• Wave Machines - Wave If You’re Really There















    Hat man sich erst einmal an den Rhythmus von einer Neuvorstellung pro Tag gewöhnt, dann ist schwer, wieder damit aufzuhören.

    Nehmt ihr das Debütalbum von Miike Snow auf die eine Seite eines Tapes auf, dann ist „Wave If You're Really There" von Wave Machine vielleicht etwas für die andere. Die verbindenden Elemente sind der moderne, eingängige Elektro-Pop der Marke Hot Chip oder Junior Boys und Timothy Bruzons Falsettgesang. Und das Geweih auf dem Cover nicht zu vergessen!
    Zumeist knistert und knirscht es an allen Ecken und Enden und zu den bereits veröffentlichten vier, sehr unterschiedlichen Singles gibt es folgendes zu sagen: „I Go I Go I Go" entfaltet seine volle Pracht und Catchyness erst gegen Ende durch das Einsetzen eines Sing-A-Longs, von Gitarren und Handclaps, „Keep The Lights On" kommt als langsamer, vom Basslauf dominierter Funk daher, der Freunden von Prince gefallen dürfte, „Punk Spirit" ist der erste (und einzige) gitarrige, leicht aggressive Song des Albums, der ohne Laptop-Gefrickel auskommt und den man eher auf dem Album einer aufstrebenden Indierock-Kapelle erwartet hätte, und „The Greatest Escape We Ever Made" lässt Thompson Twins und Beta Band zu 80er Jahre Sounds kollidieren.
    Auf dem Album finden sich sechs weitere Songs, die zwar an „Punk Spirit" nicht heran reichen können, mir persönlich aber besser gefallen als „Keep The Lights On" und „The Greatest Escape We Ever Made".

    Anhand der vier Singles des Liverpooler Quartetts kann man hier schon einmal einen ersten Eindruck gewinnen:





    „Punk Spirit" Video





    „The Greatest Escape We Ever Made" Video





    „I Go I Go I Go" Video





    „Keep The Lights On" (Fan-)Video



    Some will doubtless peg Wave Machines as zeitgeist-chasing tryhards, and at times it does all feel a little calculated. But they win you over with their sheer inventiveness, their laptop-licking love of creating sounds for their own sake, and do it with such gusto and élan that, most of the time at least, they get away with it.

    You won't be listening to this album a year from now. Like most highly stimulating consumables, you'll most likely gorge on it 'til you're sick and wake up never wanting one again. But for a few marvellous summer weeks these songs will stick to your brainpan like egg white.
    (popmatters.com)
  • 4 Kommentare:

    Volker hat gesagt…

    Eine ganz ganz wundervolle Platte.
    Allerdings hätte ich noch lieber die Version, welche Dirk sein eigen nennt. Auf meiner sind die ersten 5 Songs, inklusive der 4 Singles, nämlich eindeutig die stärkere Hälfte.

    8 Punkte

    Dirk hat gesagt…

    Erinnert mich sehr stark an Phoenix, daher die gleiche Wertung (6,5) plus einen kleinen Zuschlag für „Punk Spirit“.

    7 Punkte

    Ingo hat gesagt…

    Ein wenig Talking Heads macht noch keine Stimmung. 6,5 Punkte

    Volker hat gesagt…

    Ich höre da - Gott sei Dank - kein Talking Heads, und muss ich es jetzt doch noch mal mit Phöenix versuchen?
    Ansonsten ist das hier POP GALORE, Olk deine Meinung würde mich interessieren.
    Es ist mir ein Rätsel, wie man bei diesen teilweise unwiderstehlichen Keyboardlinien ruhig sitzen kann...

    Die 10 besten Alben von Nick Cave And The Bad Seeds

    10. Murder Ballads (1996)
    9. Let Love In (1994)
    8. The Boatman's Call (1997)
    7. Skeleton Tree (2016)
    6. Henry's Dream (1992)
    5. Tender Prey (1988)
    4. Push The Sky Away (2013)
    3. Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus (2004)
    2. No More Shall We Part (2001)
    1. The Good Son (1992)

    (ausgewählt von Dirk)