Rue Royale - In Parallel



















Die erste Vorladung (I)

Personalien:
Rue Royale sind Ruth und Brookln Dekker, ein in Nottingham ansässiges anglo-amerikanische Ehepaar. 

Tathergang:
Seit 2006 ist das Duo gemeinsam aktiv und kann auf über 1000 Konzerte in 16 Ländern und die Veröffentlichung von drei Alben zurückblicken: „Rue Royale“ (2008), „Guide To An Escape“ (2011) und „Remedies Ahead“ (2013). 2014 nahmen sich Ruth und Brookln Dekker eine Auszeit und legten eine Babypause ein. 
Über Sinnbus wurde am 28. September die vierte Platte „In Parallel“ veröffentlicht, deren Entstehung mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne finanziert wurde.

Plädoyer:
Rue Royle setzen zwar weiterhin auf melancholischen Folk und ihren vertrauten Harmoniegesang, erhalten aber durch die Zusammenarbeit mit Sean Carey (Bon Iver, S. Carey) vor allem neue rhythmisch Impulse. Zudem halfen Brian Joseph (Bon Iver, Sufjan Stevens) und Zach Hanson (The Tallest Man On Earth, Low) beim Erstellen vielschichtiger und detailreicher Soundebenen, so dass „In Parallel“ Freunden von Sea & Air, William Fitzsimmons, Einar Stray Orchestra oder Tunng empfohlen werden kann.

Zeugen:

Ein eindringliches Klanggefüge greift die melodramatische Atmosphäre auf, die von jedem einzelnen Track sowohl akustisch als auch inhaltlich weitergetragen wird. Manchmal ist auf den zwölf Songs nur Ruths Stimme zu hören, ein anderes Mal nur die von Brookln, doch besonders wenn beide gemeinsam agieren, kriegen die Songs eine ganz spezielle Kraft.
Rue Royale werfen Fragen auf, die nicht immer eine Antwort finden. Eine omnipräsente Melancholie und Ratlosigkeit scheint die Grundstimmung des Albums zu sein, was besonders in Songs wie „I Don’t Know What It Is“ und „Signs Are All Gone“ deutlich wird. Doch getragen von kraftvollen Bass- und Drumlines setzt sich vor allem in Songs wie „Thrown By The Wind“ Hoffnung und Zusammenhalt über alles andere hinweg.
(byte.fm)

Folk-Songwriting und Americana-Einflüsse bilden das Fundament der Songs, die von Keyboards, Klavier, Gitarren, Bass und Schlagzeug instrumentiert sind. Doch vor allem die letzten beiden treten oft eindringlich hervor und betonen Careys Ansatz, durch vielschichtige Rhythmik Dynamik zu erzeugen. Dazu bewirkt der Gesang, der ein-, zwei- oder sogar dreistimmig vorgetragen wird, Spannung. „In Parallel“ wirkt durch diese Zutaten wie aus einem Guss, Stücke wie „Signs Are All Gone“ und „I Don’t Know What It Is“ könnte man hervorheben, doch „In Parallel“ überzeugt vor allem als Ganzes, durch seine Emotionalität zwischen Melancholie und Hoffnung sowie durch seine melodiös-rhythmische Vielschichtigkeit.
(soundmag)

Indizien und Beweismittel:






Ortstermine:
22.10.2018 Hamburg - Häkken
23.10.2018 Dresden - Societaetstheater
24.10.2018 Berlin - Funkhaus
25.10.2018 Hannover - Feinkost Lampe
26.10.2018 Karlsruhe - Cafe Nun
27.10.2018 Offenbach - Hafen 2
28.10.2018 München - Ampere
29.10.2018 Münster - Pension Schmidt
08.12.2018 Köln - Die Wohngemeinschaft
10.12.2018 Mannheim - Kulturbrücken Jungbusch
11.12.2018 Göttingen - Birds
12.12.2018 Nürnberg - Club Stereo

Urteile: 
Nun sind die werten Richter gefragt…