10 Fakten zum neuen Album von Tame Impala : 1. Das vierte Album von Tame Impala ist das erste, das nicht nur einen Ein-Wort-Titel hat....

Tame Impala - The Slow Rush


10 Fakten zum neuen Album von Tame Impala:

1. Das vierte Album von Tame Impala ist das erste, das nicht nur einen Ein-Wort-Titel hat. Nach „Innerspeaker“ (2010) folgten „Lonerism“ (2012) sowie „Currents“ (2015) und am 14. Februar 2020 „The Slow Rush“. 

2. So lang mussten Fans von Tame Impala noch nie auf ein neues Album warten: „The Slow Rush“ kam erst 1674 Tage nach seinem Vorgänger in die Plattenläden. Kein Wunder, denn Parker arbeitet zwischenzeitlich mit Lady Gaga, SZA, Travis Scott oder Kanye West zusammen.

3. Im März 2019 war mit „Patience“ erstmals seit 2015 neue Musik von Tame Impala veröffentlicht worden - jedoch fehlt die Single auf „The Slow Rush“. Keine drei Wochen später erschien mit „Borderline“ die erste tatsächliche Single aus dem Album, die für „The Slow Rush“ jedoch überarbeitet wurde. 

4. Seit Oktober 2019 erschienen mit „It Might Be Time“, „Posthumous Forgiveness“ und „Lost In Yesterday“ drei weitere Singles vorab, die auch optisch zur Plattenhülle von „The Slow Rush“ passten. Nur „Lost In Yesterday“ bekam ein Video verpasst:




5. Das Artwork des Albums und der Singles entwickelte Kevin Parker gemeinsam mit dem Fotografen Neil Krug, der auch schon für Lana del Rey („Ultraviolence“) oder Bat For Lashes („The Bride“) arbeitete.

6. Obwohl bisher alle Alben von Tame Impala mehr als 50 Minuten liefen, dauern die 12 Titel von „The Slow Rush“ mit 57:15 Minuten am längsten.

7. „The Slow Rush“ wurde in Los Angeles, wo sein gemietetes Haus und Großteile seines Equipments Waldbränden zum Opfer fielen, und Kevin Parkers eigenen Studio in seiner australischen Heimatstadt Fremantle aufgenommen. Wie bei den drei Vorgängerplatten fungierte Parker auch als Produzent.

8. Kommen wir zu den zahlreichen Versionen von „The Slow Rush“ (neben CD und Kassette (in zwei limitierten Auflagen)). Die Doppel-LP (double gatefold jacket, pressed on 180g) gibt es neben der regulären schwarzen Schallplatte in folgenden limitierten Vinyl-Farbkombinationen: forrest green, red / blue (sowie eine exklusive Version, der „Patience“ als Single beiliegt), red vinyl with central golden splodge / light blue vinyl with central golden splodge.

Frühstücken zu THE SLOW RUSH ist genauso möglich, wie eine Teezeremonie abzuhalten, man kann zu dieser Musik lesen und tindern, sich in den sozialen Netzwerken für das Gute in der Welt einsetzen oder joggen. Wenn die Sonne dann untergeht, ist diese Musik ein prima Begleiter, um sich auf die Nacht vorzubereiten, eine bessere Cocktail-Musik ist kaum vorstellbar.
Gut, die harte Partyzeit findet ohne Tame Impala statt, aber bei fast allem, was darauf folgen kann, ist THE SLOW RUSH wieder am Start. Man kann diese Multifunktionalität als Beliebigkeit kritisieren, andererseits ist es weiterhin eine große Freude, Kevin Parker dabei zuzuhören, wie er seine Musik mit großer Kennerschaft und Akribie so konstruiert, dass sie fließt und fließt, ohne erkennbare Höhepunkte, ohne Flachstellen, beinahe so elegant wie einige der besten Soulplatten aus den 70ern, als nicht mehr die Hitsingles im Vordergrund standen, sondern der endlose Flow der Musik.
(musikexpress)

9. Egal, ob Australien (4, 4, 1), Großbritannien (144, 14, 3), USA (-, 34, 4) oder Deutschland (-, -, 25) - in den Charts war bisher jedes Tame Impala Album erfolgreicher als sein Vorgänger. Bei den Plattenkritikern ist diese Tendenz jedoch rückläufig, wenn auch auf hohem Niveau. Metacritic übersah „Innerspeaker“ und weist für die anderen Alben folgende Durchschnittsbewertungen aus: „Lonerism“ (88/100), „Currents“ (84/100) und„The Slow Rush“ (81/100). 

10. USA, Kanada, Mexiko sowie Neuseeland und Australien. Für den Kontinent Europa hat Kevin Parker bisher keine Tame Impala Konzerte angekündigt - einzige Ausnahme stellt das All Points East Festival in London dar. 



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