„The Good Times“ lautet der Titel des Openers des fünften gemeinsamen Albums von Paul Heaton & Jacqui Abbott. Die guten Zeiten zwischen ...

Paul Heaton & Jacqui Abbott - N.K-Pop


„The Good Times“ lautet der Titel des Openers des fünften gemeinsamen Albums von Paul Heaton & Jacqui Abbott. Die guten Zeiten zwischen Paul Heaton & mir liegen bereits ein paar Jahre zurück: Zwischen 1986 und 1990 war ich großer Fan von The Housemartins und The Beautiful South, danach kühlte die Beziehung deutlich ab. Vor drei jahren konnte ich Paul Heaton live sehen und war sehr froh, dass er zahlreiche Lieder aus dieser zeit in sein Set einbaute. 

Mit den Liedern respektive den Platten des Duos Heaton & Abbott konnte bzw. kann ich leider weniger anfangen - und daran wird auch „N.K-Pop“ nichts ändern. Den eingängigen Radio-Pop-Walzer von „Who Build The Pyramids?“ sowie die traurige Piano-Ballade „Still“, die überraschenderweise als erste Single ausgewählt wurde, würde ich noch auf der Habenseite verbuchen und das aus „The Good Times“ im Refrain ein Ska-Song wird? Schwamm drüber! Aber bei vielen anderen Liedern lautet mein Motto leider „Ohren zu und durch“: „I Ain’t Going Nowhere This Year“ ist ein Country-Song, in den sich eine Klarinette verirrt und von einer Mundharmonika vertrieben wird, und vor meinem inneren Auge sehe ich Johnny Cash und nicht den ehemaligen Sänger der Housemartins, „Too Much For One (Not Enough for Two)“ kratzt an Gospel und Boogie, „My Mother’s Womb“ ist knarziger Pub-Rock usw.  

Bei Blood Records kann man „N.K-Pop“ noch in der auf 1000 Exemplare limitierten Picture Disc-Auflage käuflich erwerben. 


 


Heaton ponders the pain of obsolescence on When the World Would Actually Listen, which could be a little bit K-Pop if you squint the right way. I Drove Her Away with My Tears is a country song in upbeat pop clothing, while the skiffly I Ain’t Going Nowhere is a jaunty exorcism of lockdown times.
There is a quirky, eloquent perspective around every corner. The Good Times charts the life, times and demise of a pub landlady, killed by the culture she upholds; Baby It’s Cold Inside is a riposte to the male entitlement of Baby It’s Cold Outside; and My Mother’s Womb is a knees-up celebration of the outspokenness Heaton inherited from his mum, and a lament for the current dearth of debate. Still is a heartbreaker about the death of an infant, penned in hopes of encouraging bereaved parents to talk about their loss, while Sunny Side Up and His Master’s Game target division sewn by, respectively, right-wing media and political leaders.





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