10 Fakten zum neuen Album von Death Can For Cutie : 1. „ Thank You For Today “ unterbietet mit seiner Laufzeit von 38...

Death Cab For Cutie - Thank You For Today



















10 Fakten zum neuen Album von Death Can For Cutie:

1. „Thank You For Today“ unterbietet mit seiner Laufzeit von 38:32 Minuten „The Photo Album“ (2001; 38:51 Minuten) und somit auch die anderen sieben Alben von Death Cab For Cutie. 

2. Im Oktober 2014 stieg Chris Walla nach 17 Jahren bei Death Cab For Cutie aus. „Thank You For Today“ ist also das erste Album der Band ohne ihn. Nachdem Walla die ersten sieben Alben auch produziert hatte, war für „Kintsugi“ (2015) mit Rich Costey (Interpol, Muse, Sigur Rós) erstmals ein Außenstehender für diesen Job engagiert worden. Da man aber offenbar Kontinuität auf dem Produzentensessel schätzt, übernahm er auch bei „Thank You For Today“ diese Aufgabe. 

3. Rich Costey ist irgendwie auch für den Albumtitel verantwortlich, denn als sich Death Cab For Cutie in seinem Studio trafen, übernahm er ein Ritual aus den vorherigen Sessions einer anderen Band und bedankte sich am Ende jedes Tages mit „Thank You For Today“: 
“We started saying it to each other every day, no matter what kind of day it had been. Whether it had been frustrating or a really great day, we’d all shake each other’s hands and say ‘Thank you for today.’ As time went on, it really started to mean something to us. It’s almost like a Rorschach test, in that it’s an oddly adaptable statement. And when we were thinking about what to call the album, it just seemed to fit so perfectly.”

4. Erstmals sind Dave Depper und Zac Rae, die als Ersatz für Chris Walla zu Death Cab For Cutie stießen, an Keyboards sowie Gitarren auf einem Album der Band zu hören. Ihr Tonträger-Debüt gaben Depper und Rae auf der 2016 veröffentlichten Single „Million Dollar Loan“, die nicht auf „Thank You For Today“ enthalten ist. Es war der erste Song des „30 Days, 30 Songs“ Projektes, das sich gegen Donald Trump richtete und mittlerweile zu „1000 Days, 1000 Songs“ wurde.




5. Die Band mag offenbar den August als Veröffentlichungsmonat: Mit „Thank You For Today“ (17.08.) wurde bereits zum dritten Mal ein Album in diesem Monat veröffentlicht. Die anderen sechs Alben erschienen gleichmäßig verteilt im März, Mai oder Oktober.
„Thank You For Today“ ist als Kassette, CD oder LP (limited edition clear vinyl) erhältlich. Über den Shop der Band können zwar zahlreiche Bundles (mit T-Shirts, Poster usw.) gekauft werden, eine Deluxe Box mit Bonus-Tracks o.ä. gibt es jedoch nicht.

6. Am 13. Juni wurde „Gold Rush“ als erste Single ausgekoppelt und erreichte als vierte Single von Death Cab For Cutie (nach „I Will Posses Your Heart“, „You Are A Tourist“ und „Black Sun“) die Nummer 1 der US Adult Alternative Songs Charts. „I Dreamt We Spoke Again“ und „Autumn Love“ wurde als weitere Singles aus „Thank You For Today“ ausgewählt.

7. „Gold Rush“ enthält ein Sample aus dem Song „Mind Train“ von Yoko Ono aus dem Jahr 1972. Im Video von Alex Southam werden die im Song thematisierten/kritisierten Veränderungen in Seattles Capitol Hill aufgegriffen:




8. „Thank You For Today“ in der Plattenkritik: Metacritic sammelte bisher 9 Kritiken und kommt auf einen Durchschnittswert von 70/100 Punkten. Damit liegt das Album auch irgendwo im Mittelfeld des Gesamtwerkes der Band. „Kintsugi“ sammelte zuletzt 67/100 Punkten, „Transatlanticism“ ragt mit 85/100 deutlich heraus.

Death Cab’s signature adventurism drives space ballad “When We Drive”, “Gold Rush” – a Beck-pop lament on gentrification burying memories beneath its gold brick condos – and “I Dreamt We Spoke Again”, which summons The Cure, Eighties Fleetwood Mac and Lana Del Rey to help silence the ex haunting Gibbard’s dreams.
But they also rediscover their fundamental magic: bittersweet reflections like “You Moved Away” and “Summer Years” recapture the amorphous pop glories of 2008’s Narrow Stairs (with added dashes of Pet Shop Boy) while “Your Hurricane”, “Autumn Love” and “Northern Lights” recall the euphoric melodies of 2005’s breakthrough album Plans. There’s even another stark, Dignitas-friendly contemplation of mortality, “Sixties & Punk”. A benchmark DCFC record and, barring a surprise drop from The National, the most immersive alt-rock album you’ll hear all year.
(Independent)

9. Auf „Northern Lights“ ist Lauren Mayberry von der Band CHVRCHES als Gastsängerin zu hören.

10. Death Cab For Cutie werden „Thank You For Today“ auch in Deutschland live präsentieren. Das sind die Termine:
06.02.19 Köln, Live Music Hall
07.02.19 Berlin, Astra Kulturhaus
09.02.19 Hamburg, Große Freiheit

5 Kommentare:

  1. Ein Album ohne echte Höhepunkte.

    6 Punkte

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  2. Tatsächlich keine echten Höhepunkte. Aber trotzdem gerade noch 7 Punkte.

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  3. "Gold Rush" ist doch großartig, auch ansonsten habe ich mit so einer Platte von DCFC nicht mehr gerechnet

    7,5

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  4. Kein Highlight in ihrer Diskographie. "Gold Rush" ragt heraus. 7 Punkte

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