• The Joy Formidable - AAARTH



















    PVG: Hast du The Joy Formidable über Pledgemusic unterstützt und deren neues Album „AAARTH“ im schicken Boxset gekauft?

    Oliver: Eigentlich müsste die Antwort lauten: „Pledgen? Damit habe ich aufgehört.“ Was allerdings nicht ganz korrekt wäre, da ich bei dem neuen Album von My Life Story pledgend dabei sein werde. In Ausnahmefällen mache ich das also durchaus, das schicke Boxset von The Joy Formidable gehört aber nicht dazu.

    PVG: Aber zumindest warst du im August im Kölner Blue Shell, als The Joy Formidable, quasi direkt vor deiner Haustüre, ihr einziges Konzert in Deutschland gespielt haben, oder?

    Oliver: Hoffentlich war es gut besucht. Tatsächlich bin ich noch gefragt worden, ob ich mitkommen möchte. Offensichtlich gab es aber einen Grund, er mich daran gehindert hat.




    PVG: Seltsam, ich dachte, du bist Fan der ersten Stunde, schließlich hast du uns bereits deren Debüt-Minialbum „A Balloon Called Moaning“ hier vorgestellt und 8 Punkte vergeben…

    Oliver: Genau, der ersten Stunde. Für weitere Stunden fehlte mir dann wohl die nötige Aufmerksamkeitsspanne.

    PVG: Tatsächlich gingen deine Bewertungen danach doch ziemlich in den Keller: „The Big Roar“ (2011) bekam 7 Punkte, „Wolf’s Law“ (2013) nur 5,5 Punkte und „Hitch“ (2016) zuletzt 7,5 Punkte. Hält der Aufwärtstrend mit „AAARTH“ an?

    Oliver: Eher nicht. Nach ein paar Hördurchgängen fürchte ich, dass es punktemäßig wieder nach unten geht.




    PVG: Bei Metacritic wird „AAARTH“ ziemlich abgefeiert: 82/100 sind das deutlich beste Ergebnis in der Bandgeschichte. Gelingt The Joy Formidable jetzt endlich der große Durchbruch? Also demnächst Palladium statt Blue Shell?

    Oliver: Bei Album Of The Year sieht es ähnlich aus – kein Wunder, die Quellen der Kritiken sind ja die gleichen. Im Gegensatz zu Metacritic sieht man da aber schon einen User-Trend – und der geht deutlich nach unten. Dann müssten schon die Profi-Kritiker das Palladium füllen. Was das für eine lange Gästeliste wäre…

    PVG: Wenn du einen Song aus „AAARTH“ für ein Mixtape auswählen solltest, welcher wäre es und zwischen welchen Liedern würde er sich befinden?

    Oliver: Ich würde mich für „All in All“ entscheiden, weil das so ein schöner Ruhepol inmitten des sehr druckvollen Albums ist – zumindest dreieinhalb Minuten lang, dann bricht auch dieser Song aus. Davor käme „Sunday Morning“ von The Velvet Underground, danach „Given Up“ von whenyoung.




    PVG: Noch eine Frage zum Schluss: „Aaarth“ bedeutet auf walisisch „Bär“. Wo ist denn der Bär auf dem kunstvollen Artwork versteckt?

    Oliver: Du meinst wohl das kunstvolle AAARTHwork. Ja, sehr farbenfroh. Und es gibt immer was Neues zu entdecken. Einen Bären konnte ich jedoch nicht finden. Du? Oder wolltest Du mir mit der Frage einen aufbinden?


  • 2 Kommentare:

    Olly Golightly hat gesagt…

    6,5 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Einen Hit wie beim Vorgänger ("Radio Of Lips") suche ich hier vergeblich.

    6,5 Punkte

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