• Asobi Seksu - Citrus














    Bevor es zum Frequency nach Salzburg geht, noch schnell eine Neuvorstellung für alle Shoegazer-Freunde: Bei Asobi Seksu handelt es sich um vier New Yorker, deren zweites Album Citrus in bester Tradition von Bands wie My Bloody Valentine, Ride und Lush steht. Die Sängerin Yuki Chikudate streut immer wieder japanische Zeilen in ihre englischen Texte ein. So setzt sich auch der Bandname aus zwei japanischen Begriffen zusammen: "asobi" (遊び) und "sekkusu" (セックス) bedeuten im Englischen "play" oder "for fun" und "sex".

    "New Years" (als MP3-Download) und "Thursday" (als Video und MP3-Download)
  • 4 Kommentare:

    E. hat gesagt…

    ja, die verfolge ich auch schon ein weilchen und nehm sie ab und an auch mal als referenz her, zuletzt für die vortrefflichen beauty sleep. asobi seksu: gehen zum teil schön kräftig zur sache, noiseig...

    Dirk hat gesagt…

    Prima, hätte bereits vor 10 Jahren erschienen sein können und mir auch damals schon gefallen.

    Olk, bitte anhören.

    7 Punkte

    E. hat gesagt…

    kannst du mir die mit den hidden cameras zukommen lassen, dirk?

    E. hat gesagt…

    everything is on: intro, ohne wertung
    strawberries: dieser song bereitet auf das kommende vor, er weist auf die roughness des albums hin, aber eben auch auf die schwere der süße, auf das treiben und das innehalten, auf den moment höchster befriedigung und das gleichzeitige fallen in den unerträglichen schmerz, eine wunderbare melodie und das schleifen im sound ****
    new years: punkig, reisserisch, treibend, mit diesen unzweifelhaften aufstiegen in lichte höhen ****
    thursday: unglaubliche verquickung von flotten marschrhythmen und gemäßigtem gesang, zeitweise im duett mit männlichem part ****
    strings: eine der poppigsten nummern, die dennoch nicht ohne eigenwilliges geschrammel auskommen mag und dennoch polierte schönheit zeigt, schuld daran ist nicht nur die elegante struktur des songs, sondern wiederum dieser sirenengleiche gesang ****
    pink cloud tracing paper: psychedelischer beginn, der sich auflöst in einem mageren stimmchen, hat doch hier einer der kollegen auf den job am mikro angehoben; sogleich wird die allesumfassende magie gnadenlos zerstört; der titel bleibt aber spannend ***1/2
    red sea: behände geht es dahin, die drums dürfen stürmisch scheppern, die gitarren wehe schreien und davor, daneben, dahinter die flatternden streifen des gesangs ****
    goodbye: leichter und luftiger, eindringlicher selbstläufer ****1/2
    lions and tigers: hier verschwimmt der hintergrund und nie nahm ich deutlicher eine stimme wahr, die derart verhallt war und ins off verschoben wurde, ein song aus rückgestelltem ****1/2
    nefi + girly: einige traumsequenzen, verheißungsvoll, anschwellend, abebbend, hypnotisierend, sexy ****
    exotic animal parade: sparsamer, geigenverhangener beginn, ein im zögern verhafteter gesanglicher einstieg, glöckchen, aber es entwickelt sich, hurra! ****
    mizu asobi: eine zote, ein verschrecken zum abschluß? in wessen muttersprache erfolgt das? spaß. ausgelassenheit. freude. fertig. danke! ***1/2
    insgesamt klar: 8 punkte.

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    7. 1999 (1982)
    6. The Gold Experience (1995)
    5. Dirty Mind (1980)
    4. Sign O' The Times (1987)
    3. Parade (1986)
    2. Purple Rain (1984)
    1. Around The World In A Day (1985)

    (ausgewählt von Volker)