David Ford - Let The Hard Times Roll

















Haldern Pop (X)

Das Haldern Festival wird heute um 17:30 Uhr von David Ford eröffnet werden. Leider, denn ich werde erst Freitag vor Ort sein und damit diesen englischen Singer/Songwriter verpassen.

David Ford ist mit seinen 32 Jahren nicht gerade ein Newcomer und kann bereits auf eine nur bedingt erfolgreiche Karriere mit der Band Easyworld zurückblicken und auf 3 Soloalben verweisen. "Let The Hard Times Roll" entstand nahezu im Alleingang, denn Ford spielte nicht nur alle Instrumente (Piano, Gitarre, Banjo usw.) selbst ein, sondern sorgte sich auch um die Streicherarrangements, das Plattencover und, in Zusammenarbeit mit James Brown (Placebo, Foo Fighters, Brendan Benson), die Aufnahme und Produktion.
"Let The Hard Times Roll" gefällt mir jedoch nicht so gut wie der Vorgänger "Songs For The Road" (2007), da Ford hier sein Repertoire zu sehr in Richtung Blues und Country erweitert ("Surfin' Guantanamo Bay", "Sylvia", "Meet Me In The Middle"). Die Mundharmonika darf beim nächsten Mal gern stecken bleiben. Neben "Stephen", das an Sufjan Stevens erinnert, und dem abschließenden, orchestralen "Call To Arms" ist die Single "Panic" jedoch herausragend, auch wenn ich jedes Mal, wenn ich den Song höre, "Pure" von den Lightning Seeds im Kopf habe.

Independently released and funded, it’s a powerful indictment of a world gone wrong. There’s rollicking incisive satire (‘Surfin’ Guantanamo Bay’), pained elegies (‘Stephen’) and muted hope for a better future (‘Call To Arms’), all of which paint a disturbing picture of these times within a deeply personal context. Truly moving and inspiring.
(the-fly.co.uk)





"Panic" Video

In fact, David Ford does have his own voice and vision, and like many other successful musicians, blends the best bits of others into something that becomes fully his own, especially on songs such as sing-along “Nothing At All” and the humorous “She’s Not The One” (opening line: “Holy cow, I need to get my shit together, ‘cause she’s not the one for me”). With Let The Hard Times Roll, David Ford has taken another step toward becoming an artist from whom future artists might borrow.
(atlantamusicguide.com)

Kommentare:

noplace hat gesagt…

einer der besten singer/songwriter, die es gibt.

leider ist das dritte album ein ziemlich schwaches geworden. und die songauswahl auf dem haldern hat mich schon sehr betrübt, wo ich doch so lange drauf warten musste, ihn mal live zu sehen.

er sollte das mit dem country lassen und zurückkehren zum sound des debütalbums.

noplace hat gesagt…

trotz der enttäuschung immer noch besser als viele andere alben in diesem jahr. sind ja schon ein paar glanzlichter mit "panic", "making up for lost time", "to hell with the world" und "hurricane".

7,5 Punkte

Dirk hat gesagt…

Das Album lebt nicht von seinen Gegensätzen, sondern leidet darunter: Einige tolle, tolle Songs („Panic“) und zwischendurch wird es richtig schrecklich („She’s Not The One“).

6 Punkte

Volker hat gesagt…

Natürlich war das Debüt besser. Allein "Cheer Up (You Miseranle Fuck) ist schon anbetungswürdig. Aber auch dieses Album ist wirklich gelungen (ist das von dir angesprochene Lied dieses etwas Irish Pub-artige. Dann find ich es gut)

8 Punkte

Danke für den Hinweis auf diesen Künstler, der war mir bis zu seiner Vorstellung hier musikalisch noch nicht über den Weg gelaufen.