• Olli Schulz – Es brennt so schön

    cover

    Drei deutschsprachige Alben in Folge… nennt mich “Volker”

    Olli Schulz trat mit „Mach den Bibo“ für Hamburg beim Bundesvision Song Contest 2009 an und belegte den fünften Platz.

     

    Klar, “Mach den Bibo” schreckt jeden ernsthaften Musikfan ab. Aber der Rest des Albums “Es brennt so schön” versöhnt und dokumentiert Olli Schulz’ musikalische Evolution in Richtung “Band”. Unter allen Klamauk-nahen Genrevertretern war er schon immer ein Lichtblick. Aus dem GHvC-Dunstkreis hat er sich ein wenig entfernt, einen wichtigen Beitrag zur deutschsprachigen Songwriter-Kultur leistet er weiter.

     

    Bei 'Es brennt so schön' fanden sich Bernd Begemann, Lee Buddah (spielt das Banjo auf 'Isabell') oder Gisbert zu Knyphausen zum kreativen Stelldichein zusammen. Ein knuddeliger Mix aus heftigen Gitarren, zartem Gezirpe und standhaftem Klavier tut sich hier auf. Alles gewürzt durch Gedanken, die wohl jeder melancholisch veranlagte Mensch schon mal hatte und die durch Olli Schulz zu Songtexten werden. Und wenn es zu bedrückend wird, lockert er sie Stimmung schnell wieder auf. Man kann ahnen, dass Olli wohl ein recht nachdenklicher Zeitgenosse mit gesundem Mutterwitz ist. Diese Mischung macht ihn zu einer wohltuenden Herausforderung. www.monstersandcritics.com

     

    Thees Uhlmann pries im GHvC-Newsletter das Album an:

     

    Das beste deutsche Album seit „Warten Auf Den Bumerang“! Alles ist möglich zwischen „Bibo“ und „So Lange Einsam“. Das ist so als ob Michelangelo und van Gogh in Airbrush machen. ALLE JETZT! RAUS JETZT und von Olli Schulz „Es Brennt So Schön“ kaufen! Das ist auf einer Party alleine stehen mit laut über Kopfhörer seine Lieblingslieder hören und den unsymphatischen Gastgeber nachäffen! Was Besseres gibt es nicht!

     

    Ganz so weit möchte ich nicht gehen, den ich möchte noch Potential für Ollis weitere Entwicklung sehen. Olli Schulz ist wie ein guter Kumpel, der früher fast ausschließlich Unfug im Kopf hatte und plötzlich mit ernsthaften Ideen und Themen überrascht.

     

    Das unvermeidliche Video zu “Mach den Bibo”:

     

    Live wird Olli Schulz sicher auch weiter seine Alleinunterhalterqualitäten zu nutzen wissen:

     

    15.04. Flensburg - Volksbad
    16.04. Osnabrück - Rosenhof
    17.04. Oldenburg - Harmonie
    18.04. Magdeburg - Factory
    19.04. Berlin - Postbahnhof
    21.04. Dresden - Beatpol
    22.04. München - Backstage
    24.04. Wien (A) - Flex
    25.04. Heidelberg - Karlstorbahnhof
    26.04. Zürich (CH) - Abart
    27.04. Freiburg - Jazzhaus
    28.04. Saarbücken - Garage Club
    29.04. Köln - Gloria
    30.04. Mülheim - Ringlokschuppen
    01.05. Hamburg - Grünspan

  • 8 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    Prima, Vo..., Vol..., Volk... Nein es geht einfach nicht! Schon mehr als ein Album dieses Jahr vorgestellt - ich kann dich einfach nicht Volker nennen, Ingo.
    ;-)

    Das Cover soll wohl eine Smiths-Würdigung sein, oder? Und der - meiner Meinung nach beste - Song "Ewig leben" soll wohl sein "Live forever" sein...

    Dirk hat gesagt…

    "Bibo" hat er schon seit längerem im Live-Programm und in diesem Kontext, allein mit der Gitarre vorgetragen, war es noch recht witzig und erträglich. Ich gönne ihm auch seinen Erfolg, aber diese schreckliche Rolling Stones-mäßige Rockversion des Songs mitten auf dem Album ist doch schon sehr störend.

    Ingo hat gesagt…

    Einen Versuch war es wert, ich meine natürlich "Vo..., Vol..., Volk...", nicht die neue Bibo-Version...

    Ingo hat gesagt…

    Bis auf "Bibo" ein gutes Album. 6 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Nach Abzug des Bibo-Malus verbleiben für Olli Schulz noch

    6 Punkte

    U. hat gesagt…

    6 Punkte

    aXel hat gesagt…

    7

    Christoph hat gesagt…

    7, denke ich.

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)