Mine - Killer


10 Fakten zum neuen Album von Mine:

1. Platz 1 erreicht „Killer“ in Mines Diskopraphie hinsichtlich deiner Kürze: Das Album läuft mit 13 Titeln und einem Intro insgesamt 31:25 Minuten und unterbietet den bisherigen Spitzenreiter „Hinüber“ (33:42 Minuten) um mehr als 2 Minuten. 

2. Um sich auch Platz 1 in der Kategorie „Chart- Erfolge“ zu sichern, muss „Killer“ am Freitag in den deutschen Album Charts mindestens auf Platz 6 stehen. Bisher konnte sich jedes Album von Jasmin Stocker höher platzieren als sein Vorgänger: „Mine“ (2014; nicht in den Top 100), „Das Ziel ist im Weg“ (2016; #81), „Alle Liebe nachträglich“ (mit Fatoni; 2017; #47), „Klebstoff“ (2019; #28), „Hinüber“ (2021; #13) und „Baum“ (2024; #7). 

3. „Killer“ wurde von Jasmin Stocker (Mine) zusammen mit ihrem langjährigen Wegbegleiter Marcus Wuest produziert. In Kooperation mit Marcus Wuest übernahm sie auch das Mischen selbst. Das Mastering führte Robin Schmidt bei 24-96 Mastering durch.


 


4. Styleheads Music, Pennywine Records, Caroline International (2x) und Virgin Music Label (2x) lauteten die bisherigen Label von Mine. „Killer“ ist nun über ihr eigenes Label TIER MUSIK im Vertrieb von recordJet erschienen.

5. „Killer“ ist seit dem 4. September als CD, Kassette und LP erhältlich. Zur Schallplatte gibt es folgende Information: Das Album erscheint als rote INKPLOSION™ EcoRecord und wird aus recyceltem PET statt Vinyl gefertigt. Damit reduziert sich die Umweltbelastung drastisch – ohne Kompromisse beim Klang. 


KILLER will viel. (…) Mine möchte von Rechtsruck- und AfD-Sorgen bis hin zum persönlichen Verzweifeln an Beziehungen und den weltweiten gesellschaftlichen Umständen alles abdecken.
Sie tut das mit Hilfe von Soundexperimenten, Stimmverfremdung und großem künstlerischen Ehrgeiz. Das ist gleichzeitig toll und too much, weil die Lässigkeit, die Leerstelle fehlt, die beim Zuhören etwas anderes in Gang bringen könnte als bloße Zustimmung. Sie arbeitet mit Chören, mit düsteren und doch warmen Sounds, mit Geballere und Tim-Thaler-Score-Spielereien. Das alles hat Wumms und ist das Gegenteil von provinziell. Mine hat am Hyperpop geschnuppert, und doch vermisst man das Maß an Schludrigkeit, das die Widerhaken ganz von selbst setzt. KILLER ist ein gelungenes Album, aber von echter, glaubwürdiger ­Aggression dann doch ziemlich weit entfernt.


6. Das sechste Soloalbum ist reduzierter und direkter angelegt: weniger Instrumente, analoge Synthesizer, klarere Arrangements und Texte über Veränderung, Selbstfindung und Neuanfang. Mine selbst beschreibt diesen Prozess ziemlich drastisch: „Ich habe alte Versionen von mir selbst abgetötet.“

7. In diesem Jahr wurden mit „Dunkel“, „Oxytocin“, „Bild von mir“ und „Ohne dich“ bereits vier Singles aus „Killer“ veröffentlicht. Das Video zu „Dunkel“ ist von Sias Musikvideo zu „Buttons“ inspiriert:


 


8. Auf dem bereits weiter oben erwähnten Intro zu „Dunkel“ ist der 1996 gegründete und von Ralf Sochaczewsky geleitete Berliner Chor Cantus Domus zu hören, der auch schon live mit Bon Iver, Damien Rice, Tocotronic oder The Slow Show zusammen gearbeitet hat.

9. Es gibt aber noch weitere Feature-Beiträge auf „Killer“: Die Rap-Künstlerin Nenda ist auf „Eat The Rich“ zu hören, das niederländische Queer-Rap-Duo LIONSTORM (Vuige Muis und Skerrie Sterrie) auf „Oxytocin“ und Nora Bögel, die für Mine live Keyboards spielt, ist unter dem Namen ELEO auf „Bild von mir“ dabei.

10. Apropos live. Das sind die Termine für die „Killer“-Tour:
04.11.2026 Mannheim, Alte Feuerwache
05.11.2026 Wiesbaden, Schlachthof
06.11.2026 Erlangen, E-Werk
07.11.2026 Osnabrück, Botschaft
09.11.2026 Wien (AT), Ottakringer Brauerei
10.11.2026 München, Muffathalle
11.11.2026 Erfurt, Central
12.11.2026 Köln, E-Werk
14.11.2026 Chemnitz, Kulturbahnhof
15.11.2026 Leipzig, Täubchenthal
16.11.2026 Stuttgart, Im Wizemann
18.11.2026 Hannover, Capitol
19.11.2026 Bremen, Schlachthof
20.11.2026 Hamburg, Georg Elser Halle
21.11.2026 Berlin, Uber Eats Music Hall


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