Scott Matthew – Scott Matthew




Haldern-Pop VI

Ebenfalls ein seltsamer Vogel ist Scott Matthew. Geboren in Queensland, Australia, spielte er in mehreren kurzlebigen Rockbands, schmiss sein Studium, zog dann nach Sydney, arbeitete im Kostümfundus der Australian Opera Company und folgte schließlich einem Freund nach New York. Erste Bekanntheit erlangte er dadurch, dass einige seiner Songs auf Soundtracks wie „Ghost in the Shell“ und „Shortbus“ zu finden waren.
Das selbstbetitelte Debütalbum besticht durch Scott Matthews ungewöhnliche, tiefe Stimme zu meist langsamen und traurigen Singer/Songwriter-Nummern, die durch Klavier, klassische Streicherarrangements und Ukulele-Einlagen ergänzt werden. Freunden von Antony and The Johnsons, Devandra Banhardt, Rufus Wainwright und David Bowie zu empfehlen.

Scott bezeichnet sich selbst als “quiet noise maker“. Wer ihn live erlebt, ist seltsam ergriffen. Das Publikum fühlt unmittelbar den Schmerz und das Leid in manchen Songs. Doch mit zwei, drei Worten zwischendurch, ist er in der Lage, dem Abend eine Leichtigkeit zurückzugeben.
(arte)


Live:
11. Mai: Köln - Gloria
13. Mai: Frankfurt – Mousonturm
14. Mai: Schorndorf - Manufaktur
19. Mai: München – Freiheizhalle




“Market Me To Children” Video

Kommentare:

oliver r. hat gesagt…

Eike hat deutlich ausführlicher als arte über diesen Künstler berichtet:
http://dasklienicum.blogspot.com/search?q=scott+mathew

Dirk hat gesagt…

Schade, dass es noch kein neues Antony & The Johnsons Album zum direkten Vergleich gibt.

6 Punkte

oliver r. hat gesagt…

Schönes Werk, aber der Film Shortbus, in dem Scott Matthew (als Musiker) auftritt, ist nur für Hartgesottene!

-7- Punkte