• Mando Diao - Never Seen The Light Of Day




    Unnützes Wissen über Schweden III:
    20% aller Autounfälle in Schweden werden durch Elche verursacht.

    Mando Diao müssen Workaholics sein, denn „Never Seen the Light Of Day“ stellt bereits ihr viertes Album seit 2002 dar. Dabei gelingt es ihnen jedoch nicht nur viele Songs zu schreiben, sondern auch sich weiter zu entwickeln. Doch solch drastische Veränderungen waren nicht zu erwarten: Aus dem schnellen Rock & Roll, dem gerne auch mal eine Spur Bluesrock oder 60ies Pop beigefügt wurde, entstand nun Folkrock, der auch mal langsam, akustisch und mit Streichern verziert dargeboten wird.
    Es wird spannend sein, wie Freunde und Kritiker der Band hier diese Veränderungen beurteilen, denn Berichte (siehe Musikexpress 11/07) besagen, dass diese Platte ein Schnellschuss war, um aus dem auslaufenden Plattenvertrag zu entkommen.


    Allein das jugendliche Ungestüm blieb bei ihrer rasanten Entwicklung auf der Strecke, und so werden nun allenfalls jene enttäuscht sein, die an Mando Diao in erster Linie die wilden Debüt-Kracher "Sheepdog" oder "The Band" mochten. Doch über das Brachial-Rock-Stadium ist die Band längst hinaus, die Gitarren bleiben heute meistens unverzerrt und statt simpler Riffs regieren komplexe Melodien. (...)
    Denn auch wenn Never Seen The Light Of Day vielleicht nicht ihr bisher bestes Album ist, stecken Mando Diao die Konkurrenz auf dem hohen Niveau, das sie binnen kürzester Zeit erreicht haben, immer noch locker in die Tasche. (amazon.de)

    Ob Mando Diao bereits einmal in einen Autounfall verwickelt waren, der von einem Elch verursacht wurde, konnte nicht recherchiert werden.

    „If I Don’t Live Today, Then I Might Be Here Tomorrow“ (Video)
  • 5 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    Mittlerweile bestreiten Mando Diao, dass sie mit diesem Album nur schnell aus dem Vertrag raus wollten. Sie sagen sogar, dass sie "Never seen the light of day" lieben.
    So weit würde ich nicht gehen, aber schlecht ist die Platte nicht. Meine Highlights: "Gold" und "One blood".

    7 Punkte

    oliver r. hat gesagt…

    Mal ein Appell an Dirk als Menschen mit einem eigentlich sehr guten Musikgeschmack:

    Wann schnallst Du endlich, daß Mando Diao und Placebo zu den beknacktesten und käsigsten Bands dieses Planeten gehören? :-))

    Ein kurzer Hördurchgang bei MySpace mit den "neuen Krachern" "If I don't live today" und dem komischen Titeltrack erzeugen jedenfalls bei mir schon wieder einen starken Brechreiz!

    Ingo hat gesagt…

    Ich finde das Album über weite Strecken langweilig. Ich mochte Mando Diao eben wegen der "Kracher". 5 Punkte

    Volker hat gesagt…

    sorry als relativ großer Mando diao Fürsprecher



    muß ich sagen: Das Album ist mau, Schnellschuß, ob jetzt wegen der zu erfüllenden Albenklausel und weil man sich über die Plattenfirma geärgert hat oder warum auch immer.
    Das Meiste auf dem Album klingt, als hätten sie es noch als Bonustracks für irgendwelche Singles auf Halde gehabt. Allein der Beginn mit den ersten 3-4 Songs kann überzeugen.

    5,5

    Oliver hat gesagt…

    5,5 punkte

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