• Björk - Utopia



















    10 Fakten zum neuen Album von Björk:

    1. Auch das zehnte Soloalbum von Björk trägt nur ein Wort als Titel: „Utopia“. Zum fünften Mal in Folge endet dieses auf „-a“.

    2. „Utopia“ erscheint am 24. November - wie alle anderen Alben von Björk bisher - über One Little Indian Records und ist bisher das längste Album von Björk: Die 14 Titel laufen 71:38 Minuten und wurden aufgrund ihrer langen Laufzeiten auf der Doppel-LP anders angeordnet.

    3. Wie beim Vorgänger „Vulnicura“ (2015) war der Venezolaner Alejandro Ghersi, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Arca, als Produzent und Mitmusiker und -komponist tätig. Björk setzt auch beide Platten als „Paradise“ („Utopia“) und „Hell“ (Vulnicura“) in Beziehung zueinander, bzw. spricht von ihrem „Tinder album“ und „Heartbreak album“. 


    Hier regiert die Liebe, das Matriarchat, die Offenheit. Erstaunlicherweise klingt das nie wie bekiffter Hippiekram, auch dank der kongenialen musikalischen Zusammenarbeit Björks mit dem aus Venezuela stammenden Produzenten Alejandro Ghersi alias Arca. Die Musik selbst liefert den besten Beweis für die beschworene Öffnung: Björks schamanische Gesänge über Streichern, Harfen und Flötenorchester bleiben in der ersten Hälfte fast ohne Puls, Arca umkreist sie mit animalischen, elektronischen Geräuschen bis bis hin zum Bollern eines Presslufthammers. Die Gesänge der beiden verschmelzen gerade nicht und schaffen mit diesem intimen Tanz zweier autonomer Künstler die wohl eigenwilligste Pop-Platte des Jahres.(Spiegel)


    4. Das Plattencover wurde von Jesse Kanda gestaltet, der auch schon häufig mit Arca zusammen arbeitete und das Video zu Björks „Mouth Mantra“ drehte. 

    5. Nicht umsonst hält Björk auf dem Plattencover eine Flöte in der Hand, denn was Arcade Fire („Everything Now“) und Noel Gallagher („Holy Mountain“) können, kann sie schon lange:  Flöten sind das prägende Instrument auf „Utopia“ und es sind gleich 13 unterschiedliche, isländische Flötistinnen darauf zu hören. Zahlenmäßig werden diese nur vom Hamrahlíðarkórinn überboten, einem Chor, in dem auch die junge Björk sang.




    6. Von einem Single-Hit ist Björk weit entfernt: „Hidden Place“ war 2001 ihre vierte und letzte Single, die es in die deutschen Charts schaffte. Im Vereinigten Königreich kam zuletzt die Non-Album-Single „Náttúra“ 2008 auf Platz 102. Dennoch wurden bisher „The Gate“ und „Blissing Me“ ausgekoppelt. Die Videos zu „The Gate“ und „Blissing Me“ wurden von Andrew Thomas Huang bzw. von Tim Walker & Emma Dalzell gedreht. 

    7. „The Gate“ existiert in mehreren unterschiedlichen Fassungen mit variierenden Laufzeiten: Single Version 6:39, Video Version 6:50, Vinyl Version 7:32, Radio Edit 3:56 und Album Version 6:33 Minuten.




    8. „Utopia“ erscheint als CD Digipack (6 panel soft pack with 12 page booklet and poster) und als Doppel-LP (double heavyweight black vinyl housed in gatefold sleeve with download card).

    9. „Utopia“ wird von den Kritikern eben so hoch gelobt wie zuletzt „Vespertine“ (2001), „Medúlla“ (2004) und „Vulnicura“ (2015. Alle verbindet ein Durchschnittswert von über 80 Punkten bei Metacritic. „Utopia“ wird dort aktuell mit 83/100 Punkten gelistet, jedoch bei erst 4 berücksichtigten Kritiken:

    Utopia really delivers on the transcendent promise of its title with the closing "Future Forever.“ (Uncut)

    Utilising ideas of breath, space and breeze to thrilling effect, this is Björk at her most reflective and inquisitive. There are no clear cut 'hits' as such, and the album clearly begs to be enjoyed as a whole entity rather than have its innards plucked and picked at. However, if given your full attention, it will transport you to paradise. (The Skinny)


    10. Björk hat sich in den letzten Jahren live sehr rar gemacht. 2016 gab es zwei Konzerte in London, 2017 zwei in Mexico City und Los Angeles. Für 2018 steht ein Konzerttermin fest: Sie spielt am 27.05. in London beim All Points East Festival.


  • 3 Kommentare:

    Gudrun hat gesagt…

    2016 Harpa in Reykjavìk 👍

    Dirk hat gesagt…

    Stimmt, ich habe mit Christoph kürzlich noch über das Konzert gesprochen, als er mir versicherte, dass Harpa auch auf den "billigen" Plätzen ein tolles Erlebnis ist. Wir sitzen nämlich im Dezember bei Sigur Rós einmal in Reihe 1 und einmal weit weit oben..

    Ingo hat gesagt…

    Ich kann es noch nicht komplett in Punkte fassen. Aber mindestens 8 Punkte werden es sein.

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)