.11.19 Reichenbach
09.11.19 Bayreuth
10.11.19 Regensburg
11.11.19 München
12.11.19 Frankfurt
13.11.19 Mönchengladbach
14.11.19 Osnabrück
21.11.19 Münster
23.11.19 St. Goar
01.12.19 Hamburg
11.01.20 Leipzig
13.01.20 Berlin
24.01.20 Magdeburg
28.01.20 Konstanz
29.01.20 Marburg
30.01.20 Reutlingen
31.01.20 Suhl
01.02.20 Nürnberg
13.02.20 Hagen
14.02.20 Oldenburg
15.02.20 Göttingen
27.05.20 Köln
28.05.20 Mainz


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