• The Drums - Brutalism


    Für das letzte Plattencover („Abysmal Thoughts“, 2017) von The Drums ließ Jonny Pierce seinen damaligen Freund an einem seiner Schuhe riechen, für „Brutalism“ schnüffelt er selbst an einem getragenen T-Shirt von Wer-weiß-schon-wem. Olfaktorisch kann weder das eine noch das andere ein Genuss gewesen sein.

    Auch die neue Plattenhülle von The Drums, die sich zu einem Soloprojekt von Pierce entwickelt haben, ist visuell erneut wenig ansprechend, aber wie sieht es auditiv mit den mittlerweile fünften Surfpop-Ausdünstungen aus? Erste Antworten geben die Lieder „Body Chemistry“, „626 Bedford Avenue“ und „Loner“ sowie Auszüge der Plattenkritiken von Tonspion und Musikblog:




    Weg vom Surf-Rock-Pop des Debüts, erinnern The Drums auf "Brutalism" nun eher an den sophisticated Pop von Saint Etienne, die schwedischen Indielabel-Bands von Labrador und auch an die frühen The Smiths oder softere Soft Cell. (…)
    Brutal ehrlich und ehrlich gut: Die neuen The-Drums-Songs tanzen auf dynamischem Electro-New-Wave-Pop und texten sich durch die Höhen und Tiefen des Lebens sowie Liebens.
    (Tonspion)




    Auch auf klanglicher Ebene gibt’s weniger pappsüße Beach-Boy-Referenzen zu Gunsten eines insgesamt trockeneren – man ist geneigt, zu sagen nüchterneren – Klangbildes:
    Rhythmisch manchmal vertrackter, mehr Synthies, hin und wieder Voice-Samples, nichtsdestotrotz ziemlich gute Pop-Songs.
    Was bleibt zu sagen? Der nostalgische Vibe, den auch die neuen The Drums-Songs transportieren, fällt ein bisschen düsterer aus, als das Ekstase-basierte Surfgitarren-Geachtel, das wir schon kennen.
    (Musikblog)






  • Die 10 besten Alben von Prince

    10. Lovesexy (1988)
    9. Diamonds And Pearls (1991)
    8. 3121 (2006)
    7. 1999 (1982)
    6. The Gold Experience (1995)
    5. Dirty Mind (1980)
    4. Sign O' The Times (1987)
    3. Parade (1986)
    2. Purple Rain (1984)
    1. Around The World In A Day (1985)

    (ausgewählt von Volker)