• M83 - Saturdays = Youth




    Kurz und bündig (1)


    Band: M83

    Land: Frankreich

    Gründung: 2001

    Mitglieder: nur noch Anthony Gonzalez

    Genre: Electronic, Ambient, Shoegaze, Indie

    Musikalische Einflüsse: Brian Eno, My Bloody Valentine

    Referenzbands: Eluvium, Slowdive, Múm, Dntel, The Album Leaf, The Radio Dept. (nach last.fm)

    Besonderes: Die Spiralgalaxie Messier 83 (M83) ist 14 Millionen Lichtjahre entfernt, befindet sich im Sternbild Wasserschlange und ist von südlichen Breiten aus betrachtet eine der schönsten Galaxien am Nachthimmel.

    Bisherige Alben: M83 (2001), Dead Cities, Red Seats & Lost Ghosts (2003), Before The Dawn Heals Us (2005), Digital Shades Volume 1 (2007)

    Aktuelles Album: Saturdays = Youth

    VÖ: 09. Mai 2008

    Label: Virgin / EMI

    Produzent: Ken Thomas Ewan Pearson

    Presse: 7,1 von 10 Punkten (bei 24 Bewertungen)

    Demografisch kühn klingt heute die Behauptung, dass die Samstage der Jugend vorbehalten blieben. Aber Anthony Gonzalez musiziert auch nicht im Hier und Jetzt. Unter dem Pseudonym M83, einer fernen Galaxie, hält er die Popgeschichte seit den Achtzigerjahren für beendet. Damals kam Gonzalez in Südfrankreich auf die Welt. Mit 24 tröstet er die immer älter werdende Jugend: „I will fight the time and bring you back.“ Auch auf dem fünften Album will M83 ernst genommen werden. Hymnen wie „We Own The Sky“ und „Graveyard Girl“ sind keine luftige Gebrauchsmusik für Retrospießer. Sondern elektronisch generierte Melodramen, die daran erinnern, dass es einmal gute Gründe gab, die Jugend spätestens am 21. Geburtstag zu beenden.
    (welt.de)


    Video:



    „Graveyard Girl“
  • 3 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    Da sich unser Frankreich-Korrespondent Oliver R. dieses Jahr mit dem Hinzufügen oder Einfordern von Links begnügt, muss ich auch einen Blick auf "La Grande Nation" werfen.
    ;-)

    oliver r. hat gesagt…

    Ja, aber da gibt es doch bessere Bands als M 83;-) Syd Matters zum Beispiel...

    Dirk hat gesagt…

    In geringer Dosis (z.B. „Graveyard Girl“) recht schön, aber als Ganzes mit einer Spielzeit von fast einer Stunde dann doch zu seicht, schwammig & sphärisch.

    5,5 Punkte

    Die 10 besten Alben von Nick Cave And The Bad Seeds

    10. Murder Ballads (1996)
    9. Let Love In (1994)
    8. The Boatman's Call (1997)
    7. Skeleton Tree (2016)
    6. Henry's Dream (1992)
    5. Tender Prey (1988)
    4. Push The Sky Away (2013)
    3. Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus (2004)
    2. No More Shall We Part (2001)
    1. The Good Son (1992)

    (ausgewählt von Dirk)