• Madonna - Madame X


    10 Fakten zum neuen Album von Madonna:

    1. „Madame X“ ist das neue Alter Ego von Madonna: „Madame X is a secret agent. Traveling around the world. Changing identities. Fighting for freedom. Bringing light to dark places. She is a dancer. A professor. A head of state. A housekeeper. An equestrian. A prisoner. A student. A mother. A child. A teacher. A nun. A singer. A saint. A whore. A spy in the house of love.“ 
    In den unterschiedlichen Covern spiegelt sich die wandlungsfähige Geheimagentin nur bedingt wieder, denn nahezu alle Versionen zeigen das oben zu sehende Foto. Nur die „Limited Deluxe Hardcover 2CD“ und die „Limited Deluxe Kassette“ zeigen das Cover mit Gitarrenhals. Die Utensilien der „Limited Deluxe Box“ stecken in einer Box, die ein Portrait von Madonna mit blonden Haaren und Kopftuch zeigt.



    2. Den Spitznamen „Madame X“ bekam Madonna bereits mit 19 Jahren von ihrer Tanzlehrerin Martha Graham verpasst: "I'm going to give you a new name: Madame X. Every day, you come to school and I don't recognize you. Every day, you change your identity. You're a mystery to me." 

    3. „Madame X“ ist das 14. Album von Madonna, das seit heute in den Plattenläden steht und 4 Jahre, 3 Monate und 8 Tage nach „Rebel Heart“ (2015) erscheint - so lang, nämlich 1561 Tage, mussten Madonna-Fans noch nie auf ein neues Album von ihr warten.




    4. 15 Songs in 56:01 Minuten bietet „Madame X“. Neben den regulären Versionen (CD, 2LP) gibt es zahlreiche limitierte Auflagen käuflich zu erwerben: Die bereits angesprochenen „Limited Deluxe Hardcover 2CD“ mit 32-seitigem Booklet und 3 Bonus-Tracks („Funana“, „Back That Up To The Beat“ und „Ciao Bella“) und „Limited Deluxe Kassette“ sowie die „Limited Clear 2LP“.

    5. Wer noch tiefer in die Tasche greifen möchte, kann die „Limited Rainbow Picture Disc 2LP“ für rund 45€ oder das „LimitedDeluxe Box Set“ für rund 65€ erwerben. Dieses enthält: Spezial angefertigte „Custom Box“, Deluxe 2CD (insg. 18 Tracks), Kassette mit 13 Tracks, 7 inch Picture Disc (I Rise), beidseitiges Poster und Tattoo Sheet.




    6. Als Singles wurden bisher „Medellín“ und „Crave“ ausgekoppelt. Keine der Singles konnte sich in den USA oder in Deutschland in den Charts platzieren. Für „Medellín“ reichte es im vereinigten Königreich zu Platz 87 und Rang 37 in Italien ist die höchste registrierte Chart-Position. Der letzte Top Ten Hit in den USA und Deutschland liegt für Madonna 7 Jahre zurück: „Give Me All Your Luvin“ (USA #10, D #8). Die letzten Nummer Eins-Singles waren „Music“ (2000, USA), „Hung Up“ (2005, D und UK).




    7. Als Gastsänger hören wir auf „Madame X“ Maluma („Medellín“, „Bitch I’m Loca“), Quavo („Future“), Swae Lee („Crave“) und Anitta („Faz Gostoso“).

    8. Die meisten Songs produzierte Madonna gemeinsam mit dem französischen Produzenten Mirwais, mit dem sie auch schon auf „Music“, „American Life“ und „Confessions On A Dancefloor“ kooperierte. Weitere beteiligte Produzenten waren Diplo (Britnes Spears, Shakira, Justin Bieber), Mike Dean (Kanye west, Travis Scott), Jason Evigan (Maroon 5, David Guetta) oder auch Jeff Bhasker (Lykke Li, Mark Ronson, Kanye West).

    9. Die gute Nachricht zuerst: Madonna wird auf „Madame X“ Tour gehen. Die schlechten Nachrichten: Sie machten einen Bogen um Deutschland und besucht nur Lissabon, London und Paris für insgesamt 31 Konzerte, die nahezu komplett ausverkauft sind - es sei denn, man ist bereit mehrere Hundert Euro für einen Sitzplatz auszugeben.

    Wenn Madonna sich also auf einigen Stücken von "Madame X" einen kurios vernuschelten Trap-Rap-Singsang mit Autotune-Effekt aneignet, wie es im aktuellen afroamerikanischen Pop gerade üblich ist, dann entlarvt sich diese altgediente Methode des kulturellen Samplings als anmaßend und überholt, wenn nicht gar lächerlich. (…)
    Das Latin-Setting passt nicht zu den afrikanischen Chants und "Hallelujah"-Chören von "Batuka", die altmodischen Disco-Streicher und Talkbox-Effekte von "God Control" nicht zum überbetont jugendlichen R&B-Pop von "Crazy", die Milf-Anzüglichkeiten von "Bitch, I'm Loca" ("You can put it inside") nicht zu den gesellschaftspolitischen Anwandlungen von "Killers Who Are Partying“. "I'll be Africa/ If Africa ist shot down", singt Madonna darin, "I'll be poor/ If the poor are humiliated" oder "I'll be Israel/ If they are incarcerated". Was soll es bedeuten? Vielleicht nicht viel mehr als das banale "Wild is the world", das im Refrain auf Spanisch gesungen wird, damit es mondäner klingt. Souverän wirkt Madonna 2019 nur noch im Selbstzitat, im nostalgischen "Vogue"-House von "I Don't Search I Find“.
    (Spiegel)

    10. „Madame X“ in der Plattenkritik: Laut Metacritic ist ihr aktuelles Album ihr drittbestes in diesem Jahrtausend: „Music“ (2000, 80/100), „American Life“ (2003, 60/100), „Confessions On A Dancefloor“ (2005, 80/100), „Hard Candy“ (2008, 65/100), „MDNA“ (2012, 64/100), „Rebel Heart“ (2015, 68/100) und „Madame X“ (2019, 77/100).

    Madonna mischt auf ihrem 14. Album alle möglichen Stile, Zitate und Kulturen. Auch wenn sie in „I Don’t Search I Find“ noch einmal mit ihrer „Vogue“-Phase flirtet: Aus der Queen Of Pop ist die Queen Of World Pop geworden, die in ihrem Königreich Platz für viele andere Künstler hat.
    Ihre Feature-Artists Maluma, Swae Lee, Quavo von den Migos und Anitta sind alle 30 bis 40 Jahre jünger als Madonna, aber sie lässt sie gelten, wenn sie mit Anitta in „Faz Gostoso“ brasilianische Party-Vibes beschwört oder mit Rapper Quavo in „Future“ nach vorne blickt. „People tell me to shut my mouth“, schimpft Madonna in „Dark Ballet“ und tut es natürlich nicht. Stattdessen rebelliert sie weiter gegen sämtliche Konventionen, wie man mit 60 zu sein und zu klingen hat.
    (musikexpress)


  • 1 Kommentare:

    Ingo hat gesagt…

    Von einem Cover mit versiegeltem Mund hatte ich mir mehr versprochen. 4,5 Punkte

    Die 10 besten Alben von Nick Cave And The Bad Seeds

    10. Murder Ballads (1996)
    9. Let Love In (1994)
    8. The Boatman's Call (1997)
    7. Skeleton Tree (2016)
    6. Henry's Dream (1992)
    5. Tender Prey (1988)
    4. Push The Sky Away (2013)
    3. Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus (2004)
    2. No More Shall We Part (2001)
    1. The Good Son (1992)

    (ausgewählt von Dirk)