• The Beths - Future Me Hates Me



















    „We're a band we play songs“, so lautet die Selbstbeschreibung von The Beths. Wie versuchen die noch nicht geklärten Fragen zu beantworten:

    Wie viele Damen namens Beth (oder Elizabeth) gibt es denn bei The Beths?
    Dank Elizabeth Stokes (Gesang, Gitarre) kann diese Frage mit „eine“ beantwortet werden. Benjamin Sinclair (Bass, Gesang), Ivan Luketina-Johnston (Schlagzeug, Gesang) und Jonathan Pearce (Gitarre, Gesang) komplettieren das Quartett.

    Woher kommen The Beths?
    Die Band stammt aus Auckland, Neuseeland.

    Welche Art von Musik machen The Bets denn nun?
    Schrammeliger Gitarrenrock und Powerpop mit Harmoniegesang für Freunde von Sleater-Kinney, Weezer, The Breeders oder Best Coast.

    Haben The Beths auch schon Alben veröffentlicht?
    Nachdem 2016 eine erste EP mit 5 Titeln erschienen war („Warm Blood“), gibt es seit August ihr Debütalbum „Future Me Hates Me“ mit 10 Songs zu hören.

    Gibt es „Future Me Hates Me“ auch auf Vinyl zu kaufen?
    Klar. Die ersten beiden Pressungen der LP gab es als „tangy-yellow vinyl“, die dritte wird „transparent aqua vinyl“ sein.

    Kann man sich irgendwo ein Lied von The Beths anhören?
    Zu „Little Death“, „Whatever“, „You Wouldn’t Like Me“, „Happy Unhappy“ und „Future Me Hates Me“ gibt es jeweils ein Video, so dass man die halbe Platte schon vor dem kauf hören kann:












    Wie schneidet „Future Me Hates Me“ bei den Plattenkritikern ab?
    „Future Me Hates Me“ wird von ihnen geliebt. Metacritic steht aktuell bei 83/100 Punkten und auch in Deutschland klingt das alles sehr positiv: 

    Tolle Gitarrenriffs, geradlinige Melodien, eine Sängerin, die das sirenenhafte grelle genauso kann wie zarte, verletzliche Töne und Songs, die sofort ins Ohr gehen – das ist die Musik der Beths aus Neuseeland. Spannend macht dieses Debüt aber, das nicht nur im Titel "Future Me Hates Me", sondern auch in den Texten der Lieder häufig Befürchtungen, Zweifel und Angst auftauchen, und dass es genau diese Spannung zwischen den sommerlichen Sounds und den manchmal düsteren Inhalten ist, die diesem Album eine besondere Note verleiht. (…)
    "Future Me Hates Me" von den Beths aus Neuseeland ist so etwas wie eine Vitaminspritze für das in letzter Zeit öfter mal totgesagte Genre Indie-Pop: ein sympathische Sängerin, wunderbares Gitarrengedengel, tolle Songs – kurz: eine große Empfehlung für alle, die der Rockmusik in all ihren Varianten noch nicht abgeschworen haben!
    (BR)

    Nichts an dem, was die Beths da so zackig-melodiös dahindengeln, ist neu, alles war spätestens in den Neunzigern längst in der Welt. Aber als Soundtrack für sonnige Wehmut aller Art kann man sich gerade kein besseres Album vorstellen als "Future Me Hates Me".
    (Süddeutsche)

    Kann man The Beths auch live in Deutschland sehen?
    The Beths waren kürzlich erst für zwei Konzerte in Deutschland. Wer sie aber verpasst hat, sollte sich die drei folgenden Konzerttermine im Februar 2019 vormerken:
    06.02.19 Köln, Live Music Hall
    07.02.19 Berlin, Astra Kulturhaus
    09.02.19 Hamburg, Große Freiheit 36

  • 7 Kommentare:

    Olly Golightly hat gesagt…

    Kurzweiliges Ding.

    7,5 Punkte

    Nairolf hat gesagt…

    Ein wunderbares Debüt! Am 6.2. sind sie übrigens Vorband von Death Cab for Cutie. Ich geh an dem Tag trotzdem zu den Leoniden in Koblenz.

    Ingo hat gesagt…

    6,5 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Solider Indierock. 6,5 Punkte

    aXel hat gesagt…

    7

    Dirk hat gesagt…

    Per E-Mail kamen die Wertungen von Felix. Hier sein ebenso netter wie unterhaltsamer Text sowie seine Noten, auch wenn wir nur einen kleinen Teil der Platten vorgestellt hatten:

    Hallo Dirk!

    Vielen Dank für die Möglichkeit dir meine Jahresurteile mitteilen zu können. Auch 2018 hatte ich viel Vergnügen mit deinen Blogeinträgen. 2018 – das Jahr, in dem den lästigen Platten vor Gericht Epigonen von Intro endlich die Luft ausging! Und der Spex. Und der Groove. Platten vor Gericht still standing strong! Jetzt müsst ihr nur noch Pitchfork und Plattentests und laut.de für die Alleinherrschaft aus dem Weg räumen.

    Wie jedes Jahr beschränke ich mich bei meinen Bewertungen auf die Alben und EPs, die ich mir für meinen Plattenschrank angeschafft habe. Dabei zeigt sich, dass ich ein treuer Fan(Trottel) bin, der auch schwächere Alben und schwächelnde Künstlerbiografien verzeiht. Ob Franz Ferdinand, Editors, The Vaccines, MGMT, Belle & Sebastian, Arctic Monkeys oder Beach House, alle sind beim mind. 4. Album (oder deutlich mehr) angelangt und haben ihre besten Kunststückchen vielleicht schon gezeigt. Doch nur bei den A.M. ging für mich das Album so sehr in die Hose, dass ich es (im Nachhinein) nicht gekauft hätte. Bestes Debüt kommt für mich von den Beths, gefolgt von Shame.

    The Beths – Future Me Hates Me 8 (Best Debut)
    Jack White – Boarding House Reach 7 (Best Old Purist Fart Evolves Record)
    The Vaccines – Combat Sports 8 (Best Young But Old Heroes)
    L.A. Salami – The City of Bootmakers 7 (Best This Dude Sounds Nothing Like A Black Dude Record)
    Parquet Courts – Wide Awake! 8 (Best Politics Record)
    Flasher – Constant Image 7 (Best Under the Radar/Underground Record)
    Shame – Songs of Praise 7 (Best Rotten Voice Record)
    Iceage – Beyondless 7 (Best Boy Band)
    Editors – Violence 7 (Best It‘s Hard To Be A Former Joy Division Cover Rock Band In 2018 Record)
    Preoccupations – New Material 7 (Best Dark Wave)
    Franz Ferdinand – Always Ascending 7 (Best Where Are All Our Wire And Sparks Fans Gone Record)
    Beach House – 7 7 (Best Pitchfork Likes This Band So Do I Record)
    Fever Ray – Plunge 7 (Best Spooky Woman Record)
    Tocotronic – Die Unendlichkeit 7 (Best German Release)
    Ezra Furman – Transangelic Exodus 7 (Best Gay Record)
    IDLES – Joy as an Act of Resistance. 7 (Best Punk Rock)
    Die Nerven – Fake 7 (Best German Post Rock Band)
    Protomartyr – Consolation E.P. 6 (Best Depressing Punk Record)
    Twenty One Pilots – Trench 8 (Best Stadion Pop Rock)
    Arctic Monkeys – Tranquility Base Hotel & Casino 5 (Best Fehlkauf)
    Courtney Barnett – Tell Me How You Really Feel 8 (Best Indie Rock)
    Kurt Vile – Bottle It In 7 (Best Slacker Rock)
    Calexico – The Thread That Keeps Us 7 (Best Boring Record)
    Father John Misty – God's Favorite Customer 7 (Best Upper Class Rock)
    Villagers – The Art Of Pretending To Swim 8 (Best Jesus Record)
    Jonathan Wilson – Rare Birds 8 (Best Dad Rock)
    The Decemberists – I'll Be Your Girl 7 (Best We left Our Folk Rock Roots Behind Us To Sell Record)
    Unknown Mortal Orchestra – Sex & Food 7 (Best Wannabe Prince Record)
    Django Django – Marble Skies 7 (Best Same Style On Every Record Record)
    MGMT – Little Dark Age 7 (Best Comeback Record)
    Florence + The Machine – High As Hope 7 (Best We Don‘t Make Hits Like ‚Fist With A Kiss‘ Anymore Record)
    Peggy Gou – It Makes You Forget (Itgehane) 12“ 8 (Best Korean Dance Highlight)
    Roosevelt – Young Romance 8 (Dance Pop Highlight)
    DJ Koze – Knock Knock 7 (Best I Don‘t Wanna Make Hits Record)
    Gorillaz – The Now Now 7 (Best Sorry For The Last Record Record)
    Drangsal – Zores 7 (Best German The Smiths & DM Counterfeit Record)
    Belle and Sebastian – How To Solve Our Human Problems (Parts 1–3) 7 (Best Worst Of B&S Record)
    Cornelius – Mellow Waves 7 (Best Japan Weirdo Jazz Record)

    Dirk hat gesagt…

    Und aus gegebenem Anlass an gleicher Stelle die Wertungen von Florian:

    The Beths Future Me Hates Me 10
    Tocotronic Die Unendlichkeit 10
    The Vaccines Combat Sports 9
    The Wombats Beautiful People Will Ruin Your Life 9
    We Are Scientists Megaplex 9
    St. Vincent MassEducation 8
    Sam Vance-Law Homotopia 8
    We Were Promised Jetpacks The More I Sleep The Less I Dream 8
    Florence + The Machine High As Hope 8
    International Music Die besten Jahre 8
    Villagers The Art Of Pretending To Swim 8
    Beach House Seven 8
    Shame Songs Of Praise 8
    Drangsal Zores 7
    Belle & Sebastian How To Solve Our Human Problems 7
    Franz Ferdinand Always Ascending 7
    Superorganism Superorganism 7
    Death Cab For Cutie Thank You For Today 7
    Snail Mail Lush 7
    Ezra Furman Transangelic Exodus 7
    Editors Violence 7
    Porches The House 7
    And The Golden Choir Breaking With Habits 6
    Get Well Soon The Horror 6
    MGMT Little Dark Age 6
    Isolation Berlin Vergifte dich 6
    Cults Motels LP 6
    John Grant Love Is Magic 6
    PeterLicht Wenn wir alle anders sind 6
    Arctic Monkeys Tranquility Base Hotel & Casino 5

    Die 10 besten Alben von Prince

    10. Lovesexy (1988)
    9. Diamonds And Pearls (1991)
    8. 3121 (2006)
    7. 1999 (1982)
    6. The Gold Experience (1995)
    5. Dirty Mind (1980)
    4. Sign O' The Times (1987)
    3. Parade (1986)
    2. Purple Rain (1984)
    1. Around The World In A Day (1985)

    (ausgewählt von Volker)