• TOY - Happy In The Hollow


    10 Fakten zum neuen Album von TOY:

    1. Nach sieben Jahren der Zusammenarbeit haben TOY letztes Jahr Heavenly Records verlassen und haben bei Tough Love Records angeheuert. 

    2. Ihren Einstand bei Tough Love Records gaben TOY im September 2018 mit der „The Willo / Energy“ 12’’, die in einer kleinen Auflage (500 Stück) auf Vinyl erschienen war. Beide Tracks sind auf dem neuen Album enthalten. 

    3. Nach „Toy“ (2012), „Join The Dots“ (2013) und „Clear Shot“ (2016) ist „Happy In The Hollow“ das vierte Album des Quintetts (Tom Dougall, Dominic O’Dair, Maxim Barron, Charlie Salvidge, Max Oscarnold) aus Brighton, das aktuell in London residiert. Es bietet insgesamt 11 Titel in 47:49 Minuten und steht seit Freitag, 25.01.2019, in den Plattenläden.

    4. Nicht im Plattenladen, sondern nur im Shop von Tough Love erhältlich, ist die erste Variante von „Happy In The Hollow“: die 180g schwere, auf 300 Exemplare limitierte, handnummerierte Auflage auf grünem Vinyl hält zusätzlich eine 12’’ mit Remixen von Sonic Boom und Cosey Fanni Tutti bereit.  

    5. Die zweite Variante von „Happy In The Hollow“ wird man nur bei unabhängigen Plattenläden im Vereinigten Königreich finden können: 700 Kopien auf durchsichtigem Vinyl mit einem alternativen Artwork und einer zusätzlichen (geheimen) 7’’. 

    6. Die dritte Variante gibt es nur bei Rough Trade: 200 Kopien auf weißem Vinyl einer anderen zusätzlichen (geheimen) 7’’. In Deutschland ist „Happy In The Hollow“ auf blauem Vinyl (limitiert auf 1000 Stück) käuflich zu erwerben. Oder auch als CD oder Download.




    7. Mit „Mechanism“, „Sequence One“ und „You'd Make Me Forget Myself“ wurden drei weitere Songs aus dem Album vorab präsentiert.




    8. „Happy In The Hollow“ wurde im eigenen Studio aufgenommen, in Dan Careys Studio B in Südlondon gemischt und von der Band selbst produziert.




    9. Die Kritiken zu „Happy In The Hollow“ sind sehr widersprüchlich. Hier zwei Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum:

    „Sequence One“ heißt das Auftaktstück, die blasse Gesangsmelodie liegt verhuscht über einem synkopischen Beat, das Schlagzeug spielt kraftlos, die Gitarreneffekte sind eindimensional.
    Wenn das Neo-Psychedelia sein soll, dann müssen die Drogen die Arbeit alleine verrichten, damit es für den Trip reicht. Wo ist nur die Wucht geblieben, die Toy auf den früheren Platten dann und wann auszeichnete? Ein Stück heißt „Energy“, die Band aus Brighton spielt sehr zügig, jemand spricht, jemand singt, so richtig passt das nicht zusammen.
    Das gilt auch für „Mechanism“: Bass und Drums imitieren ein Uhrwerk, doch darüber liegen Gitarren, die ziellos durch den Raum strömen wie eine Motte, die sich nicht zwischen zwei Lichtquellen entscheiden kann. Nach drei Minuten und 20 Sekunden blendet die Band den Song lieblos aus, als ertrage sie das Stück selbst nicht eine Sekunde länger.
    (musikexpress)

    „Happy In The Hollow” zeichnet mit metronymischen Rhythmen, verzerrten Gitarren und elektronischen Dissonanzen, geisterhafte Skizzen, in denen Tom Dougalls warmer Gesang wie eine vertraute Person und Orientierungspunkt erscheint. Die Reichweite des Sounds geht von düster über repetitiv-beruhigend bis hin zu nervenzerreißend (“Energy”).
    Toy haben die große Gabe mit ihrer Musik Stimmungen zu transportieren. “Last Warmth Of The Day” spiegelt z.B. genau den Titel wieder. Betörend weicht die letzte Tageswärme und wird von flirrenden Keyboards in die Kälte begleitet. Tom Dougall schafft es dabei immer wieder in den bedrohlichen Soundscapes Gesangsmelodien zu packen, die sich festhaken (“The Wilo”).
    Die kalte Vintage-Electronic und der karge Beat orientieren sich oftmals (“Strangulation Day”) an den Frühwerken der UK-Pioniere dieses Genres (Human League, Heaven 17), die in den späten Siebzigern, von Kraftwerk inspiriert, Maschinensounds in ihre Klangbilder integrierten.
    TOY gelingt es, unter dem Einfluss der oben genannten Stilelemente, eingängige Quasi-Popnummern, wie das hellstrahlende “Mechanism” oder auch Folknoten wie “Charlie’s House” unter einen Hut zu bringen. “Move Though The Dark” erinnert mit seinen jangelnden Gitarren als Rausschmeißer gar an die legendären Rain Parade.
    (Triggerfish)

    10. TOY werden für 5 Konzerte nach Deutschland kommen. Das sind die Termine:
         25.02.19 Bumann & Sohn, Köln

         26.02.19 Prinzenbar, Hamburg

         27.02.19 Cassiopeia, Berlin
         28.02.19 Beatpol, Dresden

         01.03.19 Swamp, Freiburg



  • 3 Kommentare:

    Olly Golightly hat gesagt…

    6 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Der Opener, "Sequence One", ist ein Hit, danach lassen sie es austrudeln.

    6,5 Punkte

    Ingo hat gesagt…

    6 Punkte

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    1. Around The World In A Day (1985)

    (ausgewählt von Volker)