• Peter Heppner - Confessions & Doubts




















    10 Fakten zum neuen Album von Peter Heppner:

    1. Mehr als sechs Jahre - 2324 Tage, um genau zu sein - mussten seine Fans auf ein neues Album von Peter Heppner warten: „My Heart Of Stone“ stand am 18. März 2012 in den Plattenläden, seit dem 28. September steht dort der Nachfolger „Confessions & Doubts“. Drei bis vier Jahre sieht Peter Heppner als einen normalen Abstand zwischen zwei Albumveröffentlichungen an. Gesundheitliche Probleme (Herzdisposition) sorgten nun für diese Verzögerung.

    2. Neben „Confessions & Doubts“ veröffentlichte Peter Heppner mit „TanzZwang“ ein Dance- bzw. Remix-Album. Zehn weitere neue Songs wurden an unterschiedliche Produzenten (u.a. Schiller) geschickt und von diesen bearbeitet. Musikalisch klingt das so:




    3. „Confessions & Doubts“ bietet 10 Songs in 37:33 Minuten. „TanzZwang“ hat 11 Songs in 40:46 Minuten im Angebot. Die Plattencover beider Alben sind ähnlich gehalten, unterscheiden sich jedoch zwischen LP- (oben) und CD-Veröffentlichung (unten).


    4. Beide Alben zusammen gibt es in der Limited-Fanbox (nur CD): Auf zwei weiteren Bonus-CDs warten eine Instrumentalversion von »Confessions & Doubts« und die Originalversionen von »TanzZwang«. Nicht zu vergessen: eine Autogrammkarte, drei Sticker und der exklusiver Ansteck-Pin!

    5. Während „solo“ (2008) und „My Heart Of Stone“ (2012) die deutschen Top Ten erreichen konnten (#9 und #6), scheiterte „Confessions & Doubts“ knapp davor: Platz 11.

    Während die deutschsprachige Hälfte also die Gratwanderung zwischen Hitpotenzial und lyrischem Totalausfall zu meistern weiß, gibt sich Heppner auf Englisch gewohnt unverfänglich. "Nothing Ends" und "Chance" sind souveräne Disco-Tracks, die ebenso gut auf dem parallel zu "Confessions & Doubts" erscheinenden Dance-Album "TanzZwang" hätten stehen können. Was-wäre-wenn-Balladen wie "Viele schöne Stunden" und "Good Things Break" runden das Album mit gewohntem New-Romantic-Touch ab, einzig die kantenlosen Reggae-Vibes in "Gib mir doch 'nen Grund" verpuffen irgendwo zwischen nicht Fisch und nicht Fleisch.
    Umso überraschender, wie deutlich sich Heppner zum Ende seines dritten Studiowerks aus seiner lyrisch meist allgemeingültigen bis unkonkreten Komfortzone herausbewegt. Insbesondere die Teile der deutschen Presselandschaft, die Heppner (wie auch Witt) in der Vergangenheit eine vermeintliche lyrische Nähe zu nationalistischen Themen andichten wollten, sollten bei "Theresienstadt: Hinter Der Mauer" einmal ganz genau hinhören.
    (laut)

    6. Vor 20 Jahren erschien mit „Die Flut“ eine Zusammenarbeit von Joachim Witt und Peter Heppner, die in Deutschland bis auf Platz 2 der Charts kam und über 900.000 Einheiten verkaufte. Auf „Was bleibt?“, der ersten Single-Auskopplung aus „Confessions & Doubts“, ist Witt nun zu Gast auf einem Album von Heppner:




    7. Den Weg in die offiziellen Charts fand „Was bleibt?“ nicht, erreichte aber Platz 1 der Deutschen Alternative Charts.

    8. 2004 sangen Peter Heppner und die US-amerikanische Popsängerin Kim Sanders gemeinsam mit auf dem Song „Aus Gold“ Milù, den Heppner und sein musikalischer Partner Dirk Riegner auch mitkomponierten. Auf „You Don’t Love Me“ hören wir Sanders nun erneut als Duettpartnerin von Heppner.

    9. Das Musiktheaterstück „Die Kinder der toten Stadt  - Musikdrama gegen das Vergessen“ erzählt eine Episode aus dem Ghetto Theresienstadt, bei der vor allem Kinder im Zentrum des Geschehens stehen. Peter Heppner nahm darauf die Sprecherrolle „Der Komponist“ ein, die auf den letzten Tagen des Komponisten Hans Krása basiert. Das dazugehörige Hörspiel wurde am 23. Juni veröffentlicht, auf Heppners Album ist abschließend „Theresienstadt: Hinter der Mauer“ zu hören.

    10. Peter Heppner wird sein neues Album auch live präsentieren. Das sind die Termine:
    15.11.2018 - Hamburg, Markthalle
    16.11.2018 - Rostock, Mau Club
    17.11.2018 - Berlin, Huxleys
    29.11.2018 - Hannover, Musikzentrum
    30.11.2018 - Leipzig, Haus Leipzig
    01.12.2018 - Glauchau, Alte Spinnerei
    08.12.2018 - Magdeburg, Factory
    09.12.2018 - Nürnberg, Hirsch
    11.12.2018 - Stuttgart, Im Wizemann
    12.12.2018 - Zürich, X-TRA
    14.12.2018 - Oberhausen, Kulttempel
    15.12.2018 - Langen bei Frankfurt, Neue Stadthalle
    16.12.2018 - Köln, Live Music Hall


  • 2 Kommentare:

    Volker hat gesagt…

    Ich mag die Stimme ja seit dem Wolfsheim Debüt (immer noch ein Top Album).

    7,5

    Dirk hat gesagt…

    Ich mag die Stimme ebenfalls sehr und wenn es nach Wolfsheim klingt ("Nothing Ends") und den Text von "Theresienstadt", aber der Schunkler "Gib mir doch'n Grund", das dem Schlager nahe stehende "Viele schöne Stunden und Witt (generell) gehen gar nicht.

    6,5 Punkte

    Die 10 besten Alben von Stephen Duffy

    10. Stephen Duffy - The Ups And Downs (1985)
    9. The Lilac Time - lilac6 (2001)
    8. The Lilac Time - Paradise Circus (1989)
    7. Stephen Duffy and The Lilac Time - Keep Going (2003)
    6. The Lilac Time - The Lilac Time (1987)
    5. Stephen Duffy - Duffy (1995)
    4. The Lilac Time - And Love For All (1990)
    3. Stephen Duffy featuring Nigel Kennedy - Music In Colours (1993)
    2. The Lilac Time - Astronauts (1991)
    1. Stephen Duffy - I Love My Friends (1998)

    (ausgewählt von Dirk)