• The Low Anthem - The Salt Doll Went To Measure The Depth Of The Sea




















    Stillstand kann man The Low Anthem wahrlich nicht vorwerfen. Auf ihrem fünften Album nach „What The Crow Brings“ (2007), „Oh My God, Charlie Darwin“ (2008), „Smart Flesh“ (2011) und „Eyeland“ (2016) spazieren sie durch ein Feld voll zarter Indietronics-, bunter Folk- und zerbrechlicher Ambientklänge. Überall knacksen, knirschen und knacken die elektronischen Gerätschaften zu akustischen Instrumenten und warmem Gesang, der häufig an Tunng erinnert („Bone Of Sailor, Bone Of Bird“, „The Krill Whistle Their Fight Song“). Simon & Garfunkel mit Störgeräuschen („Give My Body Back“) oder Bon Iver ohne AutoTune („River Brine“, „To Get Over Only One Side“) wären andere Assoziationen. Nur selten überanspruchen Ben Knox Miller, Jeff Prystowsky, Florence Grace Wallis und Bryan Minto die Konzentrationsspanne ihrer Zuhörer, denn nur drei der zwölf Songs überschreiten die 3-Minuten-Marke.  

    „The Salt Doll Went To Measure The Depth Of The Sea“ ist ein Konzeptalbum das von John Cages Biography „Where The Heart Beats“ inspiriert wurde: Eine Salzpuppe begibt sich auf dem Weg der Selbsterkenntnis ans Meer. Jedes Mal, wenn sie ein Stück von sich selbst in den Ozean gibt, gewinnt die Salzpuppe die Weisheit, die der Ozean mit sich bringt. Dabei löst sich aber Stück für Stück auf, bis alle Teile von ihr im Meer verloren sind.

    Die Platte wird am 23. Februar in den Plattenläden stehen und zwar als black, salt white bzw. deep sea and aqua blue marbled vinyl (limited to 500).






  • 4 Kommentare:

    Olly Golightly hat gesagt…

    Schön, vor allem wenn es nach Tunng klingt.

    7 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Sehr schön (wenn es nach Tunng klingt), etwas zu fragmentarisch vielleicht.
    7,5 Punkte

    Ingo hat gesagt…

    Nein, einfach nur sehr schön. 8 Punkte.

    Volker hat gesagt…

    Hatte das Album schon wieder aus der iTunes Bibliothek gelöscht, mir dann gerade noch mal auf Spotify angehört. Ein bisschen Klick und Klack ist ja ganz schön, aber ein paar mehr ausgearbeitete Songs hätten es dann doch sein dürfen.

    6,5

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    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
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    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)