Zola Jesus - Stridulum II



Wenn man im Plattenladen die Neuheiten durchschaut und auf das Album "Stridulum II" von Zola Jesus stößt, blättert man ob des nicht all zu schönen Covers höchstwahrscheinlich schnell weiter. Vermutlich dachten sich das auch die Mitarbeiter des Rough Trade Easts, denn als ich den Laden letzte Woche betrat, wurde dieser verkaufsfördernd mit eben diesem Album beschallt und zauberte mir direkt ein Lächeln ins Gesicht (ebenso wie Oasis bei Out On The Floor und Ride bei Sister Ray). Vielleicht finden die Mitarbeiter es aber auch einfach nur gut und ließen es deswegen laufen.

Zola Jesus ist Nika Roza Danilova. Seit ihrer Kindheit begeistert sich die in Madison/Wisconsin aufgewachsene 21jährige für Operngesang. Dieser Gesang, kombiniert mit düsteren Wave- und Synthpop-Klängen und aufputschenden Drums ergibt den Sound Zola Jesus', der nicht selten an Siouxsie and the Banshees denken lässt. Gewisse Ähnlichkeiten gibt es auch zu Soap&Skin.

Hier kann man sich ein eigenes Bild des kompletten Albums machen.

Zola Jesus - Night


Zola Jesus - Run Me Out (Live at Other Music / NYC)


Tourdaten:
10. September - Berlin Festival
04. November - Hamburg, Kampnagel (w/ Xiu Xiu und Former Ghosts)
09. November - Berlin, Festsaal Kreuzberg (w/ Xiu Xiu und Former Ghosts)
11. November - München, Rote Sonne (w/ Xiu Xiu und Former Ghosts)
14. November - Schorndorf, Manufaktur (w/ Xiu Xiu und Former Ghosts)

Als ich Rough Trade East verließ lief übrigens das Album von Wild Nothing. Ich verließ den Laden lächelnd.

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Kommentare:

Ingo hat gesagt…

Der erste Eindruck macht neugierig!

Olly Golightly hat gesagt…

"also hier, zola jesus ist ja schon ganz schön krasser kram. aber geil.", las ich letztens in meiner last.fm-shoutbox. richtig! 8 Punkte

Oliver Peel hat gesagt…

Nix für mich. Zu schwülstig und bombastisch. Der oft gebrachte Vergleich zu Siouxsie (die toll war) passt auch nicht. Eher eine düstere Shakira oder so.