• The Smashing Pumpkins - Shiny and oh so bright, Vol. 1 / LP: No past. No future. No sun.


























    Ja, es gab schon einige Comebacks oder Neustarts der The Smashing Pumpkins. Und ich habe mich über jedes und jeden gefreut, weil ich einerseits auf ähnlich starke Songs hoffte und  hoffe, wie die Band sie Mitte der 90er Jahre fabriziert hat und andererseits zumindest an diese für mich musikalisch aufregende Zeit erinnert werde. Aus Anlass des 25. Jubiläums von "Siamese dream" feierten wir die Band erst kürzlich ausgiebig mit einer Revision

    Vor 30 Jahren fanden sich in Chicago zuerst Billy Corgan und James Iha, etwas später stieß D'arcy Wretzky hinzu und noch im gleichen Jahr vervollständigte Jimmy Chamberlin das erste Line-Up der Band. Ab 1996 zerfiel des Ensemble langsam. Im Jahr 2000 löste es sich auf. Fünf Jahre später wurde der Band wieder Leben eingehaucht, von der Urbesetzung waren aber nur Corgan und Chamberlin vertreten und trotz durchaus fähiger anderer Musiker an der Gitarre fehlte vor allem James Iha. Das Zerwürfnis zwischen Corgan und Wretzky erwies sich als unüberbrückbar, so dass man nur auf Ihas Rückkehr hoffen durfte. Und zu der kam es nun tatsächlich und mit dem zehnten Album "Shiny and oh so bright, Vol. 1 / LP: No past. No future. No sun." veröffentlichen die Smashing Pumpkins nun erstmals neue Songs mit zumindest 75 % der Urbesetzung.

    Und auf dem aktuellen Album finden Fans so ziemlich alles, was die Band ausmachte: Melancholie, Gitarrenausbrüche, Pomp und durchaus ein paar hymnische Momente. Und zu der Geschichte der Band gehören nun einmal auch alle Alben seit dem "Machina"-Doppelschlag und auch diese Zeit klingt durch. Höhepunkte wie auf dem Meisterwerk "Mellon Collie and the Infinite Sadness" finden sich auf "Shiny and oh so bright, Vol. 1 / LP: No past. No future. No sun." (selten war "copy and paste" so wertvoll wie heute) leider nicht, aber von "Knights of Malta", "Silvery sometimes (Ghosts)" und "Alienation" sollten die Anhänger der poppigeren Klänge ebenso angesprochen werden, wie die Gitarrenfans "Solara"feiern können. 

    Von Ihas Rückkehr (und Rick Rubin an den Reglern) habe ich mir etwas mehr erwartet, aber das Album hätte auch wesentlich schlimmer ausfallen können. 

    Pitchfork sieht das Album merklich negativer, aber mit einem Killers-Vergleich gehört es m. E nicht bestraft:
    The songs here are absent of feeling or inspiration, but even creepier, they feel absent of intent. Corgan’s lyrics scan as if they have been translated into numerical code and back into words again: “I’ve seen enough/It’s all undone/Tis the secret of the Irishman,” he mumbles on “With Sympathy.” “When doldrums age in platinum/ I’ve a starship you can use,” he offers on “Knights of Malta.” How does a wishing tree run dry?” Corgan asks on “Alienation,” a query about as meaningful as “Are we human or are we dancer?” and six-thousand times less memorable.

    Das Video zu "Silvery sometimes":


    "Solara":


  • 6 Kommentare:

    Torsten hat gesagt…

    Ich schließe mich dem Urteil des Richters an. Ein erfreuliches Album, wenngleich ich mich über den ein oder anderen krachigeren Song gefreut hätte. 7,5 Punkte

    Olly Golightly hat gesagt…

    8 Punkte

    Volker hat gesagt…

    7

    Ingo hat gesagt…

    7,5 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Ich hätte gern noch mehr gehört... 7,5 Punkte

    Dennis hat gesagt…


    8 Punkte

    Die 10 besten Alben von Prince

    10. Lovesexy (1988)
    9. Diamonds And Pearls (1991)
    8. 3121 (2006)
    7. 1999 (1982)
    6. The Gold Experience (1995)
    5. Dirty Mind (1980)
    4. Sign O' The Times (1987)
    3. Parade (1986)
    2. Purple Rain (1984)
    1. Around The World In A Day (1985)

    (ausgewählt von Volker)