• The Twilight Sad - It won/t be like this all the time





    Von allen Songs The Twilight Sads mochte ich vor allem die rockigen Titel im Stile von "I became a prostitute". Die letzten Alben der schottischen Band waren stark, aber sie lieferten wenig Material dieser Machart. Da bedurfte es schon einer Tour als Support The Cures, einer Änderung in der Besetzung, ein neues Label und fünf Jahren Zeit, bis James Graham, Andy Macfarlane und deren Kollegen mir meinen Wunsch erfüllten.

    Nachdem "No one can ever know" vor allem auf Reduktion setzte, nahm die Band schon mit "Nobody wants to be here & nobody wants to leave" wieder mehr Fahrt auf. Für das fünfte Album "It won/t be like this all the time" wurden alle Regler nach oben gedreht: Indierock, Wave, Shoegaze, Electro und die sympathische und im Gesang manifestierte schottische Verschrobenheit.

    Bis auf den letzten Punkt liegt der Vergleich zu "In this light and on this evening" der Editors auf der Hand. Doch die elektronischen Elemente wirken bei The Twilight Sad dezenter und authentischer integriert. In seiner Gesamtheit ist "It won/t be like this all the time" absolut rund und stimmig. Vor allem die rockigere Ausrichtung wirkt auf mich, als würde die Band nicht mehr mit angezogener Handbremse fahren.

    Besonders gut gefallen mir "Shooting Dennis Hopper shooting", "VTr", "I/m not here" und "Let/s get lost".

    Das Video zu "VTr":


    "I/m not here":

    Auftritte der Band in Deutschland sind aktuell nur im Rahmen der Maifeld Derby- und Traumzeit-Festivals Mitte Juni geplant.

    Drowned in sound vergibt 10/10 Punkten:
    This is a muscular collection, informed by Sad cheerleaders The Cure and Mogwai but also edging closer to Forget the Night Ahead and No One Can Ever Know; an avalanche of ideas and excitement built to carry multiple tours. The overriding sense is that this is how the band was always meant to sound. It’s a determined, seductive experience, brimming with belief and completely torching everything they’ve done before. As of now, The Twilight Sad are basically untouchable.


  • 2 Kommentare:

    Olly Golightly hat gesagt…

    7,5 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Ich mag die Band, das Album packt mich aber nicht richtig.
    Diese Kombination reicht für 7 Punkte.

    Die 10 besten Alben von Stephen Duffy

    10. Stephen Duffy - The Ups And Downs (1985)
    9. The Lilac Time - lilac6 (2001)
    8. The Lilac Time - Paradise Circus (1989)
    7. Stephen Duffy and The Lilac Time - Keep Going (2003)
    6. The Lilac Time - The Lilac Time (1987)
    5. Stephen Duffy - Duffy (1995)
    4. The Lilac Time - And Love For All (1990)
    3. Stephen Duffy featuring Nigel Kennedy - Music In Colours (1993)
    2. The Lilac Time - Astronauts (1991)
    1. Stephen Duffy - I Love My Friends (1998)

    (ausgewählt von Dirk)