• The Ark - Prayer For The Weekend




    Unnützes Wissen über Schweden I:
    40% aller Schweden haben Familiennamen, die auf -son enden.

    Eigentlich wollte ich nichts über The Ark schreiben, da über einem gehässigen Kommentar meinerseits zu „State Of The Ark“ (2004) und dem letzten Album vom Melody Club meine Freundschaft zu Volker und Oliver zerbrach.
    Doch am 10. März gewann das Quintett mit „The Worrying Kind“ das Finale des Melodiefestivalen und durfte Schweden am 12. Mai 2007 beim Eurovision Song Contest in Helsinki repräsentieren. An diesem Abend waren sie mein persönliches Highlight und belegten als bestes westliches/nördliches/südliches Land Europas den 18. Platz.

    Freunde von Queen, T.Rex und der Rocky Horror Picture Show können bei „Prayer For The Weekend“ ungeniert zugreifen, andere sollten zumindest vorher diese Warnung lesen:

    Aua, das tut weh. Und zwar so richtig. The Ark starteten 2000 mit einem Debüt, auf dem jeder Song eine kleine Sensation war, Meisterwerke melancholisch- zerissenen Glampops. Nur: Klein wollte Frontmann Ola Salo nicht bleiben. Lange hielten die Extrovertiertheit des Frontmanns, seine Koketterie, das Flirten mit beiden Geschlechtern und sein schon fast neurotischer Exhibitionismus die Faszination für The Ark am Leben, obwohl die musikalische Talfahrt längst begonnen hatte. Mit dem vierten Album aber hat sich die Band so weit von allem entfernt, für das sie einst geliebt wurde, dass Fans sich das nicht mehr antun sollten. Kein doppelbödiges Spiel mit dem Pop mehr, kein Augenzwinkern, kein Underground. Hausfrauen mögen dazu den Großputz machen und sagen: schöner Rock'n'Roll, das. Aber mehr als die Single "The worrying Kind" und einige schlaffe Variationen jenes rückwärtsgewandten Mainstreampops, mit dem The Ark beim Eurovision Song Contest antraten, hat "Prayer for the Weekend" nicht zu bieten. (kulturnews.de)

    60% der Bandmitglieder haben einen Familiennamen, der auf -son endet.

    „The Worrying Kind“ (Video)
    „Prayer For The Weekend“ (Video)
  • 6 Kommentare:

    oliver r. hat gesagt…

    Oh, die Rocky Horror Picture Show, da werden zwiespältige Erinnerungen an die Klassenfahrt nach Berlin wach. Du ernnerst Dich, Dirk? Ich hatte irgendwo noch diese selbstgebastelte Zeitschrift, die wir für Herrn Ihrig machen mußten. Da waren auch Bilder von uns drin. Wir trugen scheußliche Pullover!

    Ich mochte oben zitiertes Stück übrigens nie.

    Dirk hat gesagt…

    Ich habe geträumt, Ralf Siegel würde das nächste Album von The Ark produzieren und zusammen mit Mika und den Scissor Sisters würden sie dann ein Triumvirat des Grauens bilden und die Herrschaft über die Musikwelt an sich reißen.

    Es ist mir teilweise peinlich, dass mir manche Lieder gefallen, dennoch:

    4,5 Punkte

    Ingo hat gesagt…

    Wenn "We are the Ark" the Ark waren, von wem ist dann die aktuelle Platte? Gut ist sie nicht, aber besser als Mika, daher muss ich 5 Punkte geben.

    Oliver hat gesagt…

    in unserem alter muss uns doch nichts mehr peinlich sein. aber the ark hatten schon bessere alben. 7,5 punkte

    Volker hat gesagt…

    danke Olk

    dito

    Volker hat gesagt…

    nd wenn man schon ein Referenzalbum nennt, muß es natürlich "In Lust We Trust" sein ;-)

    Die 10 besten Alben von Prince

    10. Lovesexy (1988)
    9. Diamonds And Pearls (1991)
    8. 3121 (2006)
    7. 1999 (1982)
    6. The Gold Experience (1995)
    5. Dirty Mind (1980)
    4. Sign O' The Times (1987)
    3. Parade (1986)
    2. Purple Rain (1984)
    1. Around The World In A Day (1985)

    (ausgewählt von Volker)