• Yeah Yeah Yeahs - It’s Blitz




    Eigentlich sollte „It’s Blitz“ erst diese Woche in den Läden stehen, aber nachdem es bereits Ende Februar im Internet auftauchte, wurde das Release Datum von Interscope um über 4 Wochen nach vorne verschoben.
    Eigentlich durfte man vom dritten Album des New Yorker Trios erneut punkbeeinflussten Garagenrock erwarten und war dann überrascht darüber, was aus den Lautsprechern klang. In Zusammenarbeit mit Nick Launey (Arcade Fire, Talking Heads, Nick Cave) und Dave Sitek (Foals, Scarlett Johansson) von TV On The Radio entstand ein Album, das den Pop erkundet und seine Hörer auf den Tanzboden führen möchte. Die Gitarren wurden aus-, Retro-Synthesizer eingestöpselt und Karen O. möchte nun Blondie sein.
    Fans der „alten“ Yeah Yeah Yeahs müssen sich wohl mit Rockern wie „Shame and Fortune“ oder „Dull Life“ begnügen, sich an ruhigere, Keyboard dominierte Töne („Skeletons“, „Little Shadow“) gewöhnen und darauf einstellen, dass eingängige Pop-Hits wie „Zero“ oder „Heads Will Roll“ im Radio gespielt werden. „Neue“ Fans könnten aus dem Lager von Metric, The Long Blondes oder MGMT gewonnen werden.


    Das neue Album "It’s Blitz" glitzert und glamourt noch wesentlich mehr und klingt nach einem Multimillion-Dollar Studio. Nick Zinner, einer der wohl besten Gitarristen seiner Generation, hat die Gitarre weitestgehend in die Ecke gestellt und bedient nun munter Keyboards und die Drum Machine. Die Yeah Yeahs Yeahs klauen bei Human League genauso wie bei Trance, Eurotrash und High-End Chartsproduktionen. Dadurch werden die beiden Monsterhits des Albums, werden "Zero" und "Heads Will Roll" zu einem Update der Tanzmusik der letzten Jahrzehnte. Und genau: Karen O klingt manchmal wie eine High Fashion Ausgabe von Katie Perry und den anderen Damen der Power-Pop-Produktpalette.
    (br-online.de)


    „Zero“ Video


    Tour:
    03.05.09 Köln, Live Music Hall
    06.05.09 Berlin, Columbiahalle
    07.07.09 Hamburg, Docks
  • 3 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    6 Punkte 6 Punkte 6 Punkte

    aXel hat gesagt…

    7

    Christoph hat gesagt…

    Leider nur 6.

    Die 10 besten Alben von The Beatles

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    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)