• The Town Heroes - Everything (will be fine if we get to where we think we’re going)




















    „The fourth full-length record. Different from the first three, but not by too much!“, lassen uns The Town Heroes auf ihrer Bandcamp-Seite wissen. Fans der Alternative-Rocker können sich also freuen, werden aber feststellen, dass aus dem Duo, das zuletzt 2015 mit „Please, Everyone“ ein Album veröffentlicht hatte, ein Quartett geworden ist: Nun haben wir drei bärtige Kanadier (Bruce Gillis, Aaron Green und Mike Ryan) an Gesang, Gitarren und Schlagzeug, die von Victoria Cameron (Bass, Gesang) ergänzt werden.  

    Auf „Everything (will be fine if we get to where we think we’re going)“ präsentieren sie warmen, folkigen, bisweilen eingängigen und gelegentlich vertrackten Rock mit Falsett- und nun weiblichem Hintergrundgesang, der sowohl im Down- („Poets“) als auch im Uptempobereich („Babe Ruth“, „Feel It Too“) zu punkten versucht und Fans von Wintersleep über Band Of Horses bis Modest Mouse gefallen könnte.




    „Everything“ liefert einen brennenden Start in das neues Werk von The Town Heroes. Im Fokus steht eine mitreißend außergewöhnliche Stimme und ein greifbarer Gitarrensound. „Poets“ setzt sich schnell im Kopf fest und macht Lust auf durchtanzte Sommernächte. Erst ab Mitte nimmt das Album für mich so richtig Fahrt auf. „Feel It Too“ entwickelt sich nach dem ersten Hören direkt zu meinem Favoriten.
    „On Paper“ besticht durch eine stetig steigernde Stimmung. „The Good News“ beendet das Album unverhofft ruhig. Mit großen Emotionen und Akustikgitarre beweisen The Town Heroes Tiefe. Alles in allem ein gelungenes Album, dem jedoch an der ein oder anderen Stelle das gewisse Etwas fehlt.
    (NOISIV)




    Geschickt spielen The Town Heroes mit den Erwartungen. Immer wieder traut man ihnen den Ausbruch gen Sommer-Dancefloor-Filler zu, und doch deuten sie solches Potential meist nur an. Am deutlichsten wird dies wohl im an Modest Mouse erinnernden „Only One“. Kurzzeitig schwingen die Kanadier das Tanzbein, nur um urplötzlich wieder zur filigranen Harmonie zurückzufinden. In „Couple Pills“ wird es hingegen deutlich rockiger und getriebener. Beinahe möchte man von Uptempo sprechen. Mit der mitreißenden Hymne „On Paper“, dem ellenlangen und explosiven „More“ sowie dem angenehm verkopften, hibbeligen „Babe Ruth“ haben es noch weitere Perlen auf die Platte geschafft.
    „Everything“ ist ein Hit-Album geworden – natürlich, möchte man fast sagen, schließlich drängen die Tracks durchaus ins Unterbewusstsein, gen zurückgenommene Festivalbühne, ja sogar ein klein wenig gen Club. Mit diesem neuen Lineup wirken The Town Heroes noch eine Spur spritziger und lebendiger, schreiben gleich mehrere Monster-Songs und füllen die Zwischenräume mit Leben.
    (beatblogger)


    The Town Heroes in Deutschland:
    23.09.19 Berlin – Culture Container
    25.09.19 Köln – Die Wohngemeinschaft
    26.09.19 Stuttgart – Café Galao
    27.09.19 München – Heppel & Ettlich

  • 3 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    Solider, folkiger Indierock. 6,5 Punkte

    Olly Golightly hat gesagt…

    Solide trifft es ganz gut.

    6,5 Punkte

    Ingo hat gesagt…

    6,5 Punkte

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