Soft Science - Sand


Die erste Vorladung (XI-MMXXVI)

Personalien:
Aus Sacramento, Kalifornien, stammen Katie Haley (Gesang und Percussion), die Brüder Matt (Gitarre) und Ross Levine (Synthesizer, Gitarre und Gesang), das Paar Tony (Schlagzeug) und Becky Cale (Bass und Gesang) sowie Hans Munz (atmosphärische Elektronik), zusammen sind sie Soft Science.

Tathergang:
2009 wurden Soft Science gegründet, jedoch spielten Katie Haley und die beiden Levine-Brüder bereits zuvor zusammen in eine Twee-Pop-Band namens California Oranges. Erst im Verlauf der Jahre formte sich das aktuell bestehende Sextett heraus. Mit „Highs And Lows“ (2011), „Detour“ (2011) und „Maps“ (2018) veröffentlichten sie in Eigenregie über ihr eigenes Label Test Pattern Records ihre ersten drei Alben. Danach wurde das in Portland ansässige Label Shelflife Records, das uns dieses Jahr bereits schöne Indiepop-Alben von The Blue Herons und My Raining Stars bescherte, auf Soft Science aufmerksam. 2023 folgte „Lines“ und spätestens hier sollte dem aufmerksamen Leser aufgefallen sein, dass die Kalifornier einen Hang zu Ein-Wort-Titeln haben, und zwar nicht nur bei ihren Alben- sondern auch bei ihren Songtiteln. Viele der zehn Songs ihres fünften Albums entstanden in gemeinsamen Writing-Sessions, der Titel „Sand“ dient als zentrale Metapher für Vergänglichkeit und Instabilität. Es beschreibt eine Welt, in der sich Beziehungen, Erinnerungen und Identitäten unter dem Druck der Zeit ständig verschieben – so wie Sandkörner im Wind. Passend zum Artwork erscheint die LP auf orange Vinyl.

Plädoyer:
Eine atmosphärische Mischung aus Dream Pop, Shoegaze und Indiepop, der an britische Bands der frühen 90er Jahre denken lässt. Der etwas verträumte und verhuschte Sound der Pale Saints, die Gitarrenwände von Ride und selbstverständlich der Gesang von Lush nehmen einen als Fan dieser Bands sehr schnell für Soft Science ein. Und wenn dann auch noch die Gitarren rückwärts abgespielt werden, darf man sich auch an The Stone Roses erinnert fühlen.  

Zeugen:

Soft Science has always understood that beauty need not be serene. On ‘Sand’, the Northern California quintet turns that conviction into its most expansive statement yet, making an album in which luminous melodies are continually shadowed by uncertainty. The band’s fifth full-length is steeped in dream pop, post-punk and darkwave, but those descriptions only establish the coordinates. What matters is the peculiar emotional weather Soft Science creates between them: songs that shimmer with romantic possibility while carrying the knowledge that everything cherished is subject to change.


Indizien und Beweismittel:


 


 


 


Ortstermine:
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Urteile:
Nun sind die werten Richter gefragt...


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