• The Flaming Lips - Embryonic
















    10 Fakten über das neue Album von The Flaming Lips:

    1. Das Jahr 2009 begann gut für The Flaming Lips: Im März wurde „Do You Realize??" zum offiziellen Rock Song ihrer Heimatstadt Oklahoma gewählt.

    2. „Embryonic" ist das zwölfte Studioalbum der Band und wurde am 13. Oktober veröffentlicht. Es ist das erste Doppelalbum der Band, beinhaltet 18 Titel mit einer Spielzeit von über 70 Minuten und wurde von Scott Booker, Dave Fridmann und den Flaming Lips selbst produziert.

    3. In der limitierten Fassung erscheint das Album dann als Doppel-CD mit zusätzlicher DVD, fellummanteltem, buchartigem, 24seitigem Booklet und einer Lithographie des Covers.

    4. Auch Vinyl-Fans können sich freuen: neben der normalen Version gibt es das Album auch in farbigem Vinyl (transparentes Gelb bzw. Blau) mit zusätzlicher Bonus-CD.

    Andere, die die Flaming Lips besonders aufgrund der poppigen Stücke auf den Platten „Yoshimi battles the Pink Robots" und „At War with the Mystics" schätzen lernten, werden mit dem durchaus schwierigen neuen Album „Embryonic" erst einmal wenig anfangen können. Denn dieses ist ein siebzig Minuten langer und schwer verdaulicher Brocken, der konsequent jede Leichtigkeit negiert. Also kaum einen echten Popsong beinhaltet. „Embryonic" ist eine Mischung aus Velvet Underground, Pink Floyd und Krautrock, irgendwie so etwas in der Art. Kann aber auch ganz anders sein.

    Man muss diese Platte öfter hören als nur einmal. Dann entfalten Stücke wie „Convinced of the Hex", „The Sparrow looks up a the Machine" und „Watching the Planets" einen Sog, dem man sich schwer entziehen kann. Früher haben sich die Flaming Lips Hasenkostüme angezogen, mit künstlichem Blut hantiert und Konfetti geworfen. Süß schmeckte dieser Kitsch, ihre Songs blubberten und waren der perfekte iPod-Soundtrack für Alices Ausflüge im Wunderland. Anno 2009 rutscht ihnen ein verzaubertes-verzauberndes Stück wie „I can be a Frog" nur noch ausnahmsweise heraus. Ganz reizend übrigens die Geräusche, mit denen Yeah-Yeah-Yeahs-Sängerin Karen O diesen tollen Song bereichert.
    (abendblatt.de)


    5. Fast kein Album ohne Bonustracks - diesmal über Amazon und iTunes: „UFOs Over Baghdad", „What Does It Mean?", „Just Above Love" und „Anything You Say Now, I Belive You".

    6. In den USA erzielten sie mit Platz 8 ihre bisher beste Chartplatzierung.

    7. Gäste gibt es auf „Embryonic" ebenfalls zu finden: Der deutsche Mathematiker Dr. Thorsten Wörmann ist auf „Gemini Syringes" zu hören und MGMT liefern einen Beitrag zu „Worm Mouth" ab.

    8. Karen O von den Yeah Yeah Yeahs verdient eine eigene Erwähnung, denn sie steuert gleich 3 Beiträge bei (auf „I Can Be A Frog",„Gemini Syringes" und „Watching The Planets"), die von Wayne Coyne per Telefon aufgezeichnet wurden.





    „I Can Be A Frog" Video


    9. Auch das nächste Album ist schon geplant: Zusammen mit Henry Rollins, Peaches u.a. spielen The Flaming Lips den Klassiker „The Dark Side Of The Moon" komplett neu ein. Veröffentlicht wird es exklusiv über iTunes.

    10. The Flaming Lips sind immer wieder für überraschende Coverversionen gut: Dieses Jahr erschien auf dem Album „Covered: A Revolution In Sound" ihre Version von Madonnas „Borderline":





  • 3 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    Schade, bei meinem Album fehlten die Drogen, die normalerweise beigelegt sind, um diese Platte zu verstehen.

    6 Punkte

    Ingo hat gesagt…

    Ich weiß nicht, ob ich das Album verstehe. Aber ich finde es toll. ;-) 8 Punkte

    aXel hat gesagt…

    7,5

    Die 10 besten Alben von The Beatles

    10. Beatles For Sale (1964)
    9. Let It Be (1970)
    8. A Hard Day’s Night (1964)
    7. Help! (1965)
    6. The Beatles (The White Album) (1968)
    5. Magical Mystery Tour (1967)
    4. Rubber Soul (1965)
    3. Abbey Road (1969)
    2. Revolver (1966)
    1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)

    (ausgewählt von Dirk)