Styrofoam - We Can Never Go Home



















Nach 8 Jahren Funkstille gibt es wieder ein neues Album von Arne Van Petegem. Der Belgier veröffentlicht seit 2000 seine Musik unter dem Namen Styrofoam und lieferte mit „Nothing’s Lost“ eine meiner liebsten Platten des Jahres 2004 ab. Damals war er noch eng mit dem Berliner Morr Music Label verflochten, so dass u.a. Ben Gibbard, Andrew Kenny und Valerie Trebeljahr Gesang beisteuerten. 

Auf dem aktuellen Longplayer von Styrofoam wird erstmals komplett auf Gesang verzichtet, um den Fokus auf die versponnen Melodien und die pluckernden Rhythmen zu richten. Eine Electronica-Kopfhörer-Platte also. „We Can Never Go Home“ bietet 8 Songs in knapp 41 Minuten, könnte Fans von Ulrich Schnauss, The Postal Service (ohne Gesang) und B. Fleischmann gefallen und ist leider nicht als LP erhältlich, sondern nur als handgefertigte, auf 300 Stück limitierte CD: It is packaged in a lovely hand-stamped 127mm x 127mm 260 gsm light cream cardboard envelope with the front cover image printed on a polaroid style photo paper and an insert sheet containing tracklist and information printed on a 170 gsm azure cardboard.

Arne Van Petegem nahm die Lieder in seinem eigenen Studio in Antwerpen auf, das vermutlich seinen Namen „Silent Face“ von diesem New Order Titel hat. „Also: I love nine minute songs to close a record,“ sagt er zum letzten Track auf „Nothing’s Lost“, und zumindest das behält er auch auf „We Can Never Go Home“ so bei.