• Karl Blau - Out her space

























    Karl Blau ist ein musikalischer Tausendsassa aus dem Nordwesten der USA. Sein musikalischer Dunstkreis reicht bis zu Künstlern wie Matthew E. White, Mount Eerie / The Microphones und Lake. An der idyllischen Washington State Küste werkelt er schon gut 20 Jahre an seiner Musik, den Sprung nach Europa wagte er (und ein Label) erst im Jahr 2016. "Introducing Karl Blau" war eine Sammlung von Cover-Versionen von Country-Hits, nun wagt es Karl Blau mit eigenen Songs erneut. Aber auch ohne offensichtliche Neu-Interpretationen erinnert er auf "Out her space" durchaus an andere Künstler und Stile. 

    Der Opener "Slow children" ließ mich Paul Simons "Graceland" als Referenz notieren. Im weiteren Verlauf des Album kommen noch weitere Afro-Pop/World Music-Assoziationen, Jazz, Indierock und zumindest etwas Country zum Vorschein. Wirklich außergewöhnlich wird es dann bei Karl Blaus Indie-Variante von Dub. Lo-Fi-Charme und verschrobene Jam-Momente treffen auf eine fast schon britische Melodieverliebtheit.

    "Slow children", "Beckon" und "Blue as my name" sind meine besonderen Empfehlungen für dieses Album voller unaufgeregter aber schmeichelnder Songs.

    Diese Live-Version von "Slow children" klingt auf dem Album merklich weniger nach Country:


    Die Tour im November/Dezember wurde abgesagt und Ersatz im Frühjahr 2018 in Aussicht gestellt.

    Allmusic:
    Despite its evocation of many source inspirations all applied in unusual ways, Out Her Space is pure Blau. He never lets his ambitious charts get in the way of his melodies, ample spaciousness, and warm multivalent textures. Add to this excellent core songwriting and inspired playing from all involved, and this date follows Introducing Karl Blau like a falling domino. All killer, no filler.

  • 2 Kommentare:

    Ingo hat gesagt…

    7,5 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Das jazzige, 9 Minuten lange "Where You..." gab mir den Rest. 4 Punkte

    Die 10 besten Alben von The Beatles

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    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)