• Weezer - Raditude
















    10 Fakten über das neue Album von Weezer

    1. „Raditude" ist das siebte Album des amerikanischen Quartetts, das zu meiner Überraschung bereits seit 17 Jahren besteht.

    2. Der Titel stammt von Schauspieler Rainn Wilson (The Office, Six Feet Under) und setzt sich aus den Begriffen „rad" und „attitude" zusammen.

    3. Der Coverstar heißt Sidney, ist ein dreijähriger Mischling und Hauptdarsteller einer Fotoserie namens „Sidney likes to fly". Sein Herrchen Jason Neely fotografierte den sprunggewaltigen Hund, setzte die Fotos auf flickr.com, wo sie von Rivers Cuomo entdeckt wurden.
    Eigentlich ein schwer hässliches Cover. Betrachtet man aber die Innenseite des Covers und sieht die Band in klassischer Weezer-Manier in roten Trainingsanzügen vor grell-gelben Hintergrund aufgestellt, so ist man froh, dass „Raditude" nicht „Das gelbe Album" und Sidney doch Coverheld geworden ist.

    4. Im Gegensatz zum Vorgänger „Weezer", dem roten Album, ist Rivers Cuomo wieder alleiniger Sänger, auch wenn Patrick Wilson den Song „In the Mall" beisteuerte. Wilson griff während der Aufnahmen häufiger zur Gitarre, so dass dessen Posten hinter dem Schlagzeug für Sessionmusiker Josh Freese frei wurde.

    5. Rivers Cuomo suchte beim Songwriting erstmals Unterstützung und fand diese bei Tyson Ritter und Nick Wheeler von den All-American Rejects („Put Me Back Together") und dem Hip-Hop Produzenten Jermaine Dupri, der den Text für „Let It All Hang Out" lieferte.

    6. An „Raditude" legten so unterschiedliche Produzenten wie Dr. Luke (Pink, Britney Spears, Avril Lavigne), Jacknife Lee (Bloc Party, Snow Patrol, Editors, R.E.M.) und Polow da Don (50 Cent, Kelis, Pussycat Dolls) Hand an.

    7. Als erste Single wurde „(If You're Wondering If I Want You To) I Want You To" ausgewählt. Im Video ist die 24jährige amerikanische Schauspielerin Odette Yustman (Cloverfield, Transformers) zu sehen.
    Regisseur war Marc Webb, der auch schon für Green Day und Regina Spektor tätig war, und dessen Filmdebüt derzeit im Kino zu sehen ist: (500) Days Of Summer.





    „(If You're Wondering If I Want You To) I Want You To" Video


    8. Was ist mit den Charts los? „Raditude" erreichte in Deutschland nur Rang 94, in England Platz 80. Mit Abstand die schlechtesten Platzierungen für ein Weezer Album bisher. Nur in ihrem Heimatland reichte es für die Top Ten (#7).

    Auch die Kritiken sind bestenfalls „durchwachsen" zu nennen:

    Nur eineinhalb Jahre nach dem durchwachsenen „roten Album" kommt Raditude, das nach dem Prinzip „Ist der Ruf erst ruiniert..." aufgenommen wurde. „Wenn ihr uns schon blöd wollt", scheint sich Cuomo gedacht zu haben, „dann bekommt ihr uns jetzt richtig blöd." Das Resultat: Eine Liste mit Songtiteln wie „I'm Your Daddy", „The Girl Got Hot", „Let It All Hang Out" oder „Can't Stop Partying". Der letzte Song klingt wie eine Weezer-Parodie des Disco-Sounds von Lady Gaga und bringt einen Gastauftritt von Lil' Wayne. Die Texte spiegeln das „harte" College-Leben von jungen Erwachsenen der oberen US-Mittelschicht wider, die Melodien sind einfach gestrickt, aber teilweise verdammt eingängig. Raditude ist Pop-Art, die sich extra nicht anstrengt und, im richtigen Moment gehört, enorm gute Laune macht. Nur, bitte: Trinken Sie nicht zuviel davon!
    (now-on.at)


    "The girl got hot" und "Tripping down the freeway" sind von selben Jahrgang Powerpop, der auch die letzten Alben von The All-American Rejects oder Fall Out Boy kaum im Wert gesteigert hätte. Die Refrains sind reine Formsache, der Sitar-Einsatz in "Love is the answer" im Vergleich zur Rachel-Haden-Einwechslung auf der letzten Ozma-Platte der klare Verlierer. Vor allem in "Can't stop partying" schieben Weezer eine üble Nummer rund um Filmriss, Beats und Dosenbier, die selbst bei einer WG-Sause von Bloodhound Gang, Paris Hilton und Jackie Treehorn maximal backstage gelaufen wäre. Wer auch immer hier zuließ, dass sich Cuomo vor seinem Treffen mit Lil Wayne genug Mut angesoffen hat, um das durchzuziehen, soll sich bitte gar nicht erst bei uns melden. Für den Scheiß sind nämlich auch wir zu alt. "The girl got hot" und "Tripping down the freeway" sind von selben Jahrgang Powerpop, der auch die letzten Alben von The All-American Rejects oder Fall Out Boy kaum im Wert gesteigert hätte. Die Refrains sind reine Formsache, der Sitar-Einsatz in "Love is the answer" im Vergleich zur Rachel-Haden-Einwechslung auf der letzten Ozma-Platte der klare Verlierer. Vor allem in "Can't stop partying" schieben Weezer eine üble Nummer rund um Filmriss, Beats und Dosenbier, die selbst bei einer WG-Sause von Bloodhound Gang, Paris Hilton und Jackie Treehorn maximal backstage gelaufen wäre. Wer auch immer hier zuließ, dass sich Cuomo vor seinem Treffen mit Lil Wayne genug Mut angesoffen hat, um das durchzuziehen, soll sich bitte gar nicht erst bei uns melden. Für den Scheiß sind nämlich auch wir zu alt.
    (plattentests.de)


    9. Das Album beinhaltet 10 Titel (ca. 33 Minuten), kommt aber in der Deluxe Edition mit 4 weiteren Songs auf einem separaten Silberling daher.
    Es existieren aber noch weitere Bonus-Titel, die man an den entsprechenden Stellen suchen muss: Turn Me Round", „I Woke Up In Love This Morning", „The Story Of My Live" und vermutlich noch so einige mehr. Gut, dass im nächsten Jahr ein B-Seiten Album von Weezer erscheinen soll.

    10. Noch mehr Zukünftiges: Weezer werden gemeinsam mit den Muppets den Song „Rainbow Connection" aufnehmen. Ein entsprechendes Album steht für 2010 an.
    Aber nur, wenn sich die Band aus ihren warmen und bequemen Snuggies lösen kann.



  • 2 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    Das Party- und Biersauf-Album von Weezer. Endlich habe ich Songs in der Qualität der Bloodhound Gang in meiner Sammlung!

    4,5 Punkte

    Olly Golightly hat gesagt…

    neues album, neues cover

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)